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Duscharmaturen

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Duscharmaturen Ratgeber

1. Kaufberatung

Auf eine Dusche möchte freilich niemand gerne verzichten, doch der Kauf einer Duschkabine alleine reicht nicht in allen Fällen aus, um sich in das Duschvergnügen stürzen zu können. Sofern es sich nicht um eine komplett ausgestattete Komplettdusche handelt, die mit allen nötigen Komponenten kommt, ist die Anschaffung einer Duscharmatur nötig.

In dieser Produktkategorie lassen sich dabei sehr viele verschiedene Geräte finden, da der Kreativität im Prinzip keine Grenzen gesetzt sind. Um Verbrauchern die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern, sollen im Folgenden kurz Aufbau und Funktionsweise von Duscharmaturen erläutert werden. Außerdem wird kurz darauf eingegangen, auf was beim Kauf von Duscharmaturen sonst noch zu achten ist.

2. Aufbau und Funktion von Duscharmaturen

Zu den Duscharmaturen gehört in jedem Fall eine Einstellvorrichtung für das An- und Ausschalten des Wasserstroms sowie ein Regler zur Wahl der Temperatur. Diese wird häufig unter den Begriffen Brausemischer oder Thermostat gefunden. Schon hier sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen groß, so kann bei den meisten Armaturen etwa auch die Stärke des Wasserstrahls bestimmt werden.

Beachtet werden sollte, dass der Brausemischer bzw. das Thermostat in einigen Fällen selbst als Duscharmatur bezeichnet wird. In der vorliegenden Kategorie finden sich jedoch auch viele Modelle, die eine Kombination verschiedener Einzelteile inklusive eines Thermostats darstellen.

Der nächste Teil, der bei allen Duschen gebraucht wird, ist die Verbindung zwischen dem Thermostat und dem Brausekopf. Wird eine Handbrause genutzt, kommt dafür ein flexibler Schlauch zum Einsatz. Bei eingebauten Brauseköpfen kann die Verbindung aber auch hinter einer Wand versteckt werden.

Duscharmaturen

Ein Teil, der sich in den meisten Bädern ebenfalls als Teil der Duscharmaturen finden lässt, ist eine Duschstange. Diese ermöglicht das Fixieren einer Handbrause, wobei die Höhe selbstständig eingestellt werden kann. Auch das Drehen und Schwenken des Brausekopfs ist mit einer Duschstange möglich. Die klassische Kombination aus Brausemischer, Duschstange und Schlauch mitsamt einer Handbrause nennt sich Brausegarnitur. Diese kann als fertiges Set erworben und recht einfach an der Wand installiert werden, sodass größere Umbaumaßnahmen nicht erforderlich sind. Viele Brausegarnituren kommen außerdem mit einer Ablagefläche, die an der Duschstange befestigt wird.

Ein weiterer Vorteil von Brausegarnituren ist die Möglichkeit, einzelne Teile ohne große Mühe zu ersetzen. Dies ermöglicht etwa die Anschaffung eines neuen Brausekopfs mit zusätzlichen Funktionen, ohne dass dafür die gesamte Brausegarnitur ausgetauscht werden müsste.

Eine Alternative dazu sind die sogenannten Duschsäulen. Diese sind oftmals wie eine Brausegarnitur aufgebaut, nur dass hier zusätzlich ein fest installierter Brausekopf am oberen Ende des Geräts im Stile einer Regenbrause enthalten ist. Es gibt allerdings auch Varianten ohne klassische Duschstange, die stattdessen horizontal ausgerichtete Massagedüsen besitzen, die für einen besonders hohen Komfort sorgen sollen. Hinsichtlich der Art und des Designs sind also auch hier der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

3. Materialien

Grohe Duscharmaturen

Als Materialien für das Thermostat/den Brausemischer und die Duschstange lassen sich vor allem Messing und Edelstahl finden. Edelstahl ist dabei besonders beständig und bestens gegen Korrosion geschützt.

In vielen Fällen sind beide Teile zusätzlich verchromt, um einen zusätzlichen Schutz vor Korrosion zu erhalten. Außerdem wird die Reinigung erleichtert, ganz zu schweigen davon, dass die glänzende Chrom-Oberfläche selbst ein optischer Leckerbissen ist. Duscharmaturen aus unverchromten Messing sind selten, dürften aber besonders für Freunde von Retro-Designs interessant sein.

Geht es um den Duschkopf, hat man zumeist die Wahl zwischen Modellen aus Edelstahl und solchen aus Kunststoff. Auch hier stellt Edelstahl das weitaus edlere und beständigere Material dar. Allerdings ist es auch schwerer, was man vor allem im Falle einer Handbrause bedenken sollte.

4. Weitere Besonderheiten

Während es schon beim Aufbau der Duscharmaturen zum Teil deutliche Unterschiede gibt, sind vor allem beim Duschkopf viele Besonderheiten festzustellen. Fest eingebaute Regenbrausen können etwa unterschiedlicher Form und Größe sein und unterschiedliche Strahlstärken erlauben.

Handbrausen gibt es ebenfalls in mannigfaltigen Versionen, die sich nicht nur auf Materialunterschiede und das Design beschränken. Modelle können über zusätzliche Features verfügen wie über die Möglichkeit, die Art des Strahls sehr genau einzustellen, etwa um einen besonders weichen Strahl zu erzeugen. Auch Massage-Funktionen gehören inzwischen zum Aufgebot in diesem Bereich.

Ebenfalls praktisch sind Duschköpfe mit Anti-Kalk-System. Duscharmaturen sind aufgrund ihres Einsatzzwecks gegenüber Kalk sehr anfällig. Modelle mit Anti-Kalk-System verfügen über Austrittsdüsen aus Silikon, die sehr einfach und ohne die Anwendung von Reinigungsmitteln von Kalk befreit werden können.

Wer optisch für den letzten Schliff sorgen möchte, kann sogar nach Armaturen mit eingebauten LEDs Ausschau halten, die vor allem Morgenmuffeln den Gang unter die Dusche versüßen sollen.