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Fahrradsättel Test

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Fahrradsättel Ratgeber

1. Fahrradsattel Kurzinfo

Ein Fahrrad soll möglichst leicht, komfortabel und bequem sein. Ist dies der Fall, macht die tägliche Fahrt zur Arbeit deutlich mehr Freude, ebenso wie die Tour am Wochenende oder gar das Rennen gegen die Konkurrenz. Ein entscheidender Faktor für einen möglichst angenehmen und komfortablen Fahrradausflug in Alltag und Freizeit ist der richtige Sattel. Welche Arten es hier gibt und worauf es beim Kauf eines guten Sattels zu beachten gilt, soll nachfolgend erläutert werden.

2. Die Form entscheidet

Fahrradsättel gibt es in den unterschiedlichsten Formen, wobei jede Form ihre individuellen Vor- und Nachteile hat. Beim Kauf eines Fahrradsattels sollte Sie sich über die gewünschten Eigenschaften vorher ganz genau Gedanken machen, ein Sattel für das Rennrad sieht selbstverständlich etwas anders aus als ein Modell welches im Alltag möglichst viel Komfort bieten soll. Wenn Sie auf dem Fahrrad möglichst bequem sitzen wollen und auch lange Touren ohne Probleme und Schmerzen absolviert werden können, ist die Ergonomie des Sattels besonders wichtig. Generell wird die Suche nach einem geeigneten Sattel von den ganz persönlichen Eigenschaften des Körpers und auch der Art des Fahrrads beeinflusst. Sättel mit Höhenverstellbarkeit und einer variierbaren Kippstellung sind dabei eine immer gute Wahl, aber auch der Härtegrad spielt eine wesentliche Rolle. Weiche Sattelnasen schützen dabei effektiv vor ungewollten Druckstellen, harte Bereiche verhindern das Einsinken.

Sattel für Frauen sind generell etwas breiter ausgelegt als Modelle für den Mann, wobei der breite Sattel bei aufrechter Sitzposition generell die bessere Wahl ist. Druck und Reibungen im Schambereich bei Männern werden oftmals durch Aussparungen oder Schlitze reguliert. Polsterungen am Sattel sind durchaus als sinnvoll und angenehm zu bewerten, können bei langen Fahrten durch ein tiefes Einsinken der Sitzknochen aber auch einen eher negativen Aspekt mitsichbringen. Bevor Sie sich für einen Sattel entscheiden sollten daher die persönlichen Wünsche und die individuelle Körperform betrachtet werden, eine Probefahrt empfiehlt sich hier als bester Ratgeber.

3. Die Materialwahl

Neben der Form unterscheiden sich Sättel für das Fahrrad ebenso hinsichtlich der verwendeten Materialien. Auch hier bieten sich verschiedene Materialien für bestimmte Zwecke ganz besonders gut oder weniger gut an.

[IMG CONT="40" ALT=" Brooks England B17 Standard Classic Kernleder-Herrensattel" URL="https://img.testbericht.de/fahrradsattel/1169459/L1_brooks-england-b17-standard-classic-kernleder-herrensattel-ochre.jpg"/]

  • Gelsattel: Bei einem Gelsattel handelt es sich um ein besonders weiches und leichtes Modell. Dieses ist für lange Ausflüge geeignet und schont hier das Gesäß. Da man in diesen Sattel jedoch vergleichsweise stark einsinkt, ist diese Sattelart nicht bei jedem Radfahrer gleichermaßen beliebt. Der Gelsattel mit Kunststoffbeschichtung ist wiederum eine gute Wahl wenn das Rad im Freien geparkt wird, dank seiner Witterungsbeständigkeit können ihm Regen und andere Niederschläge kaum etwas anhaben. Ohne eine solche Beschichtung sollte das Rad lieber im Keller geparkt werden.
  • Ledersattel: Ledersättel zeichnen sich durch einen schönen Retro-Look aus und sind daher gerade bei Cityrädern sehr beliebt. Sie sind in der Anschaffung nicht ganz günstig, halten unter Umständen jedoch viele Jahre bei einer guten Pflege. Ledersättel sind anfangs eventuell noch etwas weniger bequem, passen sich jedoch den persönlichen Körperkonturen an und sind nach einer gewissen Zeit sehr komfortabel zu fahren.
  • Carbon-Sattel: Auch Carbon-Sättel sind preislich generell als eher teuer zu bezeichnen, bringen jedoch ganz spezifische Vorteile mit sich. Vor allem sein geringes Gewicht macht den Carbon-Sattel prädestiniert für den Bereich Rennrad oder Mountainbike, weniger als 200 Gramm wiegt fast jeder Carbon-Sattel. Er ist sehr robust gebaut und zeichnet sich durch seine langlebigen Eigenschaften aus, mit seiner glatten Beschaffenheit bietet er jedoch weniger Grip als Komfortsättel.

4. Video - Der perfekte Sattel

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