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Rauchentwöhnung

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Rauchentwöhnung Ratgeber

1. Rauchentwöhnung

Knapp ein Drittel der deutschen Bevölkerung raucht. Laut einer “Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland” zählen rund 30 Prozent der Erwachsene als Raucher, bei den Männern sind es 33 Prozent, bei Frauen etwa 27 Prozent.

Dabei sind die Gründe und Ursachen für das Rauchen meist ganz einfach und weniger vielfältig. Raucher haben die erste Zigarette meist schon in der Jugendzeit konsumiert, hier spielen Themen wie jugendlicher Leichtsinn oder der soziale Druck aufgrund der Raucher im Freundes- und Bekanntenkreis eine wichtige Rolle. Dabei ist es selbst bei Jugendlichen hinlänglich bekannt das Zigaretten und ihre Inhaltsstoffe gefährlich sind.

2. Die Sucht

Abhängigkeit (umgangssprachlich Sucht) bezeichnet in der Medizin das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet.

Beim Rauchen handelt es sich um eine eben solche Sucht, die es dem Süchtigen sehr schwer macht davon wieder loszukommen. Dabei ist vor allem das in Zigaretten und anderen Tabakprodukten enthaltene Nikotin ein entscheidender Faktor. Es handelt sich hier um einen starken Suchtstoff, welcher in Deutschland und dem größten Teil der Welt jedoch legal ist. Nikotin reagiert mit den nikotiergen α4β2-Acetylcholinrezeptoren und sorgt so für die Ausschüttung zahlreicher Botenstoffe, ähnlich wie bei anderen harten, illegalen Drogen. Dabei spielt bei der Drogenwirkung vor allem der Transmitter Dopamin eine wichtige Rolle, sorgt dieser doch für die Belohnung und das Glücksgefühl.

Dabei ist Nikotin der größte Teil des Belohnungssystems und der Sucht, alleine aber schon das Ritual beim Rauchen - anzünden, halten, Rauch ausblasen - setzt Dopamin frei. Je länger man raucht umso schwerer wird es von dieser Sucht loszukommen.

3. Gesundheitliche Folgen

Das Rauchen nicht gesund ist wissen sicher die meisten Menschen, dass der Rauch von Zigarette & Co. jedoch nahezu jedes Organ im Körper beeinträchtigt und schädigt dann wohl jedoch nur die wenigsten. Dabei betrifft die Schädigung durch das Rauchen vor allem die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System. Bis zu 90 Prozent aller Fälle von Lungenkrebs werden durch das Rauchen verursacht, wobei das Rauchen ebenso die größte Ursache für die Entstehung von chronischen Lungenkrankheiten ist.

Neben mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung ist das Rauchen einer der wichtigsten Risikofaktoren für chronische und nicht übertragbare Krankheiten. Beispiele dafür sind Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Typ 2 Diabetes und vor allem natürlich Krebs. Rauchen ist für neben dem Lungenkrebs für viele weitere Krebsarten verantwortlich, schädigt aber auch die Augen, die Zähne, die Verdauung, die Knochen und das Skelett, ebenso wie die Geschlechtsorgane und die Fruchtbarkeit von Mann und Frau.

In Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, wobei das Leben eines Rauchers im Schnitt 10 Jahre verkürzt wird. Wer sofort mit dem Rauchen aufhört kann sofort etwas positives für die Gesundheit tun, zu spät ist es nie, das Risiko für die durch Rauchen verursachten Krankheiten sinkt schon nach kurzer Zeit.

4. Gründe für das Aufhören

Auch wenn es den meisten Rauchern natürlich schwer fällt diese Sucht hinter sich zu lassen, gibt es eine Menge Gründe die für das Aufhören sprechen.

