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Damen Pullover

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Damen Pullover Ratgeber

1. Der Pullover

Pullover sind ungemein flexibel und können zu jeder Jahreszeit und zu allen möglichen Outfits getragen werden. Dabei gibt es jedoch nicht nur „den einen“ Pullover, der zu jeder Trägerin und allen anderen Kleidungsstücken passt. Vielmehr gibt es eine große Auswahl verschiedener Schnitte, Stoffe und Designs, aus der man genau das für sich passende Modell auswählen muss. Ebenjene große Auswahl ist es dabei, was die Suche nach dem perfekten Pullover so erschwert.

Ein kleiner Überblick über verschiedene Schnitte und Stoffe sowie ein paar generelle Tipps zur Suche sollen im Folgenden dabei helfen, den Kauf des eigenen Pullovers mit einem guten Gefühl abschließen zu können.

2. Eine Frage der Jahreszeit

Wer an Pullover denkt, denkt als Erstes sicherlich an ein äußerst wärmendes Kleidungsstück aus dickem Stoff, das sich im Winter perfekt zum einmummeln in der kalten Wohnung eignet. Tatsächlich gibt es diese Modelle in großer Zahl, doch längst nicht alle Modelle sind darauf beschränkt. Zudem gibt es selbst innerhalb dieser Kategorie noch deutliche Unterschiede, so etwa beim Material und der Schnittart. Ein Rollkragenpullover wärmt, kann aber durchaus körperbetont geschnitten sein. Und ob man sich dabei lieber in ein Modell aus Baumwolle oder Schafswolle einkuschelt, bleibt größtenteils dem eigenen Geschmack überlassen.

Pullover müssen aber nicht zwangsläufig aus dicken Stoff bestehen. Leichte Pullover aus fließenden Materialien und leichter Baumwolle schützen im Sommer vor Wind und der kalten Abendluft, ohne den Träger am Tage ins Schwitzen zu bringen. Hier findet man auch Modelle mit kurzen Ärmeln und/oder tieferem Ausschnitt, was nicht nur für einen besseren Luftaustausch, sondern zugleich für interessante Style-Alternativen sorgt.

3. Schnitte, Styles, Kragenarten - Begriffe aus dem Bereich des Pullovers

Bei der Suche nach Pullovern stößt man unweigerlich auf einige Begriffe, die bestimmte Schnitte oder Styles beschreiben. Da diese nicht unbedingt auf Anhieb bekannt sein müssen, soll die folgende Liste die wichtigsten Begriffe kurz erklären.

Name
Beschreibung

2-in-1-Pullover

Diese Pullover vereinigen zwei verschiedene Styles miteinander, wobei häufig ein Look erzielt wird, als würde man zwei Kleidungsstücke übereinander tragen. Wie dies realisiert ist, hängt vom spezifischen Modell ab. Auch der Schnitt ist nicht eindeutig festgelegt. Eng anliegende Modelle, die den Eindruck eines darunter angezogenen Hemdes erwecken, können auch problemlos im Büro angezogen werden.

Carmenpullover

Sind an der Schulter und im Bereich des Dekolletés ausgeschnitten und präsentieren so viel Haut. Daher sind diese Pullover besonders im Sommer beliebt.

Kapuzenpullover

Verfügen über eine namensgebende Kapuze. Die Halsweite lässt sich zumeist einstellen. Klassischerweise sind diese Pullover sehr weit geschnitten und stehen für maximalen Komfort und den Casual-Look. Auch im Sport sind Kapuzenpullover aufgrund der kaum eingeschränkten Bewegungsfreiheit als Überbekleidung an kalten Tagen sehr beliebt.

Longpullover

Wie der Name es andeutet, sind diese Modelle sehr lang und gehen bis über die Hüfte. Dazu sind sie meist eher weit geschnitten, sodass sie lässig auf dem Körper aufliegen. Je nach individuellem Schnitt kann ein Longpullover sogar als Kleid getragen werden.

