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BMX

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BMX Ratgeber

1. Bedeutung und Entstehung

KS Cycling Hedonic

Hinter dem Begriff BMX verbirgt sich eine sehr beliebte Sportart die mit dem Fahrrad betrieben wird. Der Begriff an sich leitet sich aus dem Englischen “Bicycle Moto Cross” ab, wobei das “X” in diesem Fall für das “Cross” steht. Dabei hat dieser Sport seinen Ursprung Anfang der 1960er Jahre in den USA und in der Zeit bis heute zu einem beliebten Freizeitvergnügen für Damen und Herren sowie Jung und Alt entwickelt.

Die ursprünglichste Disziplin des BMX-Sports ist die des Race. Hier bewegt man sich mit dem Fahrrad über einen Parcour bzw. Crossbahnen, welche meist in einem unebenen Gelände mit Hügeln und vielen Kurven gelegen sind. Im Laufe der Zeit haben sich aus einfachen Hügeln moderne Bahnen mit Tribünen und Flutlichtanlagen entwickelt. Das Race hat sich im Grunde als Ableger zu den bekannten Motocross-Rennen mit dem Motorrad entwickelt, war für alle die sich kein motorbetriebenes Gefährt leisten konnten die Alternative. In dieser Disziplin geht es vor allem darum möglichst schnell eine bestimmte Strecke zurückzulegen im direkten Konkurrenzkampf mit den Gegnern.

Eine andere Form des BMX-Sport ist der Bereich Freestyle, hier geht es weniger um das Tempo und den Wagemut des Fahrers, sondern darum bestimmte Tricks am besten vorführen zu können. Hier bewegt man sich zum Beispiel in einer Halfpipe, auf ebenen Flächen oder auf Arealen mit diversen Hindernissen.

Egal welche Art des BMX-Sportes man betreiben möchte, mit einem normalen Fahrrad wird man kaum Chancen auf den Erfolg haben. Das BMX-Fahrrad ist eine ganz besondere Art des Rads. Dabei handelt es sich üblicherweise um besonders kleine Räder mit Felgenmaßen zwischen 16 und 20 Zoll. Der Lenker wurde jedoch in der Größe eines Motorrades beibehalten, zumal die BMX-Bikes auch eine entsprechende Bereifung spendiert bekommen.

Auf die Besonderheiten des BMX Bikes wollen wir im folgenden kurz eingehen und euch bei der Wahl zum passenden Bike eine kleine Hilfestellung geben.

2. Laufräder und Felgen

Die meisten Laufräder der BMX-Bikes von damals und auch noch heute kommen mit einem Durchmesser von 20 Zoll daher. Aber auch größere Modelle mit 24 Zoll, die sogenannten BMX-Cruiser, ebenso wie kleinere Bikes speziell für Kinder sind auf dem Markt zu finden.

Bei den Felgen handelt es sich in den meisten Fällen um Modelle die aus Aluminium gefertigt wurden. Um diese beständiger gegen Abrieb und Korrosion zu machen, setzt man hier zumeist auf eloxierte Felgen. Diese Felgen aus Aluminium werden durch mehrere Hohlkammern deutlich stabiler gemacht als es das eigentliche Weichmetall von Natur aus ist. Der Vorteil der Aluminium-Felgen liegt vor allem im geringeren Gewicht im Vergleich zu Stahl.

3. Rahmen, Gabel, Pedale und Bremsen

BMX-Räder die vor allem im Bereich Race eingesetzt werden sollen, werden in erster Linie aus Aluminium gefertigt. Dadurch sind die Räder besonders leicht und sind dadurch besser zu handhaben. Im Bereich der Gabel setzt man auf Stahl, auf Aluminium oder auch auf Carbon. Je nach Beanspruchung und Budget kann man sich hier die unterschiedlichsten Zusammensetzungen wünschen. Bei den Pedalen setzt man häufig ebenso auf Aluminium, zum Teil aber auch auf eine Magnesiumlegierung. Immer mehr Pedale werden jedoch auch aus Kunststoff gefertigt, diese haben zwar den Nachteil eines schnelleren Verschleißes, sind jedoch leichter und bergen bei Unfällen ein geringeres Verletzungsrisiko.

Im Freestyle-Bereich setzt man hier häufig auf Bremsen die in Form eines “U”s um das Rad greifen, die sogenannten U-Brakes. Diese stehen nicht allzu weit vom Rahmen ab, sodass man weniger leicht daran hängen bleibt und man sich bei Stürzen nicht zu leicht an ihnen verletzt. Die Bremseigenschaften der U-Brakes sind jedoch nicht optimal und mit denen von normalen Fahrrädern bekannten Scheibenbremsen nicht vergleichbar, diese werden bei BMX-Fahrrädern nicht verwendet, da sie zu leicht verbiegen und zu schwer sind. Bei den Race-Modellen kommen die sogenannten V-Brakes zum Einsatz, diese Art der Bremse ist deutlich effektiver.

4. Fazit und Empfehlung

Wie man spätestens 2008 bei der Olympiade in Peking gesehen hat, der BMX-Sport ist noch lange nicht ausgestorben und hat in den letzten Jahren sogar wieder etwas mehr an Bedeutung gewonnen. Hier wurde zum ersten Mal die Sportart BMX-Racing in das Programm aufgenommen. Aber auch im Bereich Freestyle haben sich eine Menge Wettbewerbe etabliert, die sogenannten X-Games zum Beispiel dürften nicht nur die Experten kennen.

Wie dem auch sein, wenn man sich als Amateur oder auch als Profi für ein neues BMX-Bike interessiert, sollte man sich in erster Linie darüber bewusst sein, welche Art von Bike es sein soll. Will man lieber an Race-Veranstaltungen teilnehmen, dann muss es ein anderes Bike sein als wenn man mit dem neuen Rad Kunststücke vorführen will. Wer einfach nur durch die Stadt cruisen will, muss bei der Wahl zum Passenden BMX nochmals andere Maßstäbe ansätzen.

Weiterhin spielt natürlich auch das Zubehör eine wichtige Rolle, gerade der Helm sollte hier nicht fehlen. Welche aktuellen BMX-Bikes und welches Zubehör die beste Wahl sind, wollen wir euch in unserer immer auf dem neuesten Stand befindlichen Datenbank gerne verraten.