  • Rauchen senkt die Lebenserwartung
  • Rauchen erhöht das Risiko für schwere Krankheiten wie Krebs
  • Rauchen erhöht das Risiko für Herzinfarkte
  • Rauchen schwächt den Geruchs- und Geschmackssinn<
  • Rauchen schädigt die Zähne und das Zahnfleisch
  • Raucher sind ein schlechtes Vorbild für die Kinder<
  • Rauchen sorgt für stinkende Kleidung und Haare
  • Rauchen schadet Mitmenschen durch Passiv-Rauch
  • Rauchen verschlingt Unmengen Geld im Jahr
  • Rauchen raubt wertvolle Zeit die man für sinnvolle Dinge nutzen könnte

Dies ist bloß ein kleiner Auszug aus Dingen die dafür sprechen sofort mit dem Rauchen aufzuhören.

5. Die Rauchentwöhnung

Wenn man sich erst einmal dazu entschieden hat mit dem Rauchen aufzuhören, ist es für die meisten Ex-Raucher noch ein sehr langer Weg. Es gibt die unterschiedlichsten Ansätze mit dem Rauchen aufzuhören, wobei man einen allgemeinen Ratschlag nur schwer geben kann. Jeder Mensch der versucht mit dem Rauchen aufzuhören bedarf hier gesonderter Beachtung. Methoden zur Rauchentwöhnung gibt es zahlreiche.

  • Arzneimittel mit Nikotin
  • Arzneitmittel und Nahrungsergänzungsmittel ohne Nikotin
  • Suchtbeeinflussene Arzneimittel
  • Homöopathika
  • Spezielle Methoden
  • Tipps und unterstützende Maßnahmen

Aber am Ende ist es egal für welche Methode man sich entscheidet, der Wille und Drang zum Aufhören muss beim Raucher selbst liegen. Medikamente und Therapien können immer nur unterstützende Wirkung haben.

6. Produkte zur Rauchentwöhnung

Neben homöopathischen Anwendungen und speziellen Therapien setzen viele Willige bei der Rauchentwöhnung meist auf spezielle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit und ohne Nikotin. Hier sind vor allem Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi oder die Nikotinlutschtabletten gefragt.

Das Nikotinpflaster

Hierbei handelt es sich um die bekannteste Form der Rauchentwöhnung. Das klassische Nikotinpflaster wird auf eine Stelle des Körpers aufgeklebt und kann rund einen Tag dort bleiben. Innerhalb dieser Zeit gibt das Nikotinpflaster enthaltenes Nikotin an den Körper ab. Dieses hilft den Nikotinspiegel auf einem bestimmten Level zu halten, ohne das ein zusätzlicher Konsum von Zigaretten notwendig ist.

Nikotinpflaster unterscheiden sich vor allem durch die Menge an Nikotin die sie beinhalten. Die Auswahl der passenden Pflaster hängt von der Menge an Zigaretten ab die tagtäglich geraucht werden. Es gibt hier verschiedene Pflaster bis hin zur Höchstmenge von 52,5 mg Nikotin.

Nikotinpflaster sind vor allem für Raucher geeignet die über den ganzen Tag hin eine bestimmte Menge an Zigaretten rauchen. Der Vorteil dieser Rauchentwöhnung ist das extrem geringe Suchtpotential.

Nikotinkaugummis

Auch Nikotinkaugummis gehören ebenso wie Pflaster in den Bereich der Ersatztherapie, sie versorgen den Körper weiterhin mit Nikotin. Der Kaugummi ist dabei in erster Linie für Menschen gedacht, die nur wenige Zigaretten rauchen.

Sie unterscheiden sich bei der Anwendung nicht von herkömmlichen Kaugummis, wobei jedoch pro Kaugummi eine Menge von 2-4 mg Nikotin abgegeben wird. Bei ausgeprägtem Verlangen nach einer Zigarette wird stattdessen ein Kaugummi genommen. Diese gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtung und haben den zusätzlichen Nebeneffekt für einen frischen Atem zu sorgen.

Die Nikon-Lutschtablette

Wie auch Pflaster und Kaugummi versorgt die Lutschtablette den Körper ersatzweise mit Nikotin. Die Anwendung der Nikotin-Lutschtablette erfolgt je nach Bedarf, besteht das Verlangen nach einer Zigarette, weicht der ambitionierte Aufhörer stattdessen zur Lutschtablette. Beim Lutschen wird das darin enthaltene Nikotin (1,2 oder 4 mg) freigesetzt.