Wild Country Revo Halbautomatisches Sicherungsgerät
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Wild Country Revo Test
Kaum bekannt, aber ein hervorragendes Klettergerät: Es lehrt korrektes Sichern nach dem Bremshandprinzip und bietet die enorme Sicherheitsreserve einer automatischen Notblockierung ab bestimmter Durchlaufgeschwindigkeit – unabhängig von Nutzerfehlern. Ideal für Einsteiger und fürs Vorstiegssichern; Seilausgabe und Einholen im Wechsel funktionieren ausgezeichnet. Beim reinen Toprope wird es etwas anstrengend. Es ist etwas schwerer als andere Modelle und verfügt über keinen separaten Ablassmechanismus.
Wild Country hat mit dem Revo lange auf sich warten lassen, aber die Geduld wurde belohnt. Die Seilhandhabung ist flüssig, was den Vorstieg angenehm macht. Die Fliehkraftbremse sorgt für zusätzliche Sicherheit. Spaß und Sicherheit werden mit diesem Sicherungsgerät kombiniert.
Das Wild Country Revo ist ein innovatives Sicherungsgerät mit Notbremsfunktion. Es ermöglicht dynamisches Sichern wie mit einem herkömmlichen Tuber, blockiert jedoch automatisch, wenn das Seil mit über 4 m/s durchläuft. Das Einlegen des Seils ist einfach, da es in beide Richtungen funktioniert.
Der hohe Preis und das etwas fummelige Blockieren sind Nachteile, aber für Anfänger ist das Gerät ideal, um das Sichern mit einem Tuber zu erlernen. Beim Klettern im Freien bleibt der Tuber jedoch weiterhin das bevorzugte Gerät. Mit dem Wild Country Revo kann man sicher und dynamisch klettern, ohne sich um Fehler beim Sichern sorgen zu müssen.
Das Revo-Sicherungsgerät überzeugt durch das sehr leichte Ausgeben des Seils und die automatische Backup-Blockierfunktion beim Loslassen. Anfangs gefiel es, doch der Autor bemängelt inzwischen die fehlende feinfühlige Bremswirkung beim Ablassen schwerer Kletterer: das Seil läuft zu frei, die Blockierfunktion greift nur verzögert, sodass man wie beim Tuber das Seil knicken und permanent festhalten muss. Das führt zu warmen Händen; eine Hebelbremse fehlt. Auch beim Hineinsetzen/Verschnaufen ist nur Knicken oder Auslösen der Blockierfunktion möglich (ca.
0,5–1 m Weg). Im Außenbereich stört zusätzlich das Gewicht des herabhängenden Seils, das die Blockade aufheben und intermittierendes Auf- und Zu erzeugen kann. Fazit: Für Outdoor-Kletterer wegen Gewicht und fehlender Abseilmöglichkeit eher ungeeignet.
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