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Firewall - Antiviren Software Test

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Firewall - Antiviren Software Ratgeber

1. Bedrohungen aus dem Internet

Ohne jeden Zweifel hat das Internet und seine nahezu unbegrenzten Möglichkeiten unser Leben verändert. Doch wo es unzählige Möglichkeiten gibt, lauern auch Gefahren in Form von Würmern, Spyware, Trojanern und vielem mehr. Dabei gibt es solche Bedrohungen sowohl für den Desktop-PC, aber auch mobile Geräte wie das Notebook, das Tablet oder das Smartphone können solchen Gefahren erliegen.

Wo früher vor allem die Zerstörung das oberste Ziel solcher Schädlingen waren, stehen heute vor allem das Ausspähen persönlicher Daten, Spionage generell und Erpressung im Vordergrund.

Gegen diese und weitere Bedrohungen ist der PC ohne entsprechende Schutzsoftware ausgeliefert und stellt Hackern jeder Art ein willkommenes Ziel da. Welche Art von Schutzsoftware hier zu empfehlen ist, worauf man im Besonderen achten sollte und welche generellen Möglichkeiten es gibt den Computer vor Bedrohungen zu schützen, wollen wir nachfolgend genauer beleuchten.

2. Ziele und Arten der Internetbedrohungen

Es gibt mittlerweile verschiedene Arten der Bedrohung im Internet. Die wichtigsten Schädlinge sind nachfolgend aufgelistet.

  • Ransomware: Diese Bedrohung wird auch als Erpressungstrojaner oder Krypto-Trojaner bezeichnet. Hier wird der Computer als Geisel genommen. Dabei werden einzelne Dateien, Ordner, der Cloudspeicher oder der ganze Computer verschlüsselt. Beim Start des Computers wird hier eine Nachricht angezeigt und der Nutzer aufgefordert eine gewisse Summe auf ein anonymes Konto (meist per Bitcoins) zu zahlen. Es ist in der Regel kaum möglich solche Verschlüsselungen zu dechiffrieren und auch rechtlich ist es schwer den Empfänger der “Lösegeldzahlung” zu belangen. Lässt man sich sich auf die Zahlung ein um die persönlichen Daten wieder zu erlangen, gibt es zudem keine Garantie, dass anschließend wieder der Zugang gewährt wird.
  • Trojaner: Solche Programme arbeiten meist im Hintergrund des Computers, in der Regel bekommt der Nutzer einen Befall gar nicht mit. Häufig versuchen Trojaner den PC in ein Botnetz zu integrieren. Ein solches Netzwerk kann aus vielen tausenden, gar Millionen Rechnern bestehen, welche für eine höhere Leistungsfähigkeit zusammenarbeiten. Dies wird zum Beispiel genutzt um eine große Anzahl an Spam-Mails zu versenden oder auch um Angriffe auf Unternehmen und deren Webseiten zu starten. Zwar schränken solche Trojaner die Leistung des PCs in der Regel nicht ein, solche Schädlinge sollten dennoch entfernt werden.
  • Spyware/Adware: Solche Programme sorgen dafür, dass der PC ausspioniert wird oder unerwünschte Werbung darauf gebracht wird. Direkt gefährlich ist Spyware oder Adware für den Nutzer nicht, lästig aber allemal, wenn immer wieder ungefragt Werbung geschaltet wird. Diese Programme werden meist versehentlich selbst auf den PC gebracht, beispielsweise durch Tools die im Browser eingebunden werden und so Surf-Aktivitäten ausspähen.
  • Viren/Würmer: Viren und Würmer gehören zu den ursprünglichsten Schädlingen im Netz und sie bilden das Fundament für die meiste Schadsoftware. Es ist schwierig vorherzusagen, was Viren und Würmer mit dem PC anfangen. Dies können Scherz-Viren sein, welche den PC herunterfahren oder Nachrichten einblenden, aber auch das Löschen von Daten oder die Verschlüsselung ist möglich. Viren verstecken sich dabei in Dateien und warten darauf vom Nutzer unbedarft ausgeführt zu werden. Ein Wurm hingegen wirkt aktiv und versucht zum Beispiel über ein Netzwerk sein Opfer zu finden.
  • Phishing: Auch das Phishing gehört zu den Gefahren im Internet, auch wenn es sich hier weniger um eine klassische Schadsoftware handelt. Hier werden Webseiten täuschend echt nachgebaut und anschließend wird eine E-Mail mit der Aufforderung verschickt, die persönlichen Daten auf dieser Webseite zu aktualisieren. So bekommen Kriminelle die Bankdaten oder auch andere lohnende Daten.

3. Wie kommen die Schädlinge auf PC, Smartphone & Co.?

Auch wenn es keinen hundertprozentigen Schutz sich nicht mit Schadsoftware zu infizieren gibt es wohl nicht, dennoch ist es möglich sich dagegen zu wehren. Eine Infektion geschieht heute in der Regel über eine präparierte Webseite oder die Anhänge in E-Mails. Sicherheitslücken im Browser oder in verschiedenen Plug-Ins werden von den Schädlingen ausgenutzt und die Übertragung der Schädlinge so ermöglicht. Das Öffnen einer infizierten E-Mail an sich ist noch keine Gefahr, jedoch sollte man mit darin enthaltenen Links zu Webseiten oder den Dateianhängen sehr vorsichtig umgehen, diese sind potentielle Quellen für Schadsoftware. In der Regel werden der PC und andere Geräte wie das Handy oder das Tablet nur dann infiziert, wenn der Nutzer selbst eine Handlung ausführt und somit der Bedrohung die Tür öffnet.

4. Sind auch Handy oder Tablet bedroht?

Ja! Nicht nur der klassische PC ist durch Ransomware, Viren & Co. bedroht, sondern im Prinzip können vielerlei Geräte durch solche Schädlinge angegriffen werden. Dabei geht es vor allem um die Geräte mit einem Betriebssystem, Schädlingen greifen in der Regel die Software an. Neben dem PC, dem Notebook oder dem Tablet, können so auch moderne Smart-TVs, der Router, Thermostate, automatische Rollläden oder andere Bestandteile des Smart-Home betroffen sein.

5. Welche Schutzmaßnahmen sind sinnvoll?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich vor Bedrohungen aus dem Internet zu schützen. Dabei ist es vor allem aber eine gute Antivirensoftware, welche auf keinem PC fehlen sollte. Solche Schutzsoftware von Kaspersky, McAffee oder Bitdefender hilft dabei Gefahren frühzeitig zu erkennen, sie zu verbannen oder zumindest in Quarantäne zu schicken.

Neben einer guten Antivirensoftware gibt es einige weitere Tipps, wie man sich gegen verschiedene Bedrohungen schützen kann.

  • Antivirensoftware installieren
  • keine Webseiten mit zweifelhaften Sicherheitszertifikaten benutzen.
  • keine fragwürdigen Links aus E-Mails anklicken
  • E-Mail-Anhänge nur aus vertrauenswürdigen Quellen öffnen
  • regelmäßige Backups durchführen
  • Benutzerkontensteuerung nutzen -> Administratorrechte nur für Installation und Wartung
  • Software immer aktuell halten
  • den gesunden Menschenverstand nutzen!

6. 5 Schritte für Ihre Computersicherheit

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