Ponchos/Capes

Nicht unbedingt als Pullover zu bezeichnen, aber oft in derselben Kategorie geführt. Ponchos und Capes werden nur über den Kopf angezogen und liegen aufgrund des Mangels an Ärmeln lässig auf dem Körper auf. In der Übergangszeit können sie eine Jacke ersetzen. Stilistisch sind sie eine nette Abwechslung zu gewöhnlichen Pullovern.

Rollkragenpullover

Hinsichtlich des Materials und des Schnitts sehr vielseitig, daher sowohl in weit geschnittenen als auch in körperbetonten Variationen zu finden. Gemein ist allen Modellen dieser Art der namensgebende Rollkragen, der den Hals vor kaltem Wind schützt. Daher in der kalten Jahreszeit beliebt.

Rundhalspullover

Hier ist der Hals sehr weit, und rund, ausgeschnitten, was für einen erhöhten Tragekomfort sorgt. Ansonsten können der individuelle Schnitt, das Material und auch die Armlänge sehr unterschiedlich ausfallen. Aufgrund des stark entblößten Halses sind Rundhalspullover aber eher etwas für die wärmere Jahreszeit.

Stehkragenpullover

Aufgrund des Stehkragens versprühen diese Pullover einen eher seriösen Charme, weshalb sie gerne im Büro getragen werden. Schnitt und Materialien können stark variieren, sodass man modisch nicht nur auf diesen Zweck eingeschränkt ist.

V-Pullover

V-Pullover werden aufgrund des V-förmigen Ausschnitts so genannt. Aufgrund dieser Eigenschaft sind sie vor allem etwas für die warme Jahreszeit. Hier gibt es auch sportliche Varianten.

Wasserfallpullover

Wasserfallpullover haben einen weiten und weich fallenden Kragen, der auf dezente Weise das Dekolleté in Szene setzt. Darüber hinaus unterscheiden sich die Modelle hinsichtlich des Schnitts. Während einige gänzlich weit geschnitten sind und nur lose am Körper hängen, können andere wiederum eher eng am Körper anliegen.

Wickelpullover

Der „Wickel-Look“ wird durch das übereinanderschlagen der beiden Pulloverseiten erreicht, wobei in der Mitte oftmals ein sehr großer und weiter Ausschnitt freigelassen wird, der das Dekolleté bestens zur Schau stellt. Aufgrund der Eleganz dieses Pullovertyps findet man sie oft in Büros und bei Abendveranstaltungen.

4. Materialien und Pflege

Das Material des Pullovers hat nicht nur einen großen Effekt auf die wärmenden Eigenschaften und den optischen Effekt, sondern auch darauf, wie man das Kleidungsstück zu pflegen hat. Während die Fragen, wie warm der Pullover sein soll und wie er aussehen soll, vor allem Fragen des persönlichen Geschmacks bzw. des Zwecks sind, ist die Pflege ein grundsätzlich pragmatisches Problem.

Materialien wie Wolle oder Kaschmir bedürfen viel Fingerspitzengefühl und sollten nicht in der Waschmaschine gewaschen werden. Wer von der Idee der Handwäsche eher Abstand nehmen möchte und ein pflegeleichteres Produkt sucht, ist mit Pullovern aus Baumwolle, Viskose oder Polyester sicherlich besser beraten.

In jedem Fall sind die Pflegehinweise des Herstellers zu beachten, um unangenehme Überraschungen weitestgehend zu vermeiden.

5. Die schwierige Suche nach dem perfekten Pullover

Das riesige Angebot an Pullovern lädt zum ausgedehnten Stöbern und Suchen ein. Doch trotzdem muss man aufpassen, sich nicht in den Weiten der vielfältigen Produkte zu verlieren. Hier hilft es, sich vor dem Kauf zu fragen, was man eigentlich sucht. Für welche Jahreszeit und welches Wetter wird der Pullover gesucht? Soll er wärmen oder in Sommernächten vor der kühlen Luft schützen? Soll er draußen oder nur drinnen angezogen werden? Soll der Pