Asustor FLASHSTOR 12 Pro Gen2 FS6812X, 12 Bay M.2 SSD Netzwerkspeicher, AMD Ryzen Quad Core 2.3GHz, 16GB RAM ECC DDR5, 12 M.2 SSD Slots, Dual 10GbE Port, USB4 Type-C, Network Attached Storage
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ASUSTOR FS6812X Leergehäuse Test
Ich bin begeistert von diesem NAS! Das schnelle Kopieren von Daten ist ein absoluter Traum. Natürlich bringt es hohe Kosten mit sich, sowohl für das Gerät als auch für die m. 2 SSDs, besonders bei 4TB.
Doch der Aufwand lohnt sich: Mit 12 m. 2 SSDs erhält man rund 36TB im RAID5 (inklusive einem Hotspare). Ein Nachteil ist, dass HotSwap nicht möglich ist, und die Kühlkörper muss man als Zubehör direkt bei Asustor in Taiwan bestellen.
Der Versand nach Deutschland erfolgt jedoch kostenfrei. Alternativ können auch eigene Kühlkörper eingesetzt werden. Leider hat das NAS beim Einsatz als Plex Server mit 4K-Transcoding versagt, da die CPU hierfür unzureichend ist.
Für kleinere Videoformate hingegen funktioniert alles einwandfrei. Das NAS-OS von Asustor bietet zahlreiche Möglichkeiten, ähnlich wie bei Synology oder QNAP. Dank des App-Stores können diverse Erweiterungen installiert werden.
Das Asustor FS6706T Gehäuse erinnert an die Gaming-Ästhetik der ROG-Serie von Asus, besonders geprägt durch den roten LED-Ein-/Ausschalter auf der rechten Seite. An der Oberseite des NAS informieren mehrfarbige LEDs über den Status der Festplatten, des Systems und des Netzwerks, während das Design insgesamt angenehm schlicht gehalten ist. Die Inbetriebnahme des NAS gestaltet sich unkompliziert und dauert nur wenige Minuten.
Nach einem Update auf die neueste ADM-Version werden Uhrzeit und Netzwerkeinstellungen eingerichtet, gefolgt von der Auswahl der Festplattenkonfiguration. Je nach Anzahl der Laufwerke können verschiedene RAID-Optionen wie 5, 6 oder 10 gewählt werden. Nach der Ersteinrichtung beginnt das NAS mit der Synchronisation der Festplatten im RAID-Verbund. Dank der Verwendung von SSDs anstelle herkömmlicher HDDs verkürzt sich die Dauer des Synchronisationsprozesses erheblich – drei 2TB SSDs im RAID 5 sind bereits nach rund 20 Minuten einsatzbereit.
Mein Fazit zum Asustor Flashstor 12 Pro: Ich ziehe nur einen Stern ab wegen des USB-zu-LAN Adapters, aber keine Abzüge für Probleme mit alternativen Betriebssystemen. Positiv hervorzuheben ist die leise Betriebsweise, die eine Platzierung in jedem Raum ermöglicht. Der Lüfter ist HotPlug-fähig, dank der Strom-USB-Schnittstelle. Die Einrichtung des Systems ist unkompliziert.
Negativ ist, dass ich die 10 GBit Schnittstelle nicht optimal nutzen konnte; mein Datendurchsatz lag bei etwa 900 MB/s (7200 MBit/s). Es gibt Einschränkungen bei der Verwendung von USB-zu-LAN Adaptern mit dem originalen System. Alternativen wie Proxmox, Freenas und Windows unterstützen das NVME-HotPlug nur eingeschränkt auf diesem NAS. Ich empfehle es Nutzern, die keine zweite Netzwerkschnittstelle brauchen oder kein NVME-HotPlug bei alternativen Betriebssystemen benötigen. Für mich, der zwei LAN-Schnittstellen (10 GBit für VM-Cluster und 1 GBit für normalen Netzwerkverkehr) wünscht, ist es somit ungeeignet.
Im 24/7-Betrieb wird das Gerät sehr warm; besonders die NVMe-SSDs (WD-RED 700) erreichen bereits bei geringen Dateiaktivitäten hohe Temperaturen. Kühlkörper lassen sich kaum anbringen, da die SSDs mit Plastikklammern fixiert sind. Bei Umstellung des Boot-Devices im BIOS (z.
B. auf USB) fallen LED-Anzeigen und Lüftersteuerung aus — getestet mit Unraid. Die 12x-Variante bietet zwar eine 10G-Schnittstelle, diese wird aber kaum ausgenutzt. Aufgrund der mangelhaften Kühlung, der instabilen Lüftersteuerung und der eingeschränkten Boot-Funktionalität sehe ich mich gezwungen, das Gerät zurückzugeben.
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