Kategorien

Fehler melden

Kindersitz

(1-30 von 2.165)

Filter

Hersteller

Produkttyp

Sitzbefestigung

Testsieger

Eigenschaften

Alter

Klassifizierung

Gewicht

Richtung

[alle Anzeigen]

1
Britax Römer BABY-SAFE I-SIZE Mineral purple inkl. Flex Base

i-Size: Sicherheit ohne Kompromisse Der BABY-SAFE i-SIZE ist die erste Babyschal...

Kindersitz: Britax Römer BABY-SAFE I-SIZE Mineral purple inkl. Flex Base

ab 369,00 €

2 Angebote

2
Britax Römer BABY-SAFE I-SIZE Cosmos black

Babyschale / Babyschale mit jedem Britax Römer Kinderwagen kompatibel / Körpergr...

Kindersitz: Britax Römer BABY-SAFE I-SIZE Cosmos black

ab 178,99 €

2 Angebote

3
Stokke iZi Go Modular by BeSafe Beige Melange

iZi Go Modular™ by BeSafe® Babyschale von Stokke®- Der sichere und leichte Autos...

Kindersitz: Stokke iZi Go Modular by BeSafe Beige Melange

299,00 €

1 Angebot

4
Nuna Babyschale Pipa Icon Safari

Babyschale / Verdeck mit Sichtfenster / Serie: Nuna Pipa / Körpergewicht: 0-13 k...

Kindersitz: Nuna Babyschale Pipa Icon Safari

ab 99,00 €

7 Angebote

5
Joie Transcend Caribbean

Kindersitz / Körpergewicht: 9-36 kg / Gruppe: 1/2/3 / mit Isofix / Seitenaufpral...

Kindersitz: Joie Transcend Caribbean

ab 179,90 €

11 Angebote

6
Joie Duallo Caribbean

Kindersitz / Körpergewicht: 15-36 kg / Alter: 3-12 Jahre / Gruppe: 2/3 / Seitena...

Kindersitz: Joie Duallo Caribbean

ab 96,95 €

9 Angebote

7
Cybex Aton Q i-Size Autumn Gold

Babyschale / Normgruppe: i-Size rwd car belt 45cm-75cm / Für Kinder von: 45 bis ...

Kindersitz: Cybex Aton Q i-Size Autumn Gold
8
Britax Römer Baby-Safe i-Size + i-Size Base

Typ: Kindersitz / Normgruppe: i-size rückwärts 40 cm bis 83 cm / Gewicht des Sit...

Kindersitz: Britax Römer Baby-Safe i-Size + i-Size Base
9
Bébé Confort Cosi Citi Collektion 2016 Triangle flow

Kindersitz / Verwendung: bis 13 kg

Kindersitz: Bébé Confort Cosi Citi Collektion 2016 Triangle flow
10
JOIE i-Anchor Advance Two Tone Black

Reboard Kindersitz / Körpergewicht: 0-18 kg / Alter: 0-4 Jahre / Gruppe: 0+/1 / ...

Kindersitz: JOIE i-Anchor Advance Two Tone Black

ab 168,95 €

11 Angebote

11
Nuna Babyschale Pipa Icon + Pipafix Base

Typ: Kindersitz / Normgruppe: i-size rückwärts 40 cm bis 85 cm / Gewicht des Sit...

Kindersitz: Nuna Babyschale Pipa Icon + Pipafix Base
12
Stokke iZi Go Modular by BeSafe + iZi Modular i-Size Base

Kindersitz / Typ: Babyschale / Größe: 40-75 cm / Alter: 0-12 Monate

Kindersitz: Stokke iZi Go Modular by BeSafe + iZi Modular i-Size Base
13
Britax Römer King II Mineral Purple

Kindersitz / Serie: Britax Römer King / Körpergewicht: 9-18 kg / Alter: 9 Monate...

Kindersitz: Britax Römer King II Mineral Purple

ab 160,50 €

8 Angebote

14
Recaro Zero.1 i-Size

Kindersitz, Sitzschale / Normgruppe: 0+ / I Isofix / Für Kinder von: Geburt bis ...

