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Betriebssysteme

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Betriebssysteme Ratgeber

1. Welche Aufgaben hat ein Betriebssystem?

Das Betriebssystem stellt die Verbindung zwischen der Hardware und Software eines Computers dar. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus unterschiedlichen Programmen und Softwareroutinen. Diese verwaltet die Hardwareressourcen des Systems und stellt den Anwender die entsprechende Software zur Verfügung. Für die Verwaltung und Steuerung der Hardware ist der Kernel als Mittelpunkt des Betriebssystems zuständig. Er bringt Arbeitsspeicher, Festplatte, Grafikkarte, Ein- und Ausgänge und auch die Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Monitor zusammen. Der Kernel sorgt zudem dafür, dass für den Betrieb notwendige Programme beim Starten des Computers ebenso gestartet werden, die sogenannten Treiber. Das Betriebssystem hat eine Reihe von Aufgaben:

  • Benutzerführung
  • Laden und Unterbrechen von Programmen
  • Verwaltung der Prozessoreinheit
  • Verwaltung des Speicherplatzes
  • Verwaltung der Peripherie
  • Bereitstellung von Dienstprogrammen (Utilities, Tools)

2. Windows, Mac OS oder Linux?

Wer ein neues Betriebssystem für den Computer sucht oder auch einen Komplett-PC hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Systemen. Hier haben sich auf dem Markt vor allem Microsoft Windows, Apple Mac OS und Linux durchgesetzt. Doch welches dieser Systeme ist die bessere Wahl und welche Funktionen unterstützt das jeweilige System?

  • Microsoft Windows: Mit Abstand Marktführer bei einem Marktanteil von rund 90 Prozent, bietet Windows eine sehr gute Software- und Hardwareunterstützung. Nahezu jede Software ist mit Windows kompatibel. Windows-Geräte sind meist günstiger als Alternativen mit Mac OS oder Linux. Windows gilt als stromsparend, dank Hilfen und übersichtlicher Gestaltung bestens geeignet für Einsteiger und dank weiter Verbreitung als massentauglich. Durch die weite Verbreitung ist Windows jedoch oftmals das erste Ziel für Angriffe und Hacker. Auch kann zusätzliche Software oft mit recht hohen Kosten verbunden sein. Windows ist nur begrenzt anpassbar und wird durch automatische Funktionen im Laufe der Zeit immer langsamer. Seriöse Quellen für Software sind zudem schwer einschätzbar, eine zentrale Kontrolle durch Windows gibt es nicht.
  • Apple Mac OS: Alle Geräte von Apple werden mit Apple Mac OS, dem hauseigenen Betriebssystem ausgestattet. Mac OS besitzt ein schlankes Design und eine grafisch übersichtliche Oberfläche. Eine aufwendige Suche nach Treibern und Aktualisierungen ist hier nicht notwendig, Mac OS wird zudem seltener das Ziel von schädlichen Angriffen. Software für den Mac gibt es jedoch weniger als bei Windows, gerade im professionellen und geschäftlichen Bereich. Aktuelle Apple-Geräte unterstützen nur die aktuellste Version von Mac OS, auf anderen PCs lassen sich auch ältere Windows-Versionen nutzen. Gamer müssen zudem damit leben, dass Spiele oftmals nur lange Zeit nach Windows-Start auch für Mac OS erscheinen. Der hohe Preis im Vergleich zu Windows stellt ebenso einen Nachteil dar.
  • Linux: Linux ist eher ein Nischenprodukt, jedoch bietet es dank Open-Source-Konzept eine Vielfalt an Möglichkeiten. Das kostenlos erhältliche Betriebssystem ist aufgrund des geringen Marktanteils (ca. 2,5 Prozent) weniger im Visier von Hackern. Dank frei zugänglichem Quellcode lässt sich die Software ganz individuell verändern, dank aktiver Linux-Community wird bei Problemen schnell geholfen. Aktuelle Distributionen wie Ubuntu oder Linux Mint erlauben auch technisch wenig versierten Usern die Benutzung. Linux bietet Gamern wiederum nur wenig Möglichkeiten. Weiterhin erntet Linux häufig Kritik aufgrund fehlender Unterstützung und Treiber zu verschiedenen Programmen. Auch aktuelle Grafikkarten unterstützt Linux nicht zwangsläufig.

3. Was ist ein Betriebssystem?

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