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Eismaschinen Test 2022

Die besten Eismaschinen im Vergleich.

Ob es etwas Erfrischenderes gibt, als leckeres selbstgemachtes Eis im eigenen Garten oder auf dem Balkon bei strahlendem Sonnenschein zu genießen? Man weiß ganz genau, welche Zutaten sich dahinter verbergen. Man kann auch nach Herzenslust experimentieren und eine neue Geschmacksvielfalt für sich entdecken.

Vielleicht sogar exotischere Kombinationen ausprobieren? Doch leichter gesagt als getan...weiterlesen

FAKTEN: Eismaschinen Bewertungen

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Eismaschinen Ratgeber

1. Ratgeber Eismaschinen

Ob es etwas Erfrischenderes gibt, als leckeres selbstgemachtes Eis im eigenen Garten oder auf dem Balkon bei strahlendem Sonnenschein zu genießen? Man weiß ganz genau, welche Zutaten sich dahinter verbergen. Man kann auch nach Herzenslust experimentieren und eine neue Geschmacksvielfalt für sich entdecken. Vielleicht sogar exotischere Kombinationen ausprobieren? Doch leichter gesagt als getan. Dadurch dass die Eismasse erst angefroren werden muss, um dann regelmäßig umgerührt zu werden, steht man gerne einmal mehrere Stunden in der Küche. Dann muss man letztlich feststellen müssen, dass der Behälter mit der Eismasse doch nicht ganz in den Gefrierschrank passt. Um dennoch die kreativsten Eisträume wahr werden zu lassen, ist eine Eismaschine ideal und sehr hilfreich. Sie verringert den Zeitaufwand, sorgt für eine cremige Konsistenz und schont den Arm, da sie selbst dauerhaft umrührt.

2. Eis selber machen, ist doch auch ohne Maschine möglich?

Selbstverständlich lässt sich leckere Eiscreme auch ohne ein weiteres sperriges Küchengerät herstellen, jedoch wird die Herstellung dann weniger einfach und auch oft anstrengender. Es ist nicht nur mehr Geduld gefragt, sondern - ohne eine geeignete Maschine - auch genügend Platz im Gefrierschrank. So muss die Masse über mehrere Stunden eingefroren und alle 20 bis 30 Minuten kräftig durchgerührt werden, damit das Resultat auch die gewünschte Cremigkeit besitzt. Sollte dieses Timing nicht eingehalten werden können, so wird das Eis schnell zu einer harten Masse oder verfestigt sich nicht ausreichend. Zudem haben einige Gefriergeräte den Nachteil von Eiskristallen und einem gewissen Eigengeschmack, welcher unverwechselbar im fertigen Eis bestehen bleibt und das Geschmackserlebnis somit trübt. Durch das andauernde Öffnen des Gefrierschrankes ist auch der Energieverbrauch nochmal höher, da stets weiter gekühlt werden muss. Bei einer Eismaschine wird das Eis wie ein Keks- oder Kuchenteig vorbereitet und in die Eismaschine gegeben - fertig. Die Maschine erledigt den Rest ganz von selbst und ist auch noch schneller und effizienter. In 30 bis 60 Minuten kann also schon der erste Versuch der eigenen Eiscreme probiert werden.

3. Welche Art Eismaschinen gibt es denn überhaupt?

Zunächst einmal ist Eismaschine nicht gleich Eismaschine, wobei beinahe jede Eismaschine aus einem Gefrierbehälter und dem Rührmechanismus besteht. Im Rührmechanismus gibt es bei den verschiedenen Eismaschine selten Unterschiede. Der Unterschied besteht eher in der Art der Kühlung der Masse. Selbstverständlich hängt es von dem entsprechenden Zweck ab, welche Maschine ideal für die jeweiligen Zwecke und Wünsche geeignet ist. Für die Gastronomie wird beispielsweise stets eine Maschine mit viel Füllmenge und meist auch mit Kompressor verwendet. Diese sind zwar um einiges teurer als herkömmliche Maschinen, bieten aber einen unheimlichen Mehrwert und Komfort. Natürlich gibt es auch kleine Eisbereiter, die günstiger sind und teils auch keinen eigenen Kompressor besitzen. Maschinen ohne Kompressor sind jedoch deutlich unkomfortabler, da der große Kühlakku zur Kühlung des Eises teils bis zu 24 Stunden im Gefrierfach gekühlt werden muss, um die entsprechende Kälte zur Eisherstellung zu gewährleisten. Selbst dann bleiben viele Geräte aber nicht lange genug kalt, um die Eismasse richtig zu anzufrieren und das Eis wird schnell zu einer flüssigen, Milchshakeartigen Masse.

