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Wasserkocher Ratgeber

1. Wasserkocher

Heißes Wasser wird im Alltag an vielen Stellen gebraucht. Wer sich dabei nur eine Tasse Tee oder einen Instant-Kaffee machen möchte und dafür nicht extra einen Topf mit Wasser auf dem Herd erhitzen will, ist mit einem Wasserkocher in vielen Fällen am besten beraten. Die praktischen Alltagshelfer bringen Wasser nicht nur sehr schnell und komfortabel, sondern auch ungemein energiesparend zum Kochen und sind daher für Zwecke, in denen nur relativ kleine Mengen heißen Wassers gebraucht werden, fast schon unersetzbar.

Wasserkocher ist dabei nicht gleich Wasserkocher, was die Fülle an verschiedenen Modellen auf dem Markt eindrucksvoll belegt. Unterschiede betreffen die Größe, das Material und die technische Ausstattung neben anderen Kriterien. Um Verbrauchern einen Überblick über Wasserkocher generell und die verschiedenen Geräte auf dem Markt und gleichzeitig eine Hilfestellung bei der Findung des perfekten Modells zu geben, geht dieser kurze Ratgeber nach einer Vorstellung des Aufbaus und Funktionsprinzips auf die verschiedenen Kriterien und Unterscheidungsmerkmale von Wasserkochern ein.

2. Aufbau und Funktionsprinzip eines Wasserkochers

Wasserkocher Test

Wasserkocher bestehen grob aus zwei Teilen, nämlich dem Sockel und dem Behältnis. Der Sockel wird an das Stromnetz angeschlossen und versorgt das Gerät so mit Strom. Das Behältnis kann auf den Sockel gesteckt werden, wo es fest sitzt und gut vor versehentlichem Umkippen geschützt ist. Im Inneren des Behältnisses befindet sich ein Heizstab, der das Wasser erhitzt. Früher war diese oft offen, mittlerweile ist er aber in den meisten Geräten verdeckt und tritt nicht mehr mit dem Wasser unmittelbar in Kontakt. Das hat große Vorteile, denn so ist die regelmäßige komplizierte Reinigung des Heizstabes nicht mehr nötig.

Während es früher in einigen Fällen eine Kabelverbindung zwischen Sockel und Behältnis gab, ist diese mittlerweile fast gar nicht mehr zu finden. Ein frei bewegliches Behältnis hat dabei sehr viele Vorteile und erleichtert den Umgang ungemein.

Damit der Wasserkocher ordentlich funktionieren kann, muss er bis zu einem gewissen Grad gefüllt sein, was der Mindestfüllmenge entspricht. Ist dies gewährleistet, erhitzt der Heizstab das Wasser so lange, bis der integrierte Temperaturfühler des Geräts anzeigt, dass das Wasser kocht. Dann schaltet sich der Wasserkocher automatisch ab. Über eine zumeist verschließbare Öffnung im Deckel kann dann das heiße Wasser in eine Tasse oder generell ein anderes Behältnis gegossen werden.

Neben diesen grundsätzlichen Merkmalen verfügen manche Modelle noch über Sonderfeatures wie etwa eine Temperatureinstellung. Dies ist jedoch nur bei einem Teil der Wasserkocher zu finden. Sonderfeatures und -funktionen werden weiter unten noch etwas genauer erklärt und beleuchtet.

3. Wichtige Kriterien eines Wasserkochers

Das an sich sehr einfache Funktionsprinzips eines Wasserkochers bedeutet nicht, dass man es bei der Auswahl einfach hat. Schon das riesige Angebot und die zum Teil beachtlichen Preisunterschiede machen deutlich, dass man sich über den Kauf einige Gedanken machen sollte. Wie bei den meisten Dingen kommt es dabei vor allem auf die eigenen Ansprüche und Wünsche an.

Es wäre daher vermessen, grundsätzlich von „besseren“ oder „schlechteren“ Wasserkochern zu sprechen, nur weil einer vergleichsweise mehr Funktionen bietet oder schicker designt ist. Kommt es dem Einzelnen auf diese Punkte nicht an, kann ein vergleichsweise einfacheres aber günstigeres Modell die vernünftigere Wahl darstellen. Einzig bei der Verarbeitungsqualität, der Haltbarkeit und der Sicherheit sollte man keinerlei Kompromisse eingehen. Wer von diesen Punkten nicht überzeugt ist, tut gut daran, lieber etwas mehr Geld für bessere Qualität in die Hand zu nehmen.