Kindersitz: Recaro Zero.1 i-Size
15
Recaro Optiafix Black

Kindersitz / Körpergewicht: 9-18 kg / Alter: 9 Monate / 4 Jahre / Gruppe: 1 / mi...

Kindersitz: Recaro Optiafix Black

299,95 €

1 Angebot

16
Maxi-Cosi Axissfix Plus

Typ: Kindersitz / Normgruppe: i-size mit Top Tether von 45 cm bis 105 cm / Gewic...

Kindersitz: Maxi-Cosi Axissfix Plus
17
Joie i-Gemm Pavement

Babyschale / Körpergewicht: 0-13 kg / Alter: 0-15 Monate / Gruppe: 0+ / mit Isof...

Kindersitz: Joie i-Gemm Pavement

ab 133,86 €

8 Angebote

18
Maxi-Cosi RodiFix AirProtect Earth Brown

Kindersitz / Serie: Maxi-Cosi RodiFix / Körpergewicht: 15-36 kg / Alter: 3-12 Ja...

Kindersitz: Maxi-Cosi RodiFix AirProtect Earth Brown

158,95 €

1 Angebot

19
Jané Quartz Soil

Kindersitz / Körpergewicht: 15-36 kg / Gruppe: 2/3 / mit Isofix / Seitenaufprall...

Kindersitz: Jané Quartz Soil

171,10 €

1 Angebot

20
Britax Römer Kidfix II XP Cosmos Black

Kindersitz / Serie: Britax Römer Kidfix / Körpergewicht: 15-36 kg / Alter: 4-12 ...

Kindersitz: Britax Römer Kidfix II XP Cosmos Black

ab 155,99 €

4 Angebote

21
Concord Reverso Plus Cool Beige

Reboard Kindersitz / i-Size

Kindersitz: Concord Reverso Plus Cool Beige

291,86 €

1 Angebot

22
kiddy Phoenixfix 3 Singapore

Kindersitz / Körpergewicht: 9-18 kg / Alter: 9 Monate / 4 Jahre / Gruppe: 1 / mi...

Kindersitz: kiddy Phoenixfix 3 Singapore
23
Britax Römer Kidfix II XP Sict Black Marble

Kindersitz / Gruppe: II/III Isofix / Gewicht: 15 / 36 kg / Alter: ca. 4 / 12 Jah...

Kindersitz: Britax Römer Kidfix II XP Sict Black Marble

ab 218,95 €

3 Angebote

24
Takata Midi i-Size Plus

Typ: Kindersitz / Normgruppe: i-size mit Stützfuß von 40 cm bis 105 cm / Gewicht...

Kindersitz: Takata Midi i-Size Plus
25
Besafe iZi Go Modular i-Size Sunset Melange

Reboard Kindersitz / Körpergewicht: 0-15 kg / Alter: 0-12 Monate / Gruppe: 0+ / ...

Kindersitz: Besafe iZi Go Modular i-Size Sunset Melange

279,00 €

1 Angebot

26
Joolz iZi Go Modular by BeSafe Hippo grey

Typ: Kindersitz / Normgruppe: i-size rückwärts von 40 cm bis 75 cm / Gewicht des...

Kindersitz: Joolz iZi Go Modular by BeSafe Hippo grey

ab 279,00 €

2 Angebote

27
Hauck Varioguard Plus black/black

Kindersitz / Typ: Babyschale / Gruppe: 0+ / Gewicht: 0-18 kg / Alter: 0 bis 4 Ja...

Kindersitz: Hauck Varioguard Plus black/black

ab 229,00 €

6 Angebote

28
Britax Römer Discovery SL Black Thunder

Kindersitz / Körpergewicht: 15-36 kg / Alter: 4-12 Jahre / Gruppe: 2/3 / mit Iso...

Kindersitz: Britax Römer Discovery SL Black Thunder

ab 79,99 €

3 Angebote

29
kiddy evo-lunafix Racing black

Babyschale / Körpergewicht: 0-13 kg / Alter: 0-15 Monate / Gruppe: 0+ / mit Isof...

