Asustor FLASHSTOR 6 Gen2 FS6806X, 6 Bay M.2 SSD NAS Netzwerkspeicher, AMD Ryzen Quad Core 2.3GHz, 8GB RAM DDR5, 6 M.2 SSD Slots, 10GbE Port, USB4 Type-C, Network Attached Storage
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ASUSTOR FS6806X Leergehäuse Test
Ich bin begeistert von diesem NAS! Die Datenübertragungsgeschwindigkeit ist ein absoluter Traum. Natürlich ist die Investition hoch, besonders bei den m. 2 SSDs, wenn man vier Terabyte nutzt, aber es ist den Preis wert. Mit 12 m.
2 SSDs in RAID5-Konfiguration erhält man etwa 36 TB Speicher kombinierte mit einem Hotspare. Leider gibt es keine HotSwap-Funktion, und die Kühlkörper sind nicht im Lieferumfang enthalten; sie müssen separat bei Asustor in Taiwan bestellt werden, jedoch versandkostenfrei nach Deutschland. Man kann auch eigene Kühlkörper verwenden. Eine weitere Enttäuschung ist die Nutzung als Plex-Server; die CPU reicht leider nicht für 4K-Transcoding, bei kleineren Videos funktioniert aber alles problemlos.
Das NAS-Betriebssystem von Asustor bietet viele Funktionen und ist mit Synology und QNAP vergleichbar. Dank des App-Stores können zusätzliche Erweiterungen mühelos installiert werden.
Das Asustor FS6706T Gehäuse erinnert an die Designs der ROG-Serie von Asus, mit einer markanten roten LED-Beleuchtung am Ein-/Ausschalter. Die Statusanzeigen für Laufwerke, System und Netzwerk sind durch mehrfarbige LEDs an der Oberseite des NAS leicht ablesbar, während das Gesamtbild des Geräts schlicht und elegant ist. Die Ersteinrichtung gestaltet sich einfach und dauert nur wenige Minuten. Nach dem Update auf die neueste ADM-Version werden Uhrzeit und Netzwerkeinstellungen festgelegt, gefolgt von der Auswahl der Festplattenkonfiguration.
Je nach Anzahl der Laufwerke kann man zwischen RAID 5, 6 oder 10 wählen. Nach der initialen Einrichtung synchronisiert das NAS die Laufwerke in einem RAID-Verbund, und hier zeigen die SSDs ihren Vorteil: Mit drei 2TB SSDs im RAID 5 ist der Synchronisationsprozess nach etwa 20 Minuten abgeschlossen, was bei herkömmlichen HDDs oftmals einen ganzen Tag in Anspruch nimmt. Ein wirklich effizientes und leistungsstarkes NAS!.
Mein Fazit zum Asustor Flashstor 12 Pro: Ich ziehe einen Stern wegen des USB-to-LAN Adapters ab, aber erhebe keine weiteren Einwände gegen Probleme mit alternativen Betriebssystemen. Positiv ist, dass das Gerät sehr leise ist und problemlos in jedem Raum platziert werden kann. Der Lüfter ist HotPlug-fähig, dank der Strom-USB-Schnittstelle.
Die Systeminstallation gestaltet sich ebenfalls einfach. Allerdings konnte die 10 GBit-Schnittstelle mein Netzwerk nicht voll ausnutzen; der Datendurchsatz lag bei etwa 900 MB/s (7200 MBit/s). Zudem lassen sich mit dem Originalsystem nur eine begrenzte Auswahl an USB-to-LAN Adaptern anschließen.
Alternative Betriebssysteme wie Proxmox, Freenas oder Windows unterstützen das NVMe-HotPlug auf diesem NAS nicht optimal. Ich empfehle das Gerät für Nutzer, die keine zweite Netzwerkschnittstelle benötigen oder kein NVMe-HotPlug mit einem alternativen OS wünschen. Für meinen Bedarf als jemand, der zwei LAN-Schnittstellen für VM-Cluster und normalen Netzwerkverkehr möchte, ist es nicht geeignet.
Im 24/7‑NAS‑Betrieb wird das Gerät sehr heiß; auch NVMe‑SSDs (z. B. WD RED 700) erreichen schon bei geringer Dateibewegung hohe Temperaturen. Kühlkörper lassen sich kaum anbringen, da die Laufwerke mit Kunststoffklammern fixiert sind.
Im BIOS kann zwar ein anderes Boot‑Device (USB) gewählt werden, dabei fallen jedoch LED‑Anzeigen und die Lüftersteuerung aus (getestet mit Unraid). Die 12‑Bay‑Version bietet zwar 10G, nutzt die Bandbreite aber nicht annähernd aus. Aufgrund dieser Einschränkungen musste ich das Gerät zurückschicken.
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