Die folgenden aufgeführten Kriterien sollten einzeln durchgegangen werden, damit man in jedem Punkt für sich selbst abstecken kann, was man eigentlich braucht. Mithilfe dieser persönlich angepassten Kriterien kann man dann die Auswahl drastisch einschränken, was nicht nur die Suche stark erleichtert, sondern auch dafür sorgt, dass man höchstwahrscheinlich den am besten passenden Wasserkocher für sich findet.

Wasserkocher Fassungsvermögen

Das Fassungsvermögen bestimmt, wie viel Wasser gleichzeitig erhitzt werden kann. Hier reicht die Spanne von deutlich unter einem Liter bis hin zu drei und mehr Litern. Größer ist dabei nicht immer besser, denn ein größeres Fassungsvermögen bedeutet einen höheren Energiebedarf, eine längere Aufheizzeit bei gleicher Leistung sowie eine erhöhte Mindestfüllmenge. Daher sollte man maßvoll entscheiden und nur das nehmen, was man tatsächlich braucht. Für Paar-Haushalte reichen meistens 750 ml schon aus. Größere Familien sind hingegen mit über 1,5 Litern besser beraten.

3.2 Leistung

grundig Wasserkocher Test

Die Leistung eines Wasserkochers bestimmt darüber, wie schnell er das Wasser aufheizen kann, und wird in Watt angegeben. Normalerweise bewegen sich die Werte in einem Rahmen zwischen 600 und 3000 Watt. Dabei sollte die Wattzahl stets an die Größe angepasst sein. Eine höhere Leistung bedeutet daher nicht unbedingt, dass es sich um ein besseres Gerät handelt, schließlich kann durch eine relativ gesehen zu hohe Leistung der Stromverbrauch unnötig in die Höhe gehen. Mehr als 2400 Watt sind daher selbst bei großen Wasserkochern selten sinnig.

Ein guter Orientierungswert für einen Wasserkocher mit 1,7 Litern Fassungsvermögen sind 2000 Watt. Mit diesem kann 1 Liter in etwa 3 Minuten zum Kochen gebracht werden. Kleinere Modelle und Reisewasserkocher kommen schon mit etwas unter 1000 Watt gut aus.

Material und Design

Wasserkocher kommen in teils sehr verschiedenen Designs, wobei diese auch immer mit dem Material zusammenhängen, schließlich hat dieses einen sehr großen Einfluss auf die Optik des Geräts. Was man dabei vorzieht, ist hauptsächlich eine Frage des eigenen Geschmacks. Zur Auswahl stehen vor allem Kunststoff, Edelstahl und Glas. Das Material an sich erlaubt dabei keine Aussage über die Qualität des Wasserkochers. So kann auch ein Modell aus Kunststoff allen Ansprüchen an die Funktionen und die Qualität gerecht werden. Wem die Optik wichtig ist, kann sich gegen einen Aufpreis für die Alternativen entscheiden. Auf den Punkt Material wird weiter unten noch etwas genauer eingegangen.

3.4 Heizelement

Obwohl offenliegende Heizelemente heutzutage kaum noch zu finden sind und als überholt gelten, findet man sie immer noch teilweise. Daher sollte man im Zweifelsfall lieber einen genaueren Blick auf die technischen Daten werfen. Indirekt arbeitende Heizstäbe sind in der Wartung deutlich komfortabler, da sie nicht regelmäßig gereinigt werden müssen und die Reinigung des Behältnisses insgesamt deutlich einfacher ist. Außerdem ist für eine bessere Hygiene gesorgt.

Wasserkocher Technische Ausstattung

Ein Wasserkocher kann sehr einfach sein und nur über einen Schalter zum Anmachen verfügen, er kann allerdings auch ein paar mehr Features bieten. Dazu gehören etwa eine Wasserstandsanzeige sowie eine Temperaturvorwahl. Hier sollte man sich selber darüber klarwerden, was für Ausstattungsmerkmale man von einem Wasserkocher erwartet. Eine genaue Auflistung aller gängigen Sonderfeatures ist weiter unten zu finden.

Sicherheit

Sicherheitsmerkmale sollten von der allgemeinen technischen Ausstattung getrennt betrachtet werden, denn die Sicherheit ist definitiv ein Punkt, in dem Kompromisse auszuschließen sind und in dem „mehr“ auch immer „besser“ bedeutet. Potentielle Gefahrenquellen lassen sich leicht finden, schließlich sind sowohl die hohen Leistungen der Geräte als auch kochendes Wasser potente Unfallursachen.