Kindersitz: kiddy evo-lunafix Racing black

ab 388,99 €

3 Angebote

30
Maxi-Cosi Rubi XP phantom 2016

Kindersitz / mit Side Protection System / Serie: Maxi-Cosi Rubi XP / Körpergewic...

Kindersitz: Maxi-Cosi Rubi XP phantom 2016

ab 142,99 €

8 Angebote

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Kindersitz Testvergleiche und Testsieger

Stiftung Warentest: 12 Autokindersitze i-Size bis maximal 105 cm Körpergröße im Test

12 Autokindersitze i-Size bis maximal 105 cm Körpergröße im Test

06/2017 - Stiftung Warentest
Egal ob auf der kurzen Fahrt zum Einkaufen oder auf langen Touren, Eltern sollten den notwendigen Kindersitz mit Bedacht wählen. Es gibt eine riesige Auswahl an verfügbaren Modellen in allen möglichen Farben auf dem Markt, sicher und komfortabel sind sie jedoch nur zum Teil. Stiftung Warentest hat sich aktuell wieder eine ganze Reihe an Kindersitzen der unterschiedlichen Klassen angesehen, hier mussten sich 12 Modelle der Kategorie i-Size bis maximal 105

Touring Club Schweiz: 26 Kindersitze aller Klassen im Test

26 Kindersitze aller Klassen im Test

12/2016 - Touring Club Schweiz
Wer mit dem Kind im Auto unterwegs ist, der ist auf einen guten Kindersitz angewiesen. Dabei sollte der gewählte Sitz dem Alter und dem Gewicht des Kindes entsprechen, vor allem aber die Sicherheit sollte bei der Wahl des Sitzes eine große Rolle spielen. Im Test vom Touring Club Schweiz mussten sich die 26 Testkandidaten in den Kategorien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie, Reinigung, Verarbeitung und in der Schadstoffprüfung beweisen.

Kindersitz Ratgeber

Kaufberatung Kindersitze

Wer den Nachwuchs im Auto befördern möchte, muss natürlich die Sicherheit der Kinder in jedem Falle gewährleisten können. Da normale Autositze mit Drei-Punkt-Gurtsystem aber nur die Sicherheit von Personen gewährleisten können, die eine gewisse Körpergröße erreicht haben, müssen spezielle Kindersitze genutzt werden.

Kindersitze gibt es dabei in verschiedenen Kategorien, sogenannten Normgruppen, die angeben, für welche Gewichtsklassen sie geeignet und zugelassen sind. Da Kinder natürlich wachsen, bedeutet dies, dass man im Laufe eines Lebens mehrere Kindersitze für sein Kind erwerben muss.

Dieser Ratgeber soll die gesetzlichen Grundlagen und die verschiedenen Kategorien von Kindersitzen erklären und Eltern damit unter die Arme greifen.

Die gesetzliche Grundlage

Die Vorschrift, Kinder nur auf Kindersitzen in Fahrzeugen transportieren zu dürfen, ist in der Straßenverkehrsordnung im §21 Abs. 1a geregelt. Nach dieser Regelung muss jedes Kind bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres einen Kindersitz nutzen, wenn es kleiner als 150 cm ist. Erst ab dieser Größe kann nämlich die Schutzwirkung eines Drei-Punkt-Gurtes in einem normalen Autositz garantiert werden.

Ähnliche Bestimmungen gelten auch in den meisten anderen europäischen Ländern, wobei Länder wie die Niederlande und Dänemark 135 cm als Obergrenze nennen.

Die verschiedenen Normgruppen

Wie eingangs erwähnt werden Kindersitze in verschiedene Normgruppen eingeteilt. Das entscheidende Kriterium ist dabei das zulässige Gewicht des Kindes. Zusätzlich werden auch Empfehlungen für die Körpergröße und das Alter angegeben, die jedoch nur zur Orientierung dienen und nicht bindend sind.

