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E-Bike Test 2023

Die besten E-Bikes im Vergleich.

Das Fahren mit dem Fahrrad hat in vielerlei Hinsicht Vorteile. Zum einen ist das Fahrrad eine gute Möglichkeit sich stets fit und gesund zu halten, zum anderen bietet es im Vergleich zum Auto oder auch den öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorteil, dass das Fahrrad deutlich umweltfreundlicher ist.

In StÀdten ist man meist sogar schneller am Ziel als mit dem Auto...weiterlesen

FAKTEN: E-Bikes Bewertungen

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E-Bike Ratgeber

1. Ratgeber E-Bike

Prophete REX Bergsteiger 6.8

Das Fahren mit dem Fahrrad hat in vielerlei Hinsicht Vorteile. Zum einen ist das Fahrrad eine gute Möglichkeit sich stets fit und gesund zu halten, zum anderen bietet es im Vergleich zum Auto oder auch den öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorteil, dass das Fahrrad deutlich umweltfreundlicher ist. In StĂ€dten ist man meist sogar schneller am Ziel als mit dem Auto. Das Fahrradfahren aber auch anstrengend sein kann und gerade in unwegsamen oder hĂŒgeligen GelĂ€nde ein großer Kraftaufwand notwendig ist, steht jedoch ebenso außer Frage. Doch auch wenn Sie in bergigen Regionen wohnen ist das Fahrrad in bestimmten FĂ€llen keine schlechte Wahl. Gerade das beliebte e-Bike kann hier eine praktische Alternative zum klassischen Fahrrad sein. Was es mit diesem E-Bike auf sich hat und was es ĂŒber diese Fahrrad-Klasse zu wissen gibt, wollen wir in folgenden Ratgeber klĂ€ren.

2. Was ist ein e-Bike? Wo liegen die Unterschiede zum Pedelec?

Im Grundsatz ist die Beschreibung allgemein einfach, ein E-Bike ist ein klassisches Fahrrad mit einem Hilfsmotor. Die Beschleunigung erfolgt durch einen Motor mit Akku, dazu muss lediglich der Gasgriff betÀtigt werden, Àhnlich wie man es vom Moped oder dem Motorrad kennt. Das Treten ist beim klassischen E-Bike nicht notwendig um voran zu kommen.

Im Gegensatz dazu handelt es sich beim sogenannten Pedelec um ein elektrisch angetriebenes Fahrrad, welches jedoch die Tretbewegung unterstĂŒtzt. In der Praxis bedeutet dies, nur wenn der Fahrer auch tatsĂ€chlich in die Pedale tritt, dann kommt es zu einer UnterstĂŒtzung durch den Motor.

Es gibt bei der Definition von E-Bikes und Pedelecs lÀnderspezifische Unterschiede und ebenso unterschiedliche rechtliche Einordnungen. Diese hÀngen in der Regel von der maximalen Höchstgeschwindigkeit und der Leistung des Motors ab. In der Praxis unterscheidet man heute im Sprachgebrauch jedoch immer seltener zwischen E-Bike und Pedelec. In vielen FÀllen werde beide Klassen einfach nur als E-Bike beschrieben.

3. Wie groß ist die Reichweite eines e-Bikes?

Tipp: Auch wenn dem Akku unterwegs mal die Puste ausgeht stehen Sie nicht im Regen. Das E-Bike lĂ€sst sich auch mit leerem Akku fortbewegen. Auch ohne MotorunterstĂŒtzung ist das Fahren möglich, im Vergleich zu einem normalen Fahrrad ist dies jedoch schon alleine aufgrund des höheren Gewichts deutlich mĂŒhsamer.

Die Erfahrung zeigt, dass mit einem modernen E-Bike mindestens 50 Kilometer am StĂŒck zurĂŒckgelegt werden können, bis der Akku wieder an die Ladestation muss. Diese wichtige Frage rund um das E-Bike hĂ€ngt neben der KapazitĂ€t und LeistungsfĂ€higkeit des Akkus aber auch von ganz anderen Faktoren ab.

Die Laufleistung eines E-Bikes hĂ€ngt dementsprechend stark vom jeweiligen Einsatzzweck und dem im speziellen verbauten Akku. FĂŒr den tĂ€glichen Weg zur Arbeit und kleinen Fahrten in stĂ€dtischer Umgebung sollte im Prinzip jedes E-Bike tauglich sein, bei lĂ€ngeren TagesausflĂŒgen hingegen kann es durchaus sein, dass der Akku und seine Laufzeit zu Neige gehen können. Wenn Sie vor allem auf langen Touren unterwegs sind, sollten Sie beim Kauf des E-Bikes auf einen Akku mit möglichst hohem Wh-Wert achten. Je grĂ¶ĂŸer dieser Wattstunden-Wert ist, desto lĂ€nger kann mit dem Fahrrad am StĂŒck gefahren werden.

DarĂŒber hinaus hĂ€ngt die Laufleistung aber auch von den Temperaturen ab, vom ganz individuellen Fahrstil und auch das Gewicht des Fahrers hat auf die Laufleistung einen gewissen Einfluss. Als Akku bei einem E-Bike kommen in den meisten FĂ€llen die sogenannten Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Diese erweisen sich im Vergleich mit herkömmlichen Energiequellen als echte Kraftpakete. Dennoch sollte man bedenken, dass nach einer gewissen Anzahl an Aufladungen die Kraft ausgeht. Viele Hersteller liefern ihre E-Bikes jedoch mit Akkus aus, die mehr als 1.000 LadevorgĂ€nge problemlos ĂŒberstehen.

4. Welche Antriebe gibt es und welcher Motor ist die richtige Wahl?

Der Motor ist das Herz des E-Bikes. Je nachdem welches Modell hier genutzt wird, unterscheiden sich moderne E-Bikes hinsichtlich der Fahrverhaltens.

Man unterscheiden hier zwischen:

  • Vorderradnabenmotor
  • Mittelmotor
  • Hinterradnabenmotor

Der Vorderradnabenmotor ist im Vergleich zu den anderen Varianten am leichtesten zu verbauen. Da er wie das Name schon verrĂ€t in der Vorderradnabe des Fahrrads sitzt, beeinflusst er die Gangschaltung des Rades nicht. Dies ist zudem gleichbedeutend mit der Tatsache, dass der RĂŒcktritt bei dieser Option seine volle FunktionstĂŒchtigkeit behĂ€lt. Das Lenkverhalten eines E-Bikes mit Vorderradnabenmotor wird durch das höhere Gewicht am Vorderrad jedoch mitunter negativ beeinflusst. Bei Anstiegen kann es zudem zu Traktionsproblemen kommen und auch auf nassem Untergrund ist der Vorderradantrieb nicht die ideale Wahl.

Wenn Sie ein Rad suchen welches beim Fahrverhalten einem normalen Rad am meisten Ă€hnelt, dann ist das Modell mit Mittelmotor die richtige Wahl. Das FahrgefĂŒhl erweist sich hier als besonders echt und unverfĂ€lscht. Da der Motor in der Mitte des Fahrrads im Bereich des Tretlagers sitzt Ă€ndert dies am Schwerpunkt des Rades kaum etwas. Als Vorteil ist hier zudem zu nennen, dass ein Mittelmotor im Prinzip mit allen Arten der Gangschaltung ohne Probleme kombiniert werden kann.

Einen möglichst effektiven und optimalen Antrieb des E-Bikes erreicht man mit Hilfe eines Hinterradnabenmotor. Die KraftĂŒbertragung ist direkt und somit besonders stark. Moderne RĂ€der sind hier sogar in der Lage eine RĂŒckgewinnung der Energie zu gewĂ€hrleisten, beim Bergabfahren wird der Akku nicht belastet, er wird sogar wieder mit neuer Energie versorgt. Da der Motor an der Hinterradnarbe sitzt, ist beim Transport das Vorderrad problemlos entnehmbar und somit ist das MitfĂŒhren im Kofferraum am ehesten möglich. Der Hinterradnabenmotor ist jedoch nur mit einer Kettenschaltung kombinierbar, zumal auch der RĂŒcktritt bei einem solchen E-Bike entfĂ€llt. Hinsichtlich des Fahrverhaltens besteht bei dieser Motorart zum Teil eine gewisse Hecklastigkeit, das Fahrverhalten ist damit eventuell etwas unruhiger im Vergleich.

5. Was wiegt ein solches motorbetriebenes Fahrrad?

Bei FahrrĂ€dern ist die Frage nach dem Gewicht generell ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Modells. Umso leichter ein Rad ist, desto einfacher lĂ€sst es sich fahren und bei Bedarf auch in den Keller oder die Etagenwohnung transportieren. In der Regel wiegt ein E-Bike jedoch schon von Haus aus deutlich mehr als ein klassisches Rad. Das höhere Gewicht erklĂ€rt sich ganz einfach durch den verbauten Akku, den Motor und dem im Normalfall deutlich stabileren Rahmen. Das typische E-Bike besitzt meist ein Gewicht von etwa 20 bis 25 Kilogramm, aber auch Gewichte bis hin zu 30 Kilogramm oder darĂŒber sind nicht ausgeschlossen. Auch im Bereich der E-Bikes gibt es jedoch Kandidaten, welche mit nur rund 10 Kilogramm als Leichtgewichte bezeichnet werden können.

6. Gibt es bestimmte Pflegehinweise zum E-Bike?

Ein E-Bike ist in der Regel ein Fahrrad welches in der Anschaffung nicht ganz gĂŒnstig ist. Damit Sie jedoch möglichst lange Freude an ihrem E-Bike und der Technik haben, gilt es hinsichtlich der Pflege des Fahrrads ein paar Punkte zu beachten.

Das E-Bike kann im Normalfall genauso wie ein klassisches Rad gereinigt werden. Mit einem Schwamm oder einer BĂŒrste lĂ€sst es sich gut sĂ€ubern, auch spezielle Reinigungsmittel können hier bedenkenlos eingesetzt werden. Generell gilt jedoch, der Akku sollte vor dem Waschen stets ausgebaut werden, damit kann kein Wasser in das GehĂ€use gelangen. Nach dem Waschvorgang sollten Sie zudem alle Kontakte gut abtrocknen und den Akku erst anschließend wieder einsetzen.

Tipp: Auch wenn ein Hochdruckreiniger auf den ersten Blick eine komfortable Lösung zur Reinigung des E-Bikes darstellt, sollten Sie auf dessen Einsatz verzichten. Durch das Wasser und vor allem dem Druck kann die verbaute Elektronik SchÀden erleiden.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen sich ein E-Bike anzuschaffen, dann sollten Sie den Weg zum Fachmann nicht scheuen. Dieser kann Ihnen ein passendes Modell ganz individuell nach Ihren BedĂŒrfnissen empfehlen. Mit unseren Testberichten zu allen Arten von E-Bikes geben wir Ihnen weiterhin einen Überblick ĂŒber eine Vielzahl an E-Bikes und deren QualitĂ€ten.

7. Der E-Bike Check

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