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Winterreifen Test 2023

Die besten Winterreifen im Vergleich.

Dass ein Winterreifen nat√ľrlich auch einen besseren Halt bei N√§sse gibt ist ebenso klar wie die Tatsache, dass die Gummimischung hier weicher sein muss. Denn in der kalten Jahreszeit kann der Reifen vom Asphalt nicht die Hitze aufnehmen, die er an hei√üen Sommertagen k√∂nnte.

Allerdings gelten auch hier die Faktoren sowie Vorgaben, die man bei der Wahl f√ľr den richtigen Reifen einhalten sollte...weiterlesen

FAKTEN: Winterreifen Bewertungen

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Winterreifen Ratgeber

1. Den richtigen Winterreifen finden

Pirelli W190 SnowControl 3

Dass ein Winterreifen nat√ľrlich auch einen besseren Halt bei N√§sse gibt ist ebenso klar wie die Tatsache, dass die Gummimischung hier weicher sein muss. Denn in der kalten Jahreszeit kann der Reifen vom Asphalt nicht die Hitze aufnehmen, die er an hei√üen Sommertagen k√∂nnte. Allerdings gelten auch hier die Faktoren sowie Vorgaben, die man bei der Wahl f√ľr den richtigen Reifen einhalten sollte. Indikatoren wie der Geschwindigkeitsindex oder der Felgendurchmesser sind hier nat√ľrlich zu beachten. Zur Frage wann man genau die Winterreifen aus dem Keller holen sowie auf das PKW ziehen sollte, gilt als Faustregel der Zeitraum von ‚ÄúOktober bis Ostern‚ÄĚ.

2. Eigenschaften & Sicherheit von Winterreifen

Wie bereits erw√§hnt ist die Gummimischung deutlich weicher als beim Sommerreifen, sodass der Winterreifen sich eher aufw√§rmt und somit auch eine bessere Bodenhaftung erlangt. Da das Profil eines Wintermodells deutlich grober ausf√§llt ist auch die Haftung auf Schnee besser, da hier das Profil sich in den Schnee ‚Äúgraben‚ÄĚ kann. Auf der anderen Seite ist allerdings auch zu beachten, dass bei starkem Regen die Gefahr des Aquaplaning teils h√∂her ausf√§llt. Dies ist deshalb so, da das Profil bei einer bestimmten Menge an Wasser auf der Fahrbahn dieses nicht mehr √ľber die Vertiefungen abf√ľhren kann. Doch es gibt auch spezielle Winterreifen, die das Aquaplaning reduzieren, wobei dies nicht immer gew√§hrleistet werden kann, da dieser Effekt von der Wassermenge abh√§ngt, die in kurzer Zeit auf die Fahrbahn f√§llt.

Eine ebenfalls besondere Eigenschaft, die ein Reifen aufweisen kann, ist die sogenannte RunFlat Technologie. Hier ist es auch nach einem Reifenschaden m√∂glich in gem√§√üigtem Tempo weiterzufahren und zumindest die n√§chstgelegene Werkstatt aufzusuchen. Auch das √ľberm√§√üige Ausbrechen des Fahrzeugs bei einem platten Reifen wird hierdurch deutlich gemindert. Einzig der Preis k√∂nnte hier gegen derartige Reifen sprechen, da die RunFlat Eigenschaft bei den Reifen zu einem h√∂heren Preis f√ľhrt.

Wie auch bei Sommerreifen ist auf dem Modell f√ľr den Winter der sogenannte Geschwindigkeitsindex vermerkt. Da allerdings in der Regel bei Gl√§tte oder bei schlechter Witterung man nicht ganz so schnell unterwegs ist, ist der Index zwar ein wichtiger Indikator, aber bei weitem nicht so wie der auf einem Sommerreifen. Wenn allerdings das Profil der Reifen weniger als 1,6 mm in der Tiefe aufweist, ist es an der Zeit neue Reifen aufzuziehen. Speziell bei nassen Stra√üen ist die Gefahr f√ľr das Aquaplaning gr√∂√üer wenn der Reifen nur wenige Millimeter an Profil aufweist. Dabei steigt die Gefahr auch dann, wenn lediglich wenig Feuchtigkeit die Fahrbahn benetzt.

3. Wie werden Winterreifen am besten eingelagert?

Zwar bieten die Werkst√§tten oder Reifenh√§ndler einen Einlagerungsservice f√ľr die jeweiligen Reifen an, die nicht gebraucht werden, aber selbstverst√§ndlich kann man dies ebenso selbst in die Hand nehmen und Geld sparen. Allerdings sollte man hierbei einige Dinge beachten sowie pfleglich mit den Reifen umgehen damit sie keinen Schaden nehmen und wom√∂glich zur Gefahrenquelle werden.

Bevor man die Reifen einlagert sollte man sie unbedingt derart kennzeichnen, dass man sie bei Wiederverwendung auch richtig montiert - denn wenn der Reifen z.B. vorne rechts montiert war dann sollte er es nicht wieder sein wenn man im Fr√ľhjahr die Reifen aufzieht. Am einfachsten macht man das mit herk√∂mmlicher Kreide, wobei man auch kurz die Reifen von jeglichem Schmutz befreien sollte.

Der Positionswechsel der Reifen sorgt f√ľr einen gleichm√§√üigen Verschlei√ü des Profils, sodass das PKW stets gut zu kontrollieren ist. Falls man einen Allwetterreifen f√§hrt, sollte man zumindest alle 10.000 bis 15.000 Kilometer ebenfalls die Position der Reifen tauschen.

Ein Keller ist als Aufbewahrungsort vollkommen ausreichend denn in der Regel ist er dunkel und sollte trocken sein. Allerdings sollten die Reifen auch nicht in der Nähe von Chemikalien oder aggressiven Stoffen sein, die den Gummi angreifen könnten Denn ein poröser Reifen kann ebenfalls zu einer Gefahr werden. Das Aufbewahren selbst hängt davon ab ob man den bloßen Reifen oder Reifen samt Felge einlagern möchte.

Bei ersterem sollten sie aufrecht stehen und auf keinen Fall h√§ngen. Dies w√ľrde n√§mlich zu Verformungen f√ľhren, die dann eine Unwucht zur Folge h√§tte. Auch ein Stapeln √ľbereinander h√§tte negative Konsequenzen, da das Gewicht auf die unteren Reifen im Stapel ebenfalls zu Deformierungen f√ľhren kann. Reifen mit Felge kann man getrost an die Wand h√§ngend lagern, wobei sie auch ohne Probleme stapelbar sind. Allerdings sollte man ein Stellen in senkrechter Position vermeiden.

Nachdem man wieder die Sommerreifen nutzen m√∂chte, sollte man unbedingt die Reifen auf eine Unwucht pr√ľfen lassen sowie den Reifendruck kontrollieren. Auch das eventuelle Nachziehen der Schrauben nach wenigen Hundert Kilometern sollte man in Erw√§gung ziehen. Falls man das Einlagern in professionelle H√§nde gibt, ist das zwar mit Kosten verbunden, daf√ľr hat man aber auch die Garantie, dass sowohl Einlagerung als auch die Handhabung ohne Fehler verl√§uft.

4. Winterreifen-Check: Reifenwechsel, Profiltiefe & Co.

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