Gruppe
Körpergewicht
Alter (Empfehlung)
Größe (Empfehlung)
0
0-10 kg
Bis 1 Jahr
Max. 75 cm
0+
0-13 kg
Bis 2 Jahre
Max. 90 cm
I
9-18 kg
1-4,5 Jahre
75-100 cm
0/I (0+/I)
0-18 kg
Bis 5 Jahre
Max. 100 cm
II
15-25 kg
3,5-7 Jahre
Max. 125 cm
I/II
9-25 kg
1-7 Jahre
72-125 cm
III
25-36 kg
7-12 Jahre
Max. 150 cm
I/II/III
9-36 kg
1-12 Jahre
75-150 cm
II/III
15-36 kg
3,5-12 Jahre
95-150 cm

Ein Problem, das auf den ersten Blick schon erkennbar wird, ist natürlich die Tatsache, dass nicht jedes Kind gleich schnell wächst und es dadurch Grenzfälle gibt, in denen ein Kind schon zu groß für die Sitze seiner Normgruppe ist, aber auch noch zu leicht ist für den Aufstieg in eine höhere Normgruppe. Aus diesem Grund sind Kindersitze aus den mehrere Kategorien umspannenden Normgruppen (z.B. II/III) beliebt, da diese hinsichtlich Gewicht und Größe flexibel sind und sich dadurch auch längere Zeit nutzen lassen.

Von der Babyschale bis zur Sitzerhöhung

Kindersitze werden grob in drei Kategorien eingeteilt, namentlich Babyschalen, Kindersitze und Sitzerhöhungen. Diese Nomenklatur bezeichnet im Falle von Babyschalen und Kindersitzen nur die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Normgruppe. Im Falle von Sitzerhöhungen bezeichnet es darüber hinaus auch den Aufbau des Modells an sich. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick gewährleistet werden.

Babyschalen

Babyschalen Test

Wie der Name es impliziert, sind Babyschalen für Babys konzipiert worden. Es handelt sich dabei um Kindersitze der Normgruppen 0, 0+ und 0(+)/I. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass Kinder in diesen eher liegend als sitzend befördert werden. Dies ist wichtig, da bei Babys die Wirbelsäule und insbesondere die Nackenmuskulatur noch nicht richtig ausgebildet sind, weswegen der liegende Transport am sichersten ist.

Außerdem werden Babyschalen entgegen der Fahrtrichtung platziert. Dies ist ebenfalls auf die schwach ausgebildete Nackenmuskulatur von Babys zurückzuführen, damit der Kopf im Falle eines Crashs besser fixiert wird.

Babyschalen können auf der Rückbank sowie auf dem Beifahrersitz platziert werden. Bei der Platzierung auf dem Beifahrersitz muss jedoch in jedem Fall der Beifahrer-Airbag deaktiviert werden, da dieser bei der Aktivierung sonst die Gesundheit des Kindes gefährden würde. Hinweise dafür lassen sich aber auch auf den Babyschalen selbst finden.

Eine besondere Variante bieten Systeme, die die Montierung einer Babywanne auf der Rückbank erlauben. Dabei handelt es sich um Aufsätze von Kinderwagen. Diese sorgen nicht nur für eine noch weiter erhöhte Sicherheit bei Unfällen, sondern lassen auch den komplett liegenden Transport eines Babys zu. Dies ist insbesondere wichtig, falls in den ersten Lebensmonaten eines Kindes längere Fahrten unternommen werden sollen.

Sehr wichtig ist, dass bei Babyschalen der Kopf des Kindes keinesfalls über den Rand der Schale ragen darf. So ist nämlich keine genügende Schutzwirkung garantiert. In diesen Fällen muss die Anschaffung eines größeren Modells oder eines Modells aus einer höheren Normgruppe getätigt werden.

Kindersitze

Kindersitze Test

Der Term, der die gesamte Produktkategorie bezeichnet, ist gleichzeitig auch der Begriff für alle Kindersitze, die in die Kategorien über 0(+)/I fallen und damit keine Babyschalen mehr sind. In Kindersitzen werden Kinder aufrecht sitzend transportiert. Sie bestehen aus einer Sitzerhöhung, einer Rückenlehne sowie einer Kopfstütze und seitlichen Stützen. Insgesamt wird damit ein hoher Schutz von allen Seiten gewährleistet bei einem gleichzeitig hohen Sitzkomfort. Somit ist auch das Schlafen in Kindersitzen möglich.

