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Akkuladegerät Test

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Akkuladegerät Ratgeber

1. Einleitung

Ein Akku dient als Speicher für Strom und arbeitet auf elektrochemischer Basis. Wenn die Energie des Akkus aufgebraucht wurde, muss er für einen erneuten Einsatz mit Strom aufgeladen werden. An dieser Stelle kommen Akkuladegeräte ins Spiel. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Akkuladegeräten bestehen, welche Produkttypen es gibt und was bestimmte Fachbegriffe zu bedeuten haben. Weiterhin erhalten Sie in einem Video Tipps zum Umgang mit einem Akkuladegerät.

2. Welche Hauptunterschiede gibt es bei Akkuladegeräten?

Der Hauptunterschied bei Akkuladegeräten ist die Art, wie der Akku mit Strom versorgt wird. Während der Akku bei einfachen Modellen konstant bis zu einer Unterbrechung des Stromkreislaufs mit Strom aufgeladen wird, schalten intelligente Ladegeräte nach Erreichen der vollen Aufladung in den Erhaltungsmodus. So wird zum einen Strom gespart und zum anderen der Akku geschont. Weiterhin sind intelligente Akku-Ladegeräte dazu in der Lage die Besonderheiten spezieller Akkus zu berücksichtigen.

Der Hauptvorteil der einfachen Akkuladegeräte ist ein niedriger Kaufpreis. Man erhält eine günstige Möglichkeit Akkus aufzuladen. Allerdings lohnt es sich gerade bei diesem Produkt ein paar Euro mehr auszugeben, da ein Akkuladegerät mit einer intelligenten Prozessorsteuerung verglichen mit einem einfachen Akkuladegerät für eine bis zu doppelt so lange Akku-Lebensdauer sorgen kann. Auf Dauer spart man also mit einem guten Akkuladegerät, vor allem, wenn es oft benutzt wird. Auch die Umwelt profitiert von einer möglichst häufigen Nutzung von Akkus.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, welche Akkus aufgeladen werden können. Es gibt viele Unterschiedliche Akku-Typen, so dass man immer ein Ladegerät kaufen sollte, welches mit den vorhandenen Akkus kompatibel ist. Die überwiegende Anzahl der auf dem Markt angebotenen Akkuladegeräte ist für AA Mignon und AAA Micro Akkus geeignet.

Die auf dem Markt angebotenen Akkuladegeräte unterscheiden sich auch im Umfang der verschiedenen Ladefunktionen. In der Regel ist ein Ladegerät um so teurer, je mehr Funktionen es besitzt. Zu den modernen Ladefunktionen zählen etwa eine automatische Akkuerkennung, ein Kapazitäts-Schnelltest, eine Entladefunktion und ein Überladeschutz. Zudem besitzen moderne Akkuladegeräte ein Display zum Anzeigen bestimmter Daten und als Hilfe bei Einstellungen.

3. Video zu Akkuladegerät

Externer Inhalt: Youtube Video

4. Welche Akkuladegerät-Produkttypen gibt es?

Im Handel werden verschiedene Produkttypen von Akku-Ladegeräten angeboten. Nachfolgend möchten wir Ihnen drei der gängigsten Ladegerät-Arten etwas näher vorstellen:

Universalladegeräte gibt es sowohl mit als auch ohne Prozessorsteuerung. Sie zeichnen sich hauptsächlich dadurch aus, dass sie eine große Anzahl unterschiedlicher Akkus aufladen können. Im Vergleich mit anderen Akkuladegerät-Typen sind Universal-Ladegeräte mit weniger Funktionen ausgestattet aber dafür als vergleichsweise günstig zu bezeichnen.

Werkzeugakku-Ladegeräte dienen dem Aufladen von Werkzeugakkus. Allerdings ist nicht jeder Werkzeugakku gleich, so dass man hier auf eine Kompatibilität achten muss.

Schnellladegeräte sind praktisch, da sie dazu in der Lage sind Akkus in einer sehr kurzen Zeit aufzuladen. Die Schattenseite dieses Ladegeräts ist allerdings, dass der Akku durch die schnelle Aufladung in Mitleidenschaft gezogen wird und sich nur etwa 200-300 mal aufladen lässt. Zum Vergleich: Gut behandelte Akkus können bis zu etwa 1000 mal aufgeladen werden.

5. Glossar

Memory-Effekt

Unter Memory-Effekt versteht man den Kapazitätsverlust des Akkus, welcher eintreten kann, wenn Akkus nur teil-entladen werden. Der Akku gibt in diesem Fall die Energie der bisherigen Entladevorgänge ab und erliegt dann einem Spannungsabfall.

Entladung

Im Zusammenhang mit Ladegeräten bedeutet Entladung, dass der eingelegte Akku vor einer Aufladung zunächst entladen wird, um einem Memory-Effekt vorzubeugen.

Selbstentladung

Wenn ein Akku nicht verwendet wird, verliert er langsam Energie. Dieser Vorgang wird als Selbstentladung bezeichnet. Um die Selbstentladungsrate so niedrig wie möglich zu halten, ist eine optimale Lagerung des Akkus notwendig.

Nennkapazität

Die Nenn-Kapazität gibt an, welche Kapazität (mAh) ein Akku besitzt. Für eine möglichst lange Betriebsdauer, sollte die Nennkapazität so hoch wie möglich sein.