Wer sich mit diesem Punkt nicht genauer beschäftigen möchte, tut gut daran, sich für einen Wasserkocher mit TÜV-, GS- und/oder CE-Siegel zu entscheiden. Ein solcher erfüllt erwiesenermaßen geltende Sicherheitsstandards und ist daher als ungefährlich einzuschätzen, sofern er nicht in irgendeiner Weise beschädigt wird. Vor allem ein Überhitzungsschutz mit automatischer Abschaltung sollte immer an Bord sein. Ein Trockengehschutz kann sich ebenfalls auszahlen, denn dieser verhindert, dass das Modell angeschaltet werden kann, wenn die Füllmenge unterhalb der Mindestfüllmenge liegt. Das automatische Abschalten beim Anheben des Behältnisses vom Sockel ist ebenfalls empfehlenswert (auch Lift-Switch-off-Funktion genannt).

Andere Merkmale, auf die man achten sollte, sind ein wärmeisolierter Griff, eine Kontrollleuchte, die darüber Auskunft gibt, ob der Wasserkocher gerade aktiv ist, sowie ein Signalton, der nach dem Ausschalten dem Nutzer anzeigt, dass das Wasser zum Kochen gebracht wurde.

Handhabung

Ein Gerät, das man im Alltag des Öfteren verwendet, sollte einfach zu handhaben sein und nicht unnötig Frust erzeugen. Im Falle eines Wasserkochers sollte dieser zum Beispiel bequem mit einer Hand zu nutzen sein. Der Sockel sollte außerdem das aufgewickelte Kabel aufnehmen können, damit man das Ganze ordentlich verstauen kann. Ferner ist auf rutschfeste Füße zu achten. Für eine besonders einfache Verbindung von Sockel und Behältnis sorgt ein runder Zentralkontaktpunkt. Der Ausguss des Behältnisses sollte sich per Knopfdruck öffnen und so geformt sein, dass Nachtropfen vermieden wird.

In den Punkt Handhabung spielt auch die Einfachheit der Reinigung mit hinein. Über eine große Öffnung etwa kann das Innere besonders gut erreicht werden.

4. Wasserkocher Material

Aus welchem Material der Wasserkocher bestehen soll, ist eine Frage, die für einige Verbraucher womöglich gar nicht so wichtig ist. Wem es einfach nur auf ein funktionierendes Gerät ankommt, braucht sich hier gar nicht eingehender damit zu beschäftigen und dürfte wohl vor allem an der günstigsten Wahl interessiert sein, die in diesem Fall Kunststoff ist.

Wem das Äußere aber am Herzen liegt, ist mit einem genaueren Blick auf die drei beliebtesten Alternativen gut beraten.

Kunststoff Wasserkocher

Kunststoff ist wie bereits angesprochen das günstigste Material für die Herstellung von Wasserkochern, weshalb diese Geräte im Schnitt auch deutlich günstiger ausfallen. Das Material selbst sagt dabei nichts über die Qualität des Modells insgesamt aus, denn auch gute Wasserkocher können aus Kunststoff gefertigt sein. Allerdings muss man fairerweise zu Protokoll geben, dass Wasserkocher aus Plastik im untersten Preissegment oftmals nicht die allgemein geltenden Qualitätsrichtlinien erfüllen. Dies hat jedoch nichts mit dem Material an sich zu tun.

Kunststoff besitzt sogar einige Vorteile. Neben dem günstigen Preis sind das vor allem die gute Wärmeisolation sowie die hohe Robustheit bei gleichzeitig angenehm einfacher Pflege. Hinzu kommt, dass man bezüglich der Farben und Designs mit Abstand die meisten Auswahlmöglichkeiten hat.

Der einzige Nachteil, den man Kunststoff vorwerfen kann, ist das eventuelle Auftreten von unangenehmen Gerüchen, vor allem wenn der Wasserkocher noch neu ist. Schadstoffe sind von Plastik aber nicht zu befürchten, auch wenn hier von einigen Seiten immer wieder Warnungen zu hören sind. Solange man sich von den Billigmodellen fernhält, gibt es aber nichts Gefährliches, auf das man achten müsste.