Ein Punkt, in dem sich die einzelnen Kindersitze unterscheiden, ist die Art der Fixierung des Kindes. Die beiden am meisten genutzten Systeme sind dabei der Fangkörper und das Hosenträgersystem

Bei einem Fangkörper oder Fangtisch handelt es sich grob gesprochen um ein Kissen, das vor dem Kind platziert ist. Es fixiert nicht nur das Kind im Sitz, sondern führt bei Frontalcrashes dazu, dass sich das Kind auf diesem nach vorne abrollen kann, wodurch die Kräfte des Aufpralls deutlich reduziert werden. Praktisch sind diese Fangkörper vor allem deswegen, da sie sehr einfach zu handhaben sind. Lediglich das Festschnallen eines Haltebügels ist zur Sicherung notwendig.

Allerdings ist darauf zu achten, dass sich das Kind während der Fahrt nicht auf den Fangkörper lehnt und auch nicht auf diesem einschläft. Ist das der Fall, ist nämlich ein guter Schutz bei seitlichen Aufprallen nicht mehr gewährleistet. In dieser Hinsicht wird von den Versorgungsberechtigten also eine gewisse Aufmerksamkeit abverlangt.

  • Einfache Handhabung
  • Sehr starke Kraftreduzierung bei frontalen Aufprallen
  • Gefahr beim Anlehnen an den Fangkörper durch seitliche Aufpralle, dadurch erhöhte Aufmerksamkeit gefordert

Kindersitze mit Hosenträgersystem setzen dagegen auf einen Fünf-Punkt-Gurt, der über dem Bauch des Kindes mithilfe eines Schlosses geschlossen wird. Bei diesen Sitzen ist darauf zu achten, dass der Gurt fest genug sitzt, um eine genügend hohe Sicherheit zu gewährleisten.

Aufgrund des Gurtes sind die Kinder jedoch in ihrer Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt, was das Einlegen von Pausen auf der Fahrt nötig machen kann. Immerhin ist die allgemeine Sitzposition dafür oftmals bequemer als bei Kindersitzen mit Fangkörper.

Als weiterer Nachteil kommt jedoch hinzu, dass bei frontalen Zusammenstößen die Kräfte auf die Halswirbelsäule etwas stärker ausfallen als bei Fangkörper-Systemen, da die Haltung im Sitz hier wesentlich starrer ist.

  • Bequemere Sitzposition
  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit
  • Höhere Belastung der Halswirbelsäule bei Frontal-Zusammenstößen

Ein ganz anderes System zur Sicherung von Kindern bieten die sogenannten Reboard-Sitze. Wie Babyschalen sind diese entgegengesetzt zur Fahrtrichtung platziert. Im Falle eines Zusammenstoß wirken sie für das Kind wie ein Puffer. Vor allem die Belastung für die gefährdete Nackenpartie ist bei diesen Sitzen wesentlich niedriger als bei Sitzen, die in Fahrtrichtung platziert werden. Gerade kleinere Kinder im Alter von bis zu vier Jahren sind in einem Reboard-Sitz am besten aufgehoben. Allerdings ist die Auswahl in diesem Segment nicht sehr groß.

  • Höchstmöglicher Schutz der Kopf- und Nackenpartie bei frontalen Crashes
  • Kleine Auswahl

Sitzerhöhungen

Kindersitze Test

Zu Sitzerhöhungen gehören Kindersitze der Normgruppen II und III. Die Nutzung einer Sitzerhöhung ist damit nur für Kinder ab 15 kg erlaubt. Der Unterschied zu normalen Kindersitzen ist vor allem die Beschaffenheit des Sitzes selbst, denn anders als bei diesen sind Sitzerhöhungen tatsächlich nur ein einziges Polster, das unter dem Kind platziert wird. Der Sinn dahinter ist, dass die Kinder dadurch mit dem normalen Drei-Punkt-Gurt eines Autos gesichert werden können. Im Prinzip handelt es sich bei Sitzerhöhungen damit um die einfachste Version von Kindersitzen.