4. Preis oder Leistung

Die Vorteile bleiben aber auf der anderen Seite die geringen Kosten, das kompakte Gerät und die geringen Stromkosten, da die Eismaschine lediglich eine Rührfunktion besitzt. Eismaschinen mit Kompressor sind deutlich teurer angesiedelt und werden häufig in Eisdielen und anderen hochwertigen Lokalen zur Eisherstellung verwendet. So eine Eismaschine kann schnell über die 100 Euro hinaus gehen, ist dafür aber sehr effektiv und komfortabel. Das Eis ist binnen 30-60 Minuten servierbereit, erreicht immer die gewünschte cremige Konsistenz, bedarf kein Vorkühlen und ist auch für den langfristigen oder gar dauerhaften Einsatz anwendbar. Wie sich jedoch auch schon vermuten lässt, ist das Gerät - durch mehr Funktionen und Komfort - auch leider sperriger und eignet sich somit nur bedingt für den privaten Haushalt. Jedoch empfiehlt es sich, anfangs auf kompressorlose Eismaschinen zu setzen und sich somit langsam an das Thema heranzutasten. Doch nicht selten greift ein begeisterter Eismacher zügig zu einer größeren Investition und steigt somit auf eine Maschine mit Kompressor zurück. Auch ist die Füllmenge ein ausschlaggebender Punkt bei der Anschaffung einer Eismaschine. Das Fassungsvermögen liegt meist zwischen 0,75l und 1,5l, wobei stets beachtet werden sollte, dass die Eismaschine niemals bis ganz zum Rand gefüllt werden darf, damit die Eismasse in der anfänglichen Zeit, nicht überschwappt und somit die Arbeitsfläche versaut. Oftmals wird bei günstigeren Maschinen an den falschen Stellen gespart, weshalb das Eis nicht ideal verarbeitet und der Kauf letztendlich bereut wird.

5. Welche Eissorten lassen sich mit einer Eismaschine herstellen?

Viele Menschen denken bei Eis an ihre Lieblingssorte - etwa Vanille, Erdbeere oder Schlumpfeis? Dabei gibt es nicht DIE eine Art Eis, sondern mittlerweile unzählige Varianten. Die beliebtesten Arten sind Milch- und Sahneeis, aber auch erfrischendes Fruchteis ist mit Eismaschinen möglich. Eissorten, die jedoch nicht für einen Eisbereiter geeignet sind, sind jegliche Arten von Wassereis, somit also auch Sorbets und Parfaits. Dies liegt unter anderem daran, dass Wassereis meist in Förmchen gefroren wird und Parfait im Stehen gefrieren muss.

6. Wichtige Kriterien bei der Eisherstellung

Oftmals wird die Masse zur Eisherstellung heiß angerührt. Es ist unbedingt notwendig, die heiße Masse zunächst auf Kühlschranktemperatur abzukühlen, bevor diese in die Eismaschine gegeben wird. Sonst besteht das Risiko, dass sich spürbare Klumpen aus Fett oder Eiskristallen bilden und das Geschmackserlebnis sowie das Mundgefühl der Eiscreme erheblich stören. Wenn sich in der Eismaschine nach kurzer Zeit eine gleichmäßige Eisschicht bildet, ist dies kein Grund zur Besorgnis. Dies liegt lediglich daran, dass die Kühlung der Maschine auch beim Einfüllen bereits bis zu -35 Grad Celsius betragen kann und der Rührmechanismus nicht so weit reicht, um diese ausreichend abzutragen. Dieser gefrorene Rand taut nach Fertigstellung des Eises bereits auf und kann somit ebenfalls in den finalen Eisbehälter abgefüllt werden. Bedauerlicherweise gibt es nur wenige Eismaschinen, die die Funktion haben, die Fertigstellung des Eises anzukündigen. Ein guter Anhaltspunkt ist es jedoch, die Konsistenz der Masse zu überprüfen, da die Maschine ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr in der Lage sein wird, die Masse und den Rührmechanismus zu bewegen. Dieses Verhalten ist jedoch auch kein Grund zur Sorge und kann auch bei hochqualitativen Gastronomiemaschinen vorkommen. Den Zeitpunkt erwischen zu können, in dem das Eis die perfekte Konsistenz besitzt, ist reine Übungssache. Doch für den Einstieg reicht es aus, die Eismasse zu entnehmen, wenn der Rührer die Masse merklich kaum bewegt bekommt. Das Eis lässt sich in dieser Konsistenz auch gut von dem Rührer lösen und in ein anderes Behältnis füllen. Doch kann es durchaus sein, dass eine direkte Portionierung noch nicht möglich ist. Hierfür muss das Eis dann erst noch einmal im Gefrierfach anfrieren. Doch wie bewahrt man das selbst hergestellte Eis ideal auf? Zunächst einmal muss das Gefrierfach die korrekte Temperatur halten können, damit die Eismasse nicht auftaut und sich verflüssigt. Eine gute Temperatur liegt bei ungefähr -20 Grad Celsius oder kälter. Speiseeis ist sehr empfindlich gegenüber Keimen, weshalb sich ein luftdichtes Behältnis am besten für das Eis eignet. Somit sind auch Gefrierbehälter aus Glas oder Edelstahl ideal geeignet. Letztlich ist die Form des Behälters egal, doch es hat sich herausgestellt, dass rechteckige, längliche Behälter optimal sind, um mit einem Eisportionierer entsprechend die Kugeln formen zu können.

7. Was lässt sich also kurz zu Eismaschinen festhalten?

Letztlich entscheidet der Nutzer, welche Eismaschine besser geeignet ist. Fakt ist, dass es für jeden Zweck die passende Maschine gibt. Für wenig oder für viel Geld, für gelegentliche oder gar dauerhafte Nutzung. Empfohlen wird somit, da es ein riesiges Sortiment an Eismaschinen gibt, sich vorher intensiv zu informieren und gegebenenfalls beraten zu lassen, welche Eismaschine für die entsprechende geplante Nutzung am vorteilhaftesten ist. Auch Kundenrezensionen und Testergebnisse bieten stets interessante und auch hilfreiche Informationen zum Kauf einer guten Maschine.

8. Video: Eismaschinen Test Stiftung Warentest

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