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Backup-Medien

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Backup-Medien Ratgeber

1. Warum ein regelmäßiges Backup ratsam ist?

Wer größere Datenmengen hat und dies möglichst lange behalten will und muss, sollte ein regelmäßiges Backup, eine Datensicherung vornehmen. Aus verschiedenen Gründen können die Daten auf PC, Notebook & Co. verloren gehen, defekte Festplatten oder durch Stromausfälle und ähnliches sind Daten oft schnell weg und nicht mehr herstellbar. Mit einem Backup in der Hinterhand stellen solche Datenverluste nur ein zeitweiliges Problem dar.

Für Privatanwender sind Festplatten oder auch USB-Sticks durchaus geeignet, sofern man ein paar wichtige Tipps beachtet. Im professionellen Bereich sind Festplatten oder Sticks jedoch eher weniger geeignet, aufgrund der begrenzten Speicherkapazität und Lebensdauer sind andere Alternativen besser. Die sogenannten Bandlaufwerke kommen hier in Frage, wobei dies vor allem Streamer und Tape Librarys sind. Damit solche Geräte genutzt werden können, sind spezielle Backup-Medien notwendig.

2. Wie werden Daten am besten archiviert?

Nachfolgend sind eine Reihe an sinnvollen Tipps zur Datenarchivierung ausgelistet, welche dabei helfen sollen, dass Daten in Zukunft nicht mehr verloren gehen können.

  • Immer 3 Kopien der Daten anlegen. Neben einer Arbeitskopie, ein klassisches Backup und zusätzlich ein Backup des Backups, sodass ein optimaler Schutz bei Gefahren aller Art gewährleistet ist.
  • Nur wichtige Daten wie Finanzdokumente, Arbeitsproben, Schriftstücke, persönliche Dokumente oder Erinnerungsstücke archivieren. Daten die heruntergeladen werden können, müssen nicht gespeichert werden und nehmen nur Speicherplatz.
  • Zur Verhinderung der Datenüberschreibung nur einmalig beschreibbare Medien verwenden oder schreibgeschützte Kopien anlegen.
  • Keine komprimierten Dateien sichern, stattdessen Dateiformate nutzen, die auch in Zukunft noch lesbar sind. Standardformate wie FAT, NTFS, JPG, MPEG und ähnliche.
  • Keine Verschlüsselung nutzen, Passwörter oder Zugangsdaten können über den langen Archivierungszeitraum ebenso verloren gehen.
  • Genaue Dokumentation des Backups vornehmen, dies verhindert dass bestimmte Daten immer wieder archiviert werden.
  • Behalten Sie technologien zum Speichern im Blick, es muss immer auch Geräte zum Auslesen der Daten geben. Scheint dies nicht mehr lange der Fall zu sein, steigen Sie sicherheitshalber auf andere Systeme um.

3. Welche Backup-Medien gibt es?

Methoden zur Datensicherung gibt es viele, wobei sich hier vor allem drei Medien im Bereich der Backup-Medien durchgesetzt haben:

  • DAT: Aktuell lassen sich bis zu 160 GB auf diesem Backup-Medium speichern. Hier sind Magnetbänder in einer Kassette befestigt, wobei hier die Schrägspuraufzeichnung zum Einsatz kommt. Trotz Standardisierung müssen Laufwerke und Bänder unterschiedlicher Hersteller nicht kompatibel zueinander sein, sodass DAT zum Archivieren von Experten nur noch im Notfall empfohlen wird.
  • LTO: Es handelt sich hier um eine spezielle Form des 0,5 Zoll Magnetbänder. Von Anfang an wurden die Linear Tape Open (LTO) Magnetbänder von vielen Herstellern unterstützt, sodass die Auswahl an Alternativen in diesem Bereich auch heute noch groß ist. LTO entwickelt sich stetig mit neuen Generationen weiter, Transferraten wurden verbessert, die Spuranzahl vergrößert und auch die lineare Bitdichte gesteigert. Hinzu kommen immer größere Kapazitäten hinzu.
  • RDX: RDX steht für Removable-Disc-Exchange und basiert auf ein Sicherungsformat mit Wechseldatenträgern. Für den Betrieb sind ein RDX-Laufwerk und RDX-Kassetten notwendig, dank robuster Bauweise sind bis zu 5000 Medienwechsel möglich. Die Kassetten überleben auch Stürze aus einer Höhe von einem Meter ohne Beschädigungen, wobei sie besonders stoßfest sind. Hinsichtlich der kapazität setzt man hier auf klassische Festplattentechniken, sodass Kapazitäten von mehreren Terrabyte möglich sind.

4. Was Sie über die Datensicherung auf Disk, Tape & Cloud wissen sollten

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