Allerdings kommen diese mit einigen Nachteilen. Vor seitlichen Aufprallen schützen Sitzerhöhungen nämlich überhaupt nicht. Auch sonst muss darauf geachtet werden, dass der Gurt richtig verläuft und sich während der Fahrt nicht verschiebt. Ein weiteres Risiko, das besteht, ist, dass sich die Sitzerhöhung unter dem Gesäß des Kindes nach vorne verschiebt. Verhindern lässt sich dies in den meisten Fällen kaum zu hundert Prozent, allerdings ist die Schutzwirkung der Sitzerhöhungen damit natürlich stark kompromittiert.

Sitzerhöhungen stellen daher ein Sicherheitsrisiko dar und sollten nur bei älteren Kindern genutzt werden, wenn diese nicht mehr in einem normalen Kindersitz transportiert werden können.

Befestigungssysteme – Drei-Punkt-Gurt vs. Isofix

Befestigungssysteme – Drei-Punkt-Gurt vs. Isofix

Natürlich müssen auch die Kindersitze selbst im Auto sicher befestigt werden. Um das zu gewährleisten, gibt es ebenfalls verschiedene Systeme. Das Einfachste ist dabei ohne Zweifel die Befestigung mittels des Drei-Punkt-Gurtes des Autos. Dabei ist darauf zu achten, dass der Gurt richtig am Sitz verläuft. In den meisten Fällen wird der richtige Verlauf an den Modellen selbst gekennzeichnet. Gerade bei Modellen mit Fangkörper kann es jedoch sein, dass der normale Autogurt für die Befestigung nicht lang genug ist.

Ein alternatives und verhältnismäßig neues System nennt sich Isofix. Diese wird an den gleichnamigen Verankerungen im Auto festgemacht, die sich neben den Gurtschlössern auf der Rückbank befinden. Der große Vorteil ist dabei, dass diese direkt mit der Karosserie in Verbindung stehen, wodurch eine besonders große Sicherungswirkung erreicht wird.

Allerdings besitzen vor allem ältere Autos dieses System nicht. Daher bietet es sich an, vor dem Kauf zu überprüfen, ob das eigene Auto über Möglichkeiten zur Befestigung von Kindersitzen via Isofix verfügt.

Worauf ist beim Kauf von Kindersitzen sonst noch zu achten?

Einen Sitz blind zu kaufen, ist in vielen Fällen nicht zu empfehlen. Vor dem Kauf sollte ein Sitz daher ausprobiert werden. Wichtig ist natürlich in erster Linie, dass der Sitz in das Auto passt und dort auch sicher befestigt werden kann.

Britax-Römer Kindersitz Test

Dann sollte darauf geachtet werden, dass der Sitz die richtige Größe hat. Um dies beurteilen zu können, reicht ein Blick auf die Normgruppe alleine nicht aus, da diese nur das Gewicht des Kindes und nicht die Größe berücksichtigen. Ein Kind sollte in einem Sitz in jedem Fall bequem und sicher sitzen, der Kopf darf niemals über den oberen Rand des Sitzen herausragen. Dabei sollte man natürlich auch gleich das Wachstum des Kindes mit berechnen. Spezielle „mitwachsende Sitze“ der Klassen 0(+)/I, I/II, II/III oder I/II/III sorgen für besonders große Flexibilität und garantieren lange Zeit die nötige Sicherheit.

Der nächste Punkt, der überprüft werden sollte, ist die Sicherheit des Sitzes selbst. Dazu ist zu sagen, dass niemals gebrauchte Sitze gekauft werden sollten, da diese unter Umständen schon großen Belastungen ausgesetzt waren und nicht mehr für die nötige Sicherheit sorgen können. Kindersitze, die einen Unfall miterlebt haben, sollten in jedem Fall nicht mehr genutzt werden, selbst wenn sie von außen unversehrt erscheinen.

Die Qualität eines Kindersitz-Modells kann am besten durch unabhängige Tests nachvollzogen werden. In jedem Fall gibt es aber die Möglichkeit, sich das Prüfsiegel des Sitzes anzuschauen. Dieses sollte immer den geltenden gesetzlichen Normen entsprechen, ansonsten dürfte er auch gar nicht mehr zugelassen werden.