ASRock A520M-ITX/AC unterstützt 3. Generation AMD AM4 Ryzen™ / Future AMD Ryzen™ Prozessoren (3000 und 4000 Serie) Motherboard.
- Mini-ITX-Format passt in kompakte Gehäuse ab 17 x 17 cm
- 64 GB DDR4-Speicher in Dual-Channel mit bis zu 4.733 MHz Overclocking
- Sockel AM4 für AMD Ryzen 3000 mit bis zu 16 Kernen und 105 Watt TDP
- Ultra M.2 plus vier S-ATA für schnelle SSDs und klassische Laufwerke
- PCIe 3.0 x16-Slot bietet volle Bandbreite für dedizierte Grafikkarten
- WLAN 802.11ac integriert für kabellose Netzwerkverbindung ohne Zusatzkarte
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ASRock A520M-ITX/ac — kompaktes Mainboard mit solider Erweiterbarkeit
Wer einen platzsparenden PC plant, muss bei der Erweiterbarkeit eingehen. Dieses Mini-ITX-Mainboard kombiniert den Sockel AM4 für AMD Ryzen-Prozessoren bis zur 3000er-Generation mit einem vollwertigen PCIe-Slot und einem Ultra M.2-Anschluss für schnelle NVMe-SSDs. Zusätzlich stehen vier S-ATA-Ports für klassische Laufwerke bereit. Die kompakte 17 x 17 cm große Platine findet in kleinen Gehäusen Platz und bietet trotzdem alle Anschlüsse für ein leistungsfähiges System. Integriertes WLAN nach 802.11ac-Standard und Gigabit-Ethernet ermöglichen flexible Netzwerkanbindung ohne zusätzliche Karten.
Zwei RAM-Slots liefern ausreichend Speicherreserven
Der Mini-ITX-Formfaktor beschränkt die Anzahl der RAM-Steckplätze naturgemäß auf zwei Module. Mit 64 GB maximaler Kapazität bei Dual-Channel-Betrieb bleibt dennoch genügend Spielraum für Gaming und anspruchsvolle Anwendungen. Der native DDR4-Takt von 3.200 MHz deckt moderne Ryzen-CPUs optimal ab, während Overclocking-fähiger Speicher bis 4.733 MHz erreichen kann. Diese Flexibilität hilft bei der Balance zwischen Kosten und Leistung: Standard-Module arbeiten stabil im nativen Takt, ambitionierte Nutzer schöpfen mit XMP-Profilen zusätzliche Reserven aus.
ASRock A520M-ITX/ac Test
Das Mainboard arbeitet zuverlässig, vorausgesetzt man versteht das Featureset. Ein Problem entstand durch meine eigene Unachtsamkeit: obwohl das Board abwärtskompatibel zu Ryzen 2xxx angegeben ist, werden die G‑Modelle der 2000er nicht unterstützt. Mit meinem Ryzen 2300G ließ sich das System nicht starten. Stattdessen baute ich das Board in einen Desktop ein.
Mein geplantes NAS mit den vier SATA‑Ports konnte ich so nicht sofort realisieren. Endergebnis: ein schneller Minecraft‑/Multimedia‑Server — solide Hardware, aber unbedingt CPUs‑Kompatibilität vor Kauf prüfen.
Ich habe das A520M-ITX/ac als Ersatz für mein nach 6,5 Jahren defektes ASRock B450 ITX/ac eingebaut. Ein Motherboard-Tausch ist immer eine Prozedur, doch diesmal lief alles reibungslos. Mein Ryzen 5 5600G läuft auf dem neuen Board auf Anhieb sehr gut; der PC startet, als wäre nichts passiert, und wirkt sogar etwas geschmeidiger.
Beim ersten Start kam nur eine fTPM-Meldung zum Zurücksetzen — ich wählte Y, und alles war in Ordnung. Vermutlich eine Windows-bezogene Meldung; als Linux-Nutzer war ich kurz verunsichert, aber Installation und Leistung sind insgesamt sehr zufriedenstellend.
Das neue Mainboard übertrifft die Erwartungen in Bezug auf Leistung und Effizienz. Mit einem AMD Ryzen Prozessor, einer M. 2 SSD und einer geringen Leistungsaufnahme von nur 10 Watt im Leerlauf ist es perfekt für den Einsatz in einem NAS-System.
Der PCIe-Anschluss ermöglicht zukünftige Upgrades wie eine 2,5 GB Ethernetkarte. Trotz der Installation von non-free Treibern läuft das System stabil und verbraucht bei Verwendung von Windows 10 ähnlich wenig Strom. Durch gezieltes Deaktivieren nicht benötigter Funktionen kann der Stromverbrauch weiter optimiert werden. Die Haltbarkeit im Dauerbetrieb muss noch getestet werden, aber insgesamt ist das Mainboard eine gute Investition für ein effizientes und leistungsstarkes System.
Der Strom LED-Blinkmodus im Schlafmodus war jedoch eine sehr schlechte Designwahl. Mein Gehäuse hat eine sehr helle Strom LED (Fraktal Ridge) und dieses Blinken lenkt ohne guten Grund ab. Es macht den Schlafmodus nutzlos, weil es mich nicht schlafen lässt :) Vorteile: Es funktioniert out-of-the-box mit der Ryzen-5000-Serie, es ist günstig, hat ein schönes BIOS mit vielen Einstellungen. Auch ein Pluspunkt ist, dass es kein sehr "überfülltes" Board ist. Es gab genug Platz, um einen ziemlich sperrigen NH-L12S-Kühler darauf zu montieren.
Dieses Mainboard verspricht, "Win 11 bereit". Leider konnte ich Windows 11 nicht darauf installieren, obwohl es bei einem anderen PC mit identischer Hardware und einem anderen Mainboard möglich war. Es scheint also am Mainboard zu liegen.
Amazon leitete mich an den Direkt-Support von Asrock weiter, der völlig unresponsive ist. Das Problem mit dem Nichtbetrieb (Neustart von HW mit Ryzen 3100) habe ich mit einem weiteren Prozessor der 5xxx-Serie gelöst. Ein paar Tage nach einem Jahr funktioniert das Motherboard jedoch nicht mehr. Ich möchte darauf hinweisen, dass das Board extrem wenig genutzt wurde! Ich hatte die Gelegenheit, den Ryzen 3100 auf einem anderen Asrock-Board (B450 itx) auszuprobieren und es gab die gleichen Probleme mit der Wiederherstellung. Derselbe Prozessor läuft jedoch einwandfrei auf einem Mainboard eines Drittanbieters.
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