Meaco MeacoFan Sefte 10 Pro Test Akku-Ventilator
- 12 Leistungsstufen für präzise Anpassung von sanfter bis kraftvoller Luftzirkulation
- Akkubetrieb ermöglicht netzunabhängigen Einsatz auf Balkon oder in steckdosenlosen Räumen
- 25 dB Schalldruckpegel für nahezu geräuschlose Hintergrundbewegung im Nachtmodus
- 1.150 m³/h Luftumwälzung sorgt für spürbare Frische in größeren Wohnräumen
- Bürstenloser Gleichstrommotor reduziert Energieverbrauch und Betriebsgeräusche deutlich
- App-Steuerung per WLAN erlaubt komfortable Bedienung und Programmierung aus der Ferne
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Meaco MeacoFan Sefte 10 Pro Test
2 Testberichte aus Fachmagazinen
„Als flexibelstes Modell der Reihe lässt sich der Ventilator dank Akku unabhängig von der Steckdose nutzen und mit drei Höhen zwischen 59 und 110 cm vielseitig im Wohnraum aufstellen. Die App funktioniert ohne Hub, zudem leuchtet die Fernbedienung nach. Die motorisierte Oszillation verteilt die Luft in beide Richtungen mit je drei Winkeln sehr gleichmäßig.
Nachteile zeigen sich bei der Lautstärke und dem etwas höheren Verbrauch, außerdem wird die angegebene Reichweite von 32 Metern klar verfehlt. Hinzu kommen Schwächen bei Bedieneinheit, Magnet, USB-C und Garantie.“
„Mit Akku, App, 12 Leistungsstufen und einer horizontal wie vertikal in mehreren Winkeln einstellbaren Oszillation bietet das Modell die umfangreichste Ausstattung im Test. Hinzu kommen eine vorbildliche Material- und Verarbeitungsqualität sowie ein durchweg hoher Bedienkomfort. Beim Luftstrom erreicht es mit rund 6,6 m/s aus einem Meter den höchsten Wert im Testfeld. Auf höchster Stufe fällt der Schallausstoß mit etwa 65,9 dB aus einem Meter deutlich aus, während sich der Stromverbrauch mit rund 11,8 bis 32,8 Watt im maßvollen Bereich bewegt.“
Meaco MeacoFan Sefte 10 Pro – flexibler Standventilator mit Akkubetrieb
Der Standventilator arbeitet mit einem bürstenlosen Gleichstrommotor, der für besonders sparsamen Energieverbrauch sorgt und die Betriebskosten niedrig hält. Das Gerät lässt sich wahlweise am Stromnetz oder per Akku betrieben, wodurch es völlig ortsunabhängig auf Balkon, Terrasse oder in Räumen ohne Steckdose einsetzbar wird. Mit 12 Leistungsstufen passt sich die Luftzirkulation präzise an den aktuellen Bedarf an – von kaum spürbarer Hintergrundbewegung bis zu kraftvoller Durchlüftung. Die maximale Luftumwälzung von 1.150 m³/h sorgt für spürbare Frische in größeren Wohnräumen. Tragegriffe ermöglichen den schnellen Transport zwischen verschiedenen Aufstellorten.
Leiser Betrieb für ungestörte Nachtruhe
Mit einem Schalldruckpegel von 25 dB arbeitet das Gerät auf niedrigen Stufen nahezu geräuschlos. Der dedizierte Nachtmodus optimiert die Einstellungen zusätzlich für störungsfreien Schlaf – die Beleuchtung des Displays dimmt automatisch und die Luftzirkulation passt sich sensibel an. Auch bei höheren Drehzahlen bis 1.450 U/Min bleibt die Geräuschentwicklung durch den bürstenlosen Motor dezent. Diese Bauweise vermeidet mechanische Reibung und damit typische Betriebsgeräusche konventioneller Motoren. Wer Luftbewegung ohne echte Temperaturabsenkung sucht, erhält hier eine energiesparende Lösung ohne den Stromverbrauch einer Klimaanlage. Der Timer zwischen 1 und 12 Stunden schaltet das Gerät nach Bedarf automatisch ab.
✓ Bester Preis
Der MeacoFan Sefte Pro 10 ist grundsätzlich ein guter Ventilator. Er ist auf den niedrigen Stufen angenehm leise, bietet eine gute Luftleistung, zwölf Geschwindigkeitsstufen und verschiedene horizontale und vertikale Schwenkbereiche. Die flexible Höhenverstellung und der kabellose Betrieb über den mitgelieferten Akku sind ebenfalls praktisch.
Mit diesen grundlegenden Funktionen bin ich zufrieden.
Bei einem Kaufpreis von rund 199 Euro war für mich allerdings nicht nur die reine Ventilatorleistung entscheidend. Ein wesentlicher Kaufgrund war die ausdrücklich beworbene Kombination aus Akkubetrieb sowie App- und Sprachsteuerung.
Genau dabei gibt es eine erhebliche Einschränkung, die vor dem Kauf nicht erkennbar war:
Solange der Ventilator im Akkubetrieb eingeschaltet ist, kann er über die App gesteuert und auch ausgeschaltet werden. Nach dem Ausschalten hält das Gerät jedoch keine Funkverbindung mehr aufrecht. Es ist dann weder über die App noch über einen Sprachbefehl erreichbar und kann nicht aus der Ferne wieder eingeschaltet werden.
Dafür muss man zunächst zum Ventilator gehen und ihn manuell am Gerät aktivieren. Erst danach funktioniert die Fernsteuerung wieder.
Die App kann den Ventilator im Akkubetrieb somit ausschalten, aber anschließend nicht wieder einschalten.
Für mich ist das keine vollständige, sondern lediglich eine eingeschränkte Smart-Steuerung.