  • Von allen Materialien das Günstigste
  • Isoliert gut gegen Wärme
  • In vielen Farben und Designs verfügbar
  • Robust
  • Einfach zu pflegen/reinigen
  • Das Auftreten von unangenehmen Plastikgerüchen ist möglich

Edelstahl

Keine Frage, Edelstahl sieht, ganz den Namen nach, edler aus als Plastik und kann eine Küche damit ungemein aufwerten, vor allem wenn sich das Modell in seiner Gesamtheit gut in seine Umgebung einfügt. Für ein schickes Küchenambiente ist Edelstahl also eine hervorragende Wahl und deutlich besser als Kunststoff. Außerdem ist Edelstahl ungemein robust, Plastikgerüche treten nicht auf und Probleme mit Rost bleiben auch erspart. Somit kann man über den vergleichsweise hohen Preis noch hinwegsehen.

Während Rost kein Problem ist, kann Kalk durchaus zu einem werden. Vor allem in Gebieten mit hartem Wasser sind Kalkablagerungen zu erwarten. Um diesen entgegenzuwirken, verfügen viele Edelstahl-Wasserkocher aber über einen integrierten Kalkfilter. Ganz verhindern lässt sich der Kalk zwar nicht, aber die Reinigung des Materials an sich ist zumindest einfach.

Die Isolation ist ein Punkt, auf den man gesondert eingehen sollte. Hier kommt es ganz stark auf die Konzeption des Geräts an. Günstigere Modelle besitzen zumeist nur eine einfache Edelstahlwand, die Wärme nicht sonderlich gut isoliert und sich dazu durch das kochende Wasser auch noch extrem aufheizt, was ein großes Sicherheitsrisiko darstellt. Bessere Modelle mit doppelter Wand isolieren hingegen extrem gut. Hier wird der Nachteil zum Vorteil.

  • Optisch schick und edel
  • Keine Plastikgerüche
  • Robust
  • Rostfrei
  • Reinigung prinzipiell einfach
  • Entweder extrem gute...
  • ...oder extrem schlechte Isolierung
  • Teurer als Kunststoff
  • Kalkablagerungen

Glas Waserkocher

Glas ist ein Material, das bei Wasserkochern nicht so häufig zur Anwendung kommt, da es einige inhärente Nachteile besitzt. Wem es aber darauf ankommt, ein starkes Design-Statement abzugeben, trifft hier auf jeden Fall keine schlechte Entscheidung. Modelle aus Glas wirken zeitlos und fügen sich in fast jedes Ambiente nahtlos ein, während sie dieses gleichzeitig sanft aufwerten.

Glas hat aber auch weitere Vorteile. Es ist sehr hygienisch, lässt sich einfach reinigen und ist völlig geruchs- und geschmacksneutral.

Allerdings isoliert Glas nicht sehr gut. Das hat zur Folge, dass sich Wasserkocher aus Glas stark aufheizen, was die Gefahr von Verbrennungen erhöht. Außerdem geht die Wärme schnell verloren. Das Material an sich ist außerdem nicht sehr robust und kann leicht zerbrechen, weshalb ein besonders vorsichtiger Umgang gefordert ist. Durch die transparente Oberfläche treten außerdem Ablagerungen schnell zutage, weshalb das Gerät öfter gereinigt werden muss.

  • Zeitloser und schicker optischer Eindruck
  • Sehr hygienisch
  • Vollkommen geruchs- und geschmacksneutral
  • Einfach zu reinigen
  • Schlechte Isolierung, dadurch Verbrennungsgefahr und schneller Wärmeverlust
  • Hohe Bruchgefahr
  • Ablagerungen werden schnell sichtbar, was regelmäßige Reinigung verlangt

5. Alternativen zum klassischen Wasserkocher

Reisewasserkocher

Bei Reisewasserkochern handelt es sich im Grunde um besonders leichte und kompakte Versionen größerer Wasserkocher, die meistens keine Sonderfeatures aufweisen, dafür aber sehr mobil sind und damit für die Mitnahme auf Reisen prädestiniert sind. Die Größe kann dabei variieren. Einige Modelle bieten sogar die Möglichkeit, mittels eines 12-Volt-Anschlusses einen Zigarettenanzünder im Auto als Stromquelle zu nutzen, was vor allem bei Camping-Ausflügen eine sehr praktische Eigenschaft ist.

