Kategorien

Sommerreifen

(1-32 von 17.598)
Sortierung:

Filter anzeigen

Hersteller

Testsieger

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Sommerreifen Ratgeber

1. Funktionen & Sicherheit

Dass der Reifen nicht nur optisch gelungen mit der Felge sein soll, sollte ebenso klar sein wie die Tatsache, dass der Weg zum richtigen Reifen über die Bezeichnung geht, die auf jedem Modell zu sehen sind. Dabei ist der Nutzer zwar beim Hersteller frei und muss nicht zwangsläufig ein teures Modell favorisieren aber der Wagentyp sowie gewisse Maße müssen sehr wohl eingehalten werden.

Folgende Bezeichnung wollen wir im Einzelnen erklären: 185/60 R1482H Die erste Zahl gibt an wie breit der Reifen ist. Hier stehen größere Zahlen wie 225 oder mehr wenn der Reifen breiter ist. Beim zweiten Wert (60) handelt s sich um das Querschnittsverhältnis, das in % angeben wird. Das bedeutet je breiter ein reifen ist, desto geringer ist dieser Wert. Dann enthält der Reifen einen Buchstaben, der angibt dass es sich um ein Radialmodell handelt. Im Gegensatz zur Diagonalart soll der Radialreifen mehr Fahrkomfort garantieren sowie mehr Kontakt zur Fahrbahn haben. Die 14 bedeutet hier die Felgengröße in Zoll, wobei auch hier gilt: je größer die Zahl, desto größer der Felgendurchmesser. Schließlich enthält die Bezeichnung die Tragfähigkeit, wobei hier man auch Reifen mit einer höheren Zahl verwenden darf. Schließlich gibt der Buchstabe “H” die Geschwindigkeit an, die maximal gefahren werden darf wenn man den reifen nutzt - hier 210 km/h.

2. Fahrstil und Kilometerleistung

Natürlich ist es immer ratsam einen möglichst hochwertigen Reifen zu erwerben aber je nach Fahrtyp sowie der zurückgelegten Strecke pro Jahr kann man auch einen günstigeren Reifen in Anspruch nehmen. Ist man eher der aggressive Fahrer, der auch lange Strecken zurücklegt dann sollte man in der Tat zu sehr hochwertigen Modellen greifen, die dann auch eine höhere Laufleistung haben.

Doch das ist nicht der einzige Vorteil, den die hochwertigeren Reifen haben denn auch beim Spritverbrauch kann das Geld für ein teures Modell gut angelegt sein. In der Regel besitzen hier auch die besseren Reifen einen höhere Kraftstoffeffizienz, die mit den Buchstaben A bis G angegeben wird, wobei A der Reifen mit dem geringsten Benzinverbrauch darstellt.

Ein anderer Wert, der oftmals bei den reifen angegeben wird ist die sogenannte Nasshaftung. Der Wert ist ein wichtiger Indikator dafür wie gut der Reifen das Fahrzeug bremst und somit der PKW bei einer Gefahr zum Stehen kommt. Auch der Wert für die Nasshaftung wird mit einem Buchstaben angegeben, wobei er von A (gut) bis F (schlecht) bezeichnet wird.

3. Der Sommerreifen-Check

Externer Inhalt: Youtube Video

4. Diagonal & Radialreifen

Die Reifenbezeichnung enthält oftmals den Buchstaben “R” (Bsp.: 205/55 R16 91V), der angibt, dass es sich hierbei um einen sogenannten Radialreifen handelt. Bis in die Mitte der 80er Jahre konnte man noch vermehrt Diagonalreifen kaufen, die allerdings nach und nach verdrängt wurden, da die neuartigen Radialmodelle mehr an Komfort sowie eine längere Lebensdauer bieten. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten besteht darin, dass im Gegensatz zu den Radialreifen die Karkassen teilweise diagonal eingebracht werden. das fördert zwar die Beweglichkeit der reifen auf dem Untergrund, ist allerdings auch teils unerwünscht.

5. Geschwindigkeitsindex

Neben dem Fahrverhalten sowie der Felgengröße muss natürlich auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit beim Reifen eingehalten werden. Je nach Reifentyp ob Sommer- oder Winterreifen ist der Wert ein Indikator dafür wie sicher er sich verhält wenn man schneller unterwegs ist.

Dabei sollte man auf keinen Fall die angegebene Geschwindigkeit überschreiten da es hier zu gefährlichem Fahrverhalten kommen kann.

Der Wert wird mit einem Buchstaben am Ende der Reifenbezeichnung angegeben, wobei der Buchstabe H eine Geschwindigkeit von 210 km/h erlaubt. Möchte man nun einen Reifen kaufen bei dem der Wert höher ist als die Höchstgeschwindigkeit des eigenen PKWs ist das vollkommen in Ordnung. Nur den umgekehrten Weg sollte man tunlichst vermeiden nämlich einen Reifen zu erwerben dessen Maximalwert vom PKW überschritten werden kann.

6. Reifenquerschnitt

Mit dem sogenannten Reifenquerschnitt ist das Verhältnis der Höhe zur Reifenbreite, wobei der Wert in Prozent angeben wird. Beispielsweise hätte ein Reifen mit der Bezeichnung 205/55 R16 91V einen Reifenquerschnitt von 55%. Dabei ist zu beachten, dass je geringer dieser Wert ausfällt, desto breiter der Reifen ist oder aber er in der Höhe flacher ausfällt. Ein Niederquerschnittsreifen hätte lediglich einen Wert von 30 bis 40%.

Im Gegensatz zum Winterreifen ist der Reifen für den Sommer deutlich härter und besitzt ein geringeres Profil. Der Grund für die härtere Gummimischung liegt in der Eigenschaft des Gummis. Denn bei höheren Temperaturen wird der Reifen somit wärmer sowie weicher. Je weicher ein Reifen ist, desto größer ist der Kontakt zur Fahrbahn. Dasselbe Prinzip funktioniert übrigens auch bei den Profis der Formel 1, wobei hier dann eine deutlich feinere Einteilung je nach Asphalttemperatur vorgenommen wird.

7. Runderneuerte Reifen

Als günstige Alternative zu einem Neureifen kann man auch sogenannte runderneuerte Reifen erwerben. Dabei wird die obere Schicht des Reifens abgetragen und wie der Name bereits vermuten lässt neu aufgetragen.

Da diese Art der Hersteller deutlich günstiger ist, können die Hersteller auch ihre Reifen kostengünstiger an den Mann bringen. Allerdings sind die herkömmlichen Sommer- wie Winterreifen derart günstig geworden, dass die runderneuerten Modelle nicht mehr so häufig nachgefragt werden.