Besonders kritisch sehe ich den Unterschied zwischen dieser tatsächlichen Funktionsweise und der Werbung auf der offiziellen Produktseite. Dort wird unter anderem mit folgenden Aussagen geworben:
„Smarte App- und Sprachsteuerung“
„Behalten Sie die volle Kontrolle über Ihren Komfort, auch wenn Sie nicht im selben Raum sind.
“
Weiter heißt es, Einstellungen könnten „bequem aus der Ferne“ vorgenommen werden. Als Anwendungsbeispiele nennt Meaco ausdrücklich Haustiere sowie Kinder, die in einem anderen Zimmer schlafen. Zusätzlich wird die Kompatibilität mit Google Assistant und Amazon Alexa hervorgehoben.
Von „voller Kontrolle“ kann nach meinem Verständnis jedoch keine Rede sein, wenn das Gerät im ausgeschalteten Akkubetrieb überhaupt keine App- oder Sprachbefehle empfangen kann. Gerade bei den von Meaco genannten Anwendungsbeispielen müsste man zunächst zum Ventilator gehen und eine Taste am Gerät betätigen.
Auf der Produktseite wird nicht darauf hingewiesen, dass die beworbene App- und Sprachsteuerung im Akkubetrieb nur zur Verfügung steht, solange der Ventilator bereits aktiviert ist.
Hätte ich diese Einschränkung vor dem Kauf gekannt, hätte ich das Gerät nicht zum vollen Preis von rund 199 Euro gekauft.
Auch die anschließende Kommunikation mit dem Kundenservice war für mich enttäuschend.
In der ersten Antwort wurde mir mitgeteilt, das fehlende Einschalten über die App sei im Akkubetrieb „aufgrund der RED-Vorschriften erforderlich“ und diene außerdem einer gesunden Akkulaufzeit.
Da mir keine entsprechende Vorschrift bekannt war, fragte ich konkret nach dem betreffenden Artikel der europäischen Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU beziehungsweise nach der einschlägigen Norm oder technischen Anforderung.
Daraufhin wurde zunächst erklärt, eine dauerhaft aktive Funkverbindung würde den Akku sehr schnell entladen. Nach einer weiteren Nachfrage hieß es, die Umsetzung sei nicht ausschließlich auf die Akkulaufzeit zurückzuführen, sondern berücksichtige sowohl „RED-bezogene Compliance-Anforderungen“ als auch die Steuerung des Stromverbrauchs.
Eine konkrete Vorschrift, einen Artikel der Richtlinie oder eine technische Norm, die das ferngesteuerte Einschalten im Akkubetrieb untersagt oder genau diese Umsetzung verlangt, erhielt ich trotz mehrfacher Nachfrage nicht.
In der abschließenden Antwort teilte mir das Engineering-Team über den Kundenservice schließlich mit, dass die für das ferngesteuerte Einschalten notwendige Funkverbindung den Energieverbrauch erhöhen und die Akkulaufzeit reduzieren würde. Die Bereitstellung dieser Funktion würde „im Rahmen des RED-Konformitätsansatzes des Produkts“ einen höheren Stromverbrauch erfordern.
Dass eine dauerhaft aktive Funkverbindung zusätzliche Energie benötigt, ist selbstverständlich nachvollziehbar. Diese Erklärung beschreibt für mich jedoch eine technische Entscheidung zugunsten der Akkulaufzeit. Sie beantwortet weiterhin nicht, welche konkrete RED-Vorschrift dieses Verhalten verlangen soll.
Die ursprünglich sehr eindeutig formulierte Aussage, dies sei „aufgrund der RED-Vorschriften erforderlich“, wurde somit auch nach mehreren Rückfragen nicht konkret belegt.
Immerhin räumte der Kundenservice abschließend ein, dass die Einschränkung auf der Produktseite im Zusammenhang mit den Aussagen zur App- und Sprachsteuerung „nicht eindeutig ersichtlich“ sei. Mein Screenshot und meine Anmerkungen sollen deshalb an das für die Produktseite zuständige Team weitergeleitet werden.
Auch meine Bitte, dieses Verhalten in der Bedienungsanleitung deutlicher zu erklären, soll geprüft werden.
Ob und wann die Produktbeschreibung oder die Bedienungsanleitung tatsächlich angepasst werden, konnte Meaco allerdings nicht bestätigen.
Da ich den Ventilator grundsätzlich behalten möchte, bat ich aufgrund der vor dem Kauf nicht erkennbaren Einschränkung um ein angemessenes Entgegenkommen, beispielsweise eine teilweise Erstattung, eine Gutschrift oder eine vergleichbare Kulanzleistung.
Dies wurde ausdrücklich abgelehnt.
Mein Fazit:
Als Ventilator ist der MeacoFan Sefte Pro 10 grundsätzlich gut. Die App- und Sprachsteuerung funktioniert im Akkubetrieb jedoch nur eingeschränkt.
Ausgerechnet das erneute Einschalten aus der Ferne ist nach dem Ausschalten nicht möglich.
Diese Einschränkung wird vor dem Kauf nicht transparent genannt, obwohl Meaco mit „voller Kontrolle“, Bedienung „aus der Ferne“ sowie App- und Sprachsteuerung wirbt. Der Kundenservice hat die unklare Darstellung inzwischen selbst anerkannt, konnte die wiederholt angeführten RED-Anforderungen aber nicht konkret benennen und bietet trotz der eingeräumten Unklarheit keinerlei Entgegenkommen an.
Für ein Premiumprodukt zum Preis von rund 199 Euro und angesichts der hervorgehobenen Smart-Werbung ist das für mich enttäuschend. Deshalb kann ich in der Gesamtbewertung nicht mehr als zwei Sterne vergeben.
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