Achten sollte man allerdings darauf, dass auch bei einem Reisewasserkocher alle Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Heißwasserspender

Heißwasserspender haben äußerlich oft Ähnlichkeit mit einer Kaffeemaschine, nur dass hier lediglich das Wasser aufgeheizt wird. Wer oft heißes Wasser bezieht, aber dabei immer nur kleine Mengen gleichzeitig braucht, etwa um eine einzige Tasse zu füllen, kann mit einem Heißwasserspender durchaus gut beraten sein. Die sehr feine Einstellung der Menge und die Möglichkeit, sehr kleine Mengen heißen Wassers zu beziehen, sind handfeste Vorteile.

Allerdings sind Heißwasserspender nicht sehr mobil und auf einen Standort fixiert. Außerdem kosten sie verglichen mit Wasserkochern deutlich mehr. Man trifft sie vor allem in Gastronomiebetrieben oder Büros.

Wasserkessel

Wasserkessel erleben eine wahre Renaissance, sind sie doch als Retro-Objekte begehrt. Die eigenen Großeltern dürften dabei einen solchen zu ihrer Zeit noch benutzt haben. Hier handelt es sich um einfache Kessel, die meistens wie Kannen geformt sind und auf die Herdplatte zum Erhitzen gestellt werden. Noch früher wurden sie über das offene Feuer gehangen. Es handelt sich daher um eine sehr klassische Art, Wasser zu erhitzen, die nichts vom praktischen Komfort eines Wasserkochers hat, aber dafür ihren eigenen Charme entfaltet. Retro-Fans sollten über einen Kauf nachdenken. Allerdings dauert das Erhitzen auf der Herdplatte nicht nur länger, es ist auch deutlich ineffizienter, wenn es um den Energieverbrauch geht.

Als Alternative gibt es aber auch Wasserkocher im klassischen Wasserkessel-Design. Hier verbindet man die Vorteile beider Welten. So lässt sich der Komfort und die Energieeffizienz der Wasserkocher bewahren und mit einem schicken Retro-Design verbinden.

6. Wasserkocher Sonderfunktionen im Überblick

Der einfachste denkbare Wasserkocher besitzt nur einen einzigen Schalter zum Anschalten und verfügt ansonsten über keinerlei Merkmale. Tatsächlich kann das gewollt sein, wenn es sich um ein minimalistisch designtes Gerät handelt. Puristen erhalten außerdem genau das, was sie wollen. Wem es allerdings auf einen erhöhten Komfort und zusätzliche Optionen ankommt, findet auch Wasserkocher mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen und Funktionen. Hier sind die gängigsten Sonderfeatures auf einen Blick aufgelistet:

7. Glossar

Wasserstandsanzeige

Eine Wasserstandsanzeige ist von allen Sonderfeatures wohl das Gängigste und tatsächlich findet man es bei vielen Modellen. Hier wird durch eine Skala der Wasserstand ablesbar gemacht. Im besten Fall ist die Skala dabei außen und gut lesbar angebracht.

Temperaturanzeige

Analog zur Anzeige des Wasserstands ist auch die Anzeige der Temperatur möglich, wobei dieses Feature deutlich seltener ist. Nützlich ist es vor allem bei der Zubereitung bestimmter Teesorten, wenn das Wasser eine ganz bestimmte Temperatur haben sollte.

Temperaturvorwahl

Noch praktischer als die bloße Anzeige der Wassertemperatur ist die Möglichkeit, diese gleich selber festzulegen. Wer nicht unbedingt kochendes Wasser braucht oder eine ganze bestimmte Temperatur vorzieht, ist mit diesem Feature bestens beraten.

Warmhaltefunktion

Zusätzlich zu einem gut isolierten Behältnis kann eine Warmhaltefunktion dafür sorgen, dass das Wasser für lange Zeit auf Temperatur bleibt.

Kalkfilter

Mit einem Kalkfilter bleibt ein Großteil des Kalks im Behältnis, sodass dieser nicht in der Tasse landet. Meistens befindet sich dieser im Ausguss. Hin und wieder muss dieser allerdings gereinigt bzw. ausgetauscht werden.

Wasserfilter

Ein integrierter Wasserfilter kann neben Kalk sogar noch Schadstoffe aus dem Wasser herausfiltern. Auch hier ist die Reinigung bzw. die Auswechslung nach einer bestimmten Zeit nötig.

Display

Ein Display ist eine Alternative zu den klassischen Skalen, die für den Wasserstand und die Temperatur zur Anwendung kommen. Dieses kann die Ablesbarkeit der Informationen verbessern und gibt dem Gerät zudem einen modernen Touch.