Blitzgeräte Test 07/2026 (13 Testberichte)
Blitzgeräte Ratgeber
Blitzgeräte Test: Professionelle Beleuchtungssysteme mit WLAN-Steuerung
Mit beeindruckender WLAN-Steuerung und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten überzeugen die in 13 Tests analysierten Blitzgeräte durch ihre innovative Technik. Die getesteten Modelle ermöglichen eine komfortable Bedienung über PC oder Mac und sind besonders gut mit Elgato-Produkten kompatibel, was ein nahtloses Streaming-Erlebnis garantiert. Durch die Vollspektrum-LEDs wird eine optimale und gleichmäßige Ausleuchtung erzielt, während die robuste Konstruktion eine lange Lebensdauer verspricht.
Die Systeme bestechen durch ihre hervorragende Helligkeit und lassen sich in bis zu 7 Blendstufen regulieren. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Einstellungen direkt am Gerät oder über eine mobile App vorzunehmen. Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten erstrecken sich vom professionellen Streaming über Selfie-Aufnahmen bis hin zur Foto- und Videoproduktion. Mit USB-C-Anschluss und Qi-Ladefunktion sind die Blitzgeräte zudem technisch auf dem neuesten Stand.
Zunächst gilt es im Bereich der Blitzgeräte sich einen Überblick über die verfügbaren Modelle auf dem Markt zu verschaffen. Aufsteckblitz: Wird von vielen Fotografen genutzt, gerade im Hobbybereich eine sehr sinnvolle Ergänzung zur Systemkamera.
Auf dem Blitzschuh der Kamera aufgesteckt, kann der Blitz direkt mit der Kamera kommunizieren. Haupt- und Nebenblitz: Wenn mehrere Blitzgeräte miteinander kombiniert werden sollen, spricht man von einem System mit einem Hauptblitz und mindestens einem Nebenblitz...weiterlesen
Welches Blitzgerät ist das Richtige für mich?
- Aufsteckblitz: Wird von vielen Fotografen genutzt, gerade im Hobbybereich eine sehr sinnvolle Ergänzung zur Systemkamera. Auf dem Blitzschuh der Kamera aufgesteckt, kann der Blitz direkt mit der Kamera kommunizieren.
- Haupt- und Nebenblitz: Wenn mehrere Blitzgeräte miteinander kombiniert werden sollen, spricht man von einem System mit einem Hauptblitz und mindestens einem Nebenblitz. Die Verbindung erfolgt mit Hilfe von Kabeln oder Sensoren. Moderne Blitzsysteme kommunizieren selbstständig untereinander, Haupt- und Nebenblitz lassen sich aber auch manuell über die Kamera steuern.
- Ringblitz: Ring- oder Makroblitze kommen zum Einsatz, wenn Motive nah vor der Linse aufgenommen werden sollen. Wie der Name verrät, handelt es sich hier um einen Ring, welcher am Objektiv befestigt ist und mit Kabel über den Blitzschuh mit der Kamera kommuniziert. Störende Schatten gibt es somit nicht.
- Stabblitz: Im Unterschied zum klassischen Aufsteckblitz wird der Stabblitz neben der Kamera angebracht. Durch den zusätzlichen Platz für Akkus wird der Stabblitz schneller geladen, besitzt mehr Strom und kann so eine höhere Blitzleistung bieten.
Was verrät die Leitzahl eines Blitzgerätes?
Bei der Kaufentscheidung des Blitzgerätes sollte immer auch die Leitzahl eine wichtige Kenngröße und Orientierung darstellen. Die Stärke des Blitzes ist direkt mit der Leitzahl verbunden, je höher die Leitzahl, desto stärker kann der Blitz blitzen. Die Ermittlung der Leitzahl erfolgt über den Abstand der Blende zum Motiv, beträgt diese zum Beispiel 5, bedeutet dies, dass das Licht 5 Meter weit reicht.
Ob es tatsächlich möglich ist eine solche Entfernung ausreichend auszuleuchten hängt aber auch mit der genutzten Blende zusammen. Blenden lassen unterschiedliche Mengen an Licht durch, sodass dieses einen wesentliche Einfluss auf die Blitzstärke haben. Die Angabe der Leitzahl erfolgt immer auf einer Blende f1.
Welche Funktionen braucht ein Blitzgerät?
Blitzgeräte dienen generell dazu, die Umgebung rund um die Kamera bzw. das Motiv im richtigen Moment richtig auszuleuchten. Doch Blitzgerät ist nicht gleich Blitzgerät, wobei sie sich neben der Performance vor allem auch hinsichtlich der gebotenen Funktionen unterscheiden können. Welche Funktionen ein Blitzgerät haben sollte und welche Features sinnvoll sind, soll folgende Übersicht zeigen.
- Beweglichkeit: Ist das Blitzgerät dreh- und neigbar, ist es sehr flexibel und der auszuleuchtende Bereich kann vergrößert werden.
- Beleuchtung: Ein Blitzgerät mit beleuchteten Tasten und Display kann gerade im Dunkeln sehr hilfreich sein.
- Eye-Catcher: Die ausklappbare kleine weiße Platte sorgt dafür, dass bei Portraits schöne Augenreflexe möglich sind.
- Autofokus-Hilfslicht: Hinter einer roten Plastikscheibe versteckt, misst dieses Hilfslicht den Abstand zum Objekt und unterstützt so die Arbeit des Autofokus der Kamera.
- Reflektor: Dieser stellt sicher, dass ein passender Bildwinkel für die gewählte Brennweite eingestellt ist.
- Batterie: Die Batterie und das Batteriefach stellen wesentliche Bauteile eines Blitzgerätes dar. Möglichst stabil und einfach zu Öffnen/Schließen, sollte hier auf leistungsstarke Akkus gesetzt werden, immerhin sind Blitzgeräte echte Energiefresser.
- Anschlüsse: Neben dem klassischen Blitzanschluss sind ein PC-Anschluss für den Fernauslöser oder auch ein USB-Anschluss für Updates am PC sehr sinnvolle Anschlussmöglichkeiten.
- Dauerlicht: Das Dauerlicht oder bei Aufsteckblitzen Modellierlicht bietet die Möglichkeit ermöglicht die Beurteilung des Fotografens, ob sein Blitz die gewünschten Schatten wirft.
- Rote Augen: Durch kurze Probeblitze sorgt ein Gerät mit Rote-Augen-Funktion dafür, dass sich die Pupillen zusammenziehen und anschließend das Licht nicht mehr so stark reflektiert wird.
Neben diesen Funktionen können moderne Blitzgeräte auch weitere zusätzliche Features bieten. Je nach Einsatzzweck oder Wunsch des Fotografens können diese mehr oder weniger sinnvoll sein, jede weitere Zusatzfunktion wird jedoch den Preis des Blitzgerätes erhöhen.
Welche Blitzgeräte sind die besten oder Testsieger?
- Godox V100 OM System
- Godox iT32
- Profoto D2 500 airttl
- Rollei HS Freeze Q1 Universal
- Canon Speedlite EL-5
- Sony HVL-F60RM2
- Canon EL-10
- Godox V1 Canon
- Hensel Expert D 250 Speed
- Canon Speedlite EL-1 Version 2
Blitzgeräte Testberichte
03/2024 - DigitalPhoto
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