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Winterreifen

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Winterreifen Ratgeber

1. Den richtigen Winterreifen finden

Pirelli W190 SnowControl 3

Dass ein Winterreifen natürlich auch einen besseren Halt bei Nässe gibt ist ebenso klar wie die Tatsache, dass die Gummimischung hier weicher sein muss. Denn in der kalten Jahreszeit kann der Reifen vom Asphalt nicht die Hitze aufnehmen, die er an heißen Sommertagen könnte. Allerdings gelten auch hier die Faktoren sowie Vorgaben, die man bei der Wahl für den richtigen Reifen einhalten sollte. Indikatoren wie der Geschwindigkeitsindex oder der Felgendurchmesser sind hier natürlich zu beachten. Zur Frage wann man genau die Winterreifen aus dem Keller holen sowie auf das PKW ziehen sollte, gilt als Faustregel der Zeitraum von “Oktober bis Ostern”.

2. Eigenschaften & Sicherheit von Winterreifen

Wie bereits erwähnt ist die Gummimischung deutlich weicher als beim Sommerreifen, sodass der Winterreifen sich eher aufwärmt und somit auch eine bessere Bodenhaftung erlangt. Da das Profil eines Wintermodells deutlich grober ausfällt ist auch die Haftung auf Schnee besser, da hier das Profil sich in den Schnee “graben” kann. Auf der anderen Seite ist allerdings auch zu beachten, dass bei starkem Regen die Gefahr des Aquaplaning teils höher ausfällt. Dies ist deshalb so, da das Profil bei einer bestimmten Menge an Wasser auf der Fahrbahn dieses nicht mehr über die Vertiefungen abführen kann. Doch es gibt auch spezielle Winterreifen, die das Aquaplaning reduzieren, wobei dies nicht immer gewährleistet werden kann, da dieser Effekt von der Wassermenge abhängt, die in kurzer Zeit auf die Fahrbahn fällt.

Eine ebenfalls besondere Eigenschaft, die ein Reifen aufweisen kann, ist die sogenannte RunFlat Technologie. Hier ist es auch nach einem Reifenschaden möglich in gemäßigtem Tempo weiterzufahren und zumindest die nächstgelegene Werkstatt aufzusuchen. Auch das übermäßige Ausbrechen des Fahrzeugs bei einem platten Reifen wird hierdurch deutlich gemindert. Einzig der Preis könnte hier gegen derartige Reifen sprechen, da die RunFlat Eigenschaft bei den Reifen zu einem höheren Preis führt.

Wie auch bei Sommerreifen ist auf dem Modell für den Winter der sogenannte Geschwindigkeitsindex vermerkt. Da allerdings in der Regel bei Glätte oder bei schlechter Witterung man nicht ganz so schnell unterwegs ist, ist der Index zwar ein wichtiger Indikator, aber bei weitem nicht so wie der auf einem Sommerreifen. Wenn allerdings das Profil der Reifen weniger als 1,6 mm in der Tiefe aufweist, ist es an der Zeit neue Reifen aufzuziehen. Speziell bei nassen Straßen ist die Gefahr für das Aquaplaning größer wenn der Reifen nur wenige Millimeter an Profil aufweist. Dabei steigt die Gefahr auch dann, wenn lediglich wenig Feuchtigkeit die Fahrbahn benetzt.

3. Wie werden Winterreifen am besten eingelagert?

Zwar bieten die Werkstätten oder Reifenhändler einen Einlagerungsservice für die jeweiligen Reifen an, die nicht gebraucht werden, aber selbstverständlich kann man dies ebenso selbst in die Hand nehmen und Geld sparen. Allerdings sollte man hierbei einige Dinge beachten sowie pfleglich mit den Reifen umgehen damit sie keinen Schaden nehmen und womöglich zur Gefahrenquelle werden.

Bevor man die Reifen einlagert sollte man sie unbedingt derart kennzeichnen, dass man sie bei Wiederverwendung auch richtig montiert - denn wenn der Reifen z.B. vorne rechts montiert war dann sollte er es nicht wieder sein wenn man im Frühjahr die Reifen aufzieht. Am einfachsten macht man das mit herkömmlicher Kreide, wobei man auch kurz die Reifen von jeglichem Schmutz befreien sollte.

Der Positionswechsel der Reifen sorgt für einen gleichmäßigen Verschleiß des Profils, sodass das PKW stets gut zu kontrollieren ist. Falls man einen Allwetterreifen fährt, sollte man zumindest alle 10.000 bis 15.000 Kilometer ebenfalls die Position der Reifen tauschen.

Ein Keller ist als Aufbewahrungsort vollkommen ausreichend denn in der Regel ist er dunkel und sollte trocken sein. Allerdings sollten die Reifen auch nicht in der Nähe von Chemikalien oder aggressiven Stoffen sein, die den Gummi angreifen könnten Denn ein poröser Reifen kann ebenfalls zu einer Gefahr werden. Das Aufbewahren selbst hängt davon ab ob man den bloßen Reifen oder Reifen samt Felge einlagern möchte.

Bei ersterem sollten sie aufrecht stehen und auf keinen Fall hängen. Dies würde nämlich zu Verformungen führen, die dann eine Unwucht zur Folge hätte. Auch ein Stapeln übereinander hätte negative Konsequenzen, da das Gewicht auf die unteren Reifen im Stapel ebenfalls zu Deformierungen führen kann. Reifen mit Felge kann man getrost an die Wand hängend lagern, wobei sie auch ohne Probleme stapelbar sind. Allerdings sollte man ein Stellen in senkrechter Position vermeiden.

Nachdem man wieder die Sommerreifen nutzen möchte, sollte man unbedingt die Reifen auf eine Unwucht prüfen lassen sowie den Reifendruck kontrollieren. Auch das eventuelle Nachziehen der Schrauben nach wenigen Hundert Kilometern sollte man in Erwägung ziehen. Falls man das Einlagern in professionelle Hände gibt, ist das zwar mit Kosten verbunden, dafür hat man aber auch die Garantie, dass sowohl Einlagerung als auch die Handhabung ohne Fehler verläuft.

4. Winterreifen-Check: Reifenwechsel, Profiltiefe & Co.

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