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Grafikkarten

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Grafikkarten Ratgeber

1. Die Grafikkarte als wesentlicher Bestandteil eines Computers

Bei der Grafikkarte handelt es sich um einen wesentlichen Bestandteil eines jeden PCs oder Notebooks. Mit Hilfe der Grafikkarte ist der Rechner in der Lage optisch mit seinem Nutzer zu kommunizieren.

Die Grafikkarte wird in der Regel auf das Mainboard aufgesteckt und schickt von dort die verarbeiteten Daten an den Bildschirm. Grafikkarten sind gerade bei Spielern, Videobearbeitern und generell Grafikern sehr wichtige Bausteine bei der Zusammenstellung des eigenen PCs. Im Falle einer integrierten Grafik ist die Grafikeinheit (Grafikkarte) direkt in der CPU oder dem Mainboard integriert.

2. Das Herz der Grafikkarte

Eine Grafikkarte ist in jedem PC oder Notebook von Bedeutung, gerade bei hohen grafischen Ansprüchen der verschiedensten Programme, vor allem aber bei Spielen. Das Herz einer solchen Grafikkarte stellt der Grafikprozessor oder kurz die GPU (Graphics Processing Unit) dar.

Die GPU erhält vom Prozessor sämtliche relevante Informationen zum Aufbau und den Abläufen in beispielsweise einer Spielwelt, ebenso zu den Eingaben des Nutzers. Er berechnet die optisch relevanten Komponenten und gibt diese Berechnungen weiter, sodass am Ende ein grafisches Top-Bild auf dem Monitor erscheint.

Für ein optimales Ergebnis ist es wichtig dass sowohl Grafikprozessor als auch Hauptprozessor eine entsprechende Leistungsfähigkeit vorweisen können. Eine langsame CPU kann eine schnelle Grafikkarte so zum Beispiel ausbremsen. Am Ende muss für ein tolles Spieleerlebnis das Gesamtpaket stimmen, wobei zu diesem auch die Kühlung oder die Anschlüsse des Monitors beitragen.

3. Die Kapazität des Grafikspeichers

Aktuell werden Grafikkarten mit einem Grafikspeicher zwischen 4 und 16 GB angeboten. Grafikkarten mit hohem Speichervermögen sind in der Lage das Bild, insbesondere in Spielen, sehr flüssig darzustellen, mit höchster Auflösung und maximalen Details. Wird mehr Speicher verlangt als geboten wird, wird auf den Arbeitsspeicher des PCs ausgelagert und es kann zu merklichen Rucklern kommen.

Neben der Kapazität spielen aber auch GPU und Taktung eine entscheidende Rolle. Ohne gute Taktung und starke GPU bringt auch der größte Grafikspeicher nicht viel.

Um die neuesten Titel flüssig spielen zu können, sollte die Grafikkarte mindestens über einen Grafikspeicher von 8 GB verfügen, nur so lassen sich die maximalen Grafikeinstellungen der Spiele auch nutzen. Gamer die auf Nummer sicher gehen wollen und gut für die Zukunft gerüstet sein wollen, die greifen am besten gleich zu einem Modell mit 16 GB.

4. Nvidia oder AMD?

Aktuell teilen sich genau zwei Hersteller den Markt für Grafikprozessoren. Nvidia und AMD liefern Grafikprozessoren für verschiedene Firmen (u.a. MSI, Asus, Zotac, etc.), welche dann aus dem Prozessor die finale, einbaufähige Grafikkarte machen und anbieten. Nach 2020 will auch der Halbleiterhersteller Intel in diesen Markt einsteigen.

Für welches System, AMD oder Nvidia man sich am Ende entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Monitore mit G-Sync beispielsweise erfordern eine Nvidia Geforce Grafikkarte. Auch wenn es auf die höchstmögliche Performance ankommt, dann hat Nvidia im Vergleich mit AMD derzeit noch die Nase vorne. Nvidia bietet zudem das flexiblere Downsampling (DSR) in allen Spielen.

AMD Radeon Grafikkarten hingegen sind in Kombination mit AMD-Freesync-Displays die bessere Wahl, wobei deren Treiber-Software auch Übertaktung und auch die Erstellung von Videos/Screenshots ermöglicht. Auch Treiber mit zur Anpassung des Framelimits zur Einsparung von Strom gibt es vor allem bei AMD. Auch brillieren AMD-GPUs unter Open CL bei der Bildbearbeitung und sind im produktiven Einsatz demnach eine gute Wahl. Auch preislich ist AMD attraktiver als Nvidia.

Für Spiele ist Nvidia derzeit die bessere Wahl, im produktiven Einsatz ist eine AMD Grafikkarte aber mindestens ebenbürtig und kostet in der Regel deutlich weniger Geld.

5. Glossar

CPU

CPU steht für Central Processing Unit, also dem Hauptprozessor, der Rechenzentrale des Computers. Je höher die Leistung des Prozessors, desto schneller kann der PC arbeiten. Die Taktfrequenz der CPU in Hertz beschreibt die Leistungsfähigkeit.

FPS

FPS (Frames per Second) oder auch die Bildrate oder die Frame-Rate beschreibt wie viele Bild pro Sekunde auf dem Bildschirm erscheinen. Der Mensch ist in der Lage etwa 20 bis 24 Bilder in der Sekunde zu verarbeiten. Für die flüssige Darstellung von Videos hat sich hier ein Standard von 24 FPS durchgesetzt. In der Videoproduktion gibt es aber auch 48 FPS. Umso mehr in einem Bild los ist, was bei Spielen mit schnellen Bild- und Richtungswechseln der Fall ist, desto höher muss aber die Bildrate sein. Wenn viel Action im Spiel ist, sollte die Bildrate spürbar höher sein, hier empfiehlt sich mindestens ein Wert von 90 FPS für eine ruckelfreie Darstellung.

FreeSync

Ein System welches von AMD entwickelt wurde. Diese Technologie soll dem Endbenutzer dynamische Bildraten und damit ein Bild ohne Ruckler bieten. Die AMD FreeSync Technologie synchronisiert die Wiederholrate eines Displays mit der Bildrate kompatibler Grafikkarten.

GPU

GPU steht für Graphics Processing Unit oder im Deutschen Grafikprozessor. Dieser steuert die Bildschirmausgabe und befindet sich entweder auf einer Grafikkarte oder bei einer Onboard-Grafik auf der Hauptplatine des PCs.

G-Sync

Hierbei handelt es sich um eine von Nvidia entwickelte Technologie, welche für einen ruckel- und verzögerungsfreie Darstellung auf dem Monitor sorgen soll. G-Sync synchronisiert dabei die Bildausgabe des Monitors mit der Ausgabe der Grafikkarte. So wird ein Bildruckeln verhindert und eine verzögerungsfreie Darstellung ermöglicht.

Onboard

Onboard beschreibt Bausteine des Computers, welche direkt auf der Hauptplatine (Mainboard) untergebracht sind. Dies können Netzwerk- und Soundkarten sein, bei einfachen Systemen gibt es aber auch Onboard-Grafikkarten.