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Gaming Headset

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Gaming Headset Ratgeber

1. Das Gaming-Headset - essentiell für einen Zocker!

Ob Shooter, Rennspiel oder Adventure - ein Gamer braucht für den perfekten Spielspaß eine ganze Reihe an Peripherie. Neben einem leistungsstarken Rechner oder Gaming-Notebook bedarf es eines Top-Monitors, einer starken Grafikkarte und einer entsprechenden Tastatur und Maus. Für die perfekte Gaming-Ausstattung fehlt aber in jedem Fall auch ein gutes Gaming-Headset.

Das Gaming-Headset hilft bei der schnellen und exakten Lokalisierung der Gegner, es verhilft zur reibungslosen Kommunikation mit den Mitspielern und bringt zudem den Sound des Spiels auf die Ohren.

Die Auswahl an Gaming-Headsets ist groß, die Preisspanne groß! Welche Modelle hier für welche Zielgruppe besonders attraktiv sind, worauf es beim Kauf zu achten gilt und welche Kriterien ein solches ebenso bieten sollte, wollen wir nachfolgend erläutern.

2. Guter Klang ist das A und O

Eines der wichtigsten Eigenschaften eines Headsets stellt die Soundqualität dar. Nur wenn der Sound eine entsprechende Qualität bietet, lassen sich Games richtig zocken. Eine genaue Lokalisierung ohne nerviges Hintergrundrauschen und scheppernde WIedergabe spielt eine sehr wichtige Rolle für die meisten Gamer.

Ordentlichen Klang bieten heutzutage viele Headsets, wobei es im Detail dann aber doch erhebliche Unterschiede gibt. Günstige Modelle für Einsteiger liefern häufig druckvollen Sound mit krachenden Explosionen, feine Klänge gehen dabei aber häufig unter. Für moderate Ansprüche und das gelegentliche Zocken mag ein solches Modell aber dennoch ausreichen. Spieler die aber regelmäßig vor dem Rechner sitzen und auch längere Sessions nicht scheuen, sollten in die Preisklasse ab 100 Euro wechseln. Der Lohn dafür ist in der Regel ein deutlich besser abgestimmter Sound und ein harmonischeres Klangbild. Klanglich gar keine Kompromisse machen die High-End-Gaming-Headsets der Markenhersteller, das letzte Quäntchen Soundqualität lassen sich sich in der Regel aber sehr teuer bezahlen. Solche High-End-Alternativen brauchen nur absolute Profi-Gamer, der Hobby-Gamer wird mit einem Mittelklasse-Modell sicher ebenso glücklich.

3. Das Mikrofon

Ein Gaming-Headset unterscheidet sich von einem Kopfhörer typischerweise durch ein dazugehöriges Mikrofon. Ein gutes Mikrofon wird gerade für den Chat zwischen mehreren Teilnehmern bei Multiplayer-Games benötigt, kann abseits des Spielens aber auch beim Thema Telefonie wichtig sein.

Hinsichtlich der Mikrofonqualität gibt es auf dem Markt durchaus Unterschiede, die meisten Gamer werden hier in der Praxis aber nur geringe Unterschiede feststellen. Wer vor allem in lauten Umgebungen zocken will, sollte sich für ein Modell entscheiden, welches einen integrierten Geräuschfilter nutzt um störende Hintergrundgeräusche zu minimieren.

4. Bei langen Sessions ist hoher Tragekomfort gefragt

Wenn schon nach kurzer Zeit der Kopf dröhnt und es überall drückt, dann hilft auch ein perfekter Sound nicht viel. Der Tragekomfort eines Gaming-Headsets sollte in jedem Fall passen.

Für eine optimale Abstimmung mit der individuellen Kopfform ist in jedem Fall ein in der Größe verstellbares Kopfband wichtig. Hinzu kommt eine komfortable Form des Headsets, die Größe und ein möglichst geringes Gewicht. Auch die Beschaffenheit der Ohrpolster trägt zum Tragekomfort bei. Liegt das Ohr hier ungünstig an der Polsterung, dann wird es über kurz oder lang Schmerzen beim Tragen geben. Hier empfehlen sich vor allem gute Over-Ears mit entsprechenden Eigenschaften. Diese müssen hinsichtlich der Belüftung, aber auch bei der Materialwahl gut aufgestellt sein. Billiger Kunststoff und eine unzureichende Belüftung sorgen schnell für heiße Ohren. Teure Modelle bieten den Komfort, die Ohrpolster austauschen zu können, falls sie verschlissen sind.

Weiterhin sollte die Spannung der Ohrbügel nicht allzu straff sein, gleichzeitig aber straff genug damit das Headset bei Bewegungen nicht vom Kopf rutscht. Hier ist ein gutes Mittelmaß gefragt.

Zu einem guten Tragekomfort trägt auch die Bedienung bei. In diesen Bereich fällt beispielsweise auch der Verzicht auf lästige Kabel, kabellose Headsets bieten deutlich mehr Bewegungsfreiheit. Hier kann es aber zum Problem werden, wenn die Bedienelemente am Ohrhörer nicht klar definiert sind. Ein kurzer Griff an die Bedienelemente und klar unterscheidbare Tasten können beim Gaming wertvolle Zeit bringen.

5. Auf die Verbindung kommt es an

Als Standalone-Gerät macht ein Gaming-Headset nicht viel Sinn, auch ein solches muss eine Verbindung mit dem PC oder dem Notebook aufbauen. Dies kann ganz klassisch per Kabel erfolgen, aber auch per Bluetooth oder Funk.

Die Kabel-Variante besitzt den Vorteil einer verlustfreien Übertragung der Daten, das lästige Kabel wird den einen oder anderen Zocker aber sicher stören. Hier kommen kabellose Headset in Frage. Die Übertragung per Bluetooth ist sehr praktisch, Spieler sollte aber darauf achten, dass das gewählte Modell den aptX-Low-Latency-Codec unterstützen. Nur wenn Headset und Sender dies tun, kann es eine latenzfreie Übertragung geben. Ist dies nicht der Fall, kann ein minimaler Zeitversatz, also eine spürbare Latenz, den Spielfluss doch deutlich einschränken.

Findet die Übertragung per Funk statt, wird eine verzögerungsfreie Übertragung gewährleistet und auch der Energieverbrauch ist geringer. Eine solche Funkverbindung kann mittels USB-Funk-Dongle hergestellt werden.

6. Kabellose Freiheit braucht einen starken Akku

Kabellose Gaming-Headsets benötigen anders als ihre Kabel-Alternativen einen integrierten Akku für die Energieversorgung. Jeder Gamer wird es wohl doof finden, wenn schon nach wenigen Leveln der Strom ausgeht und ein weiterspielen mit Sound unmöglich wird. So sollten gute Gaming-Headsets locker ein paar Sessions durchhalten. Manche kabellosen Headsets lassen sich im Bedarfsfall zumindest für den Moment der Ladezeit per Kabel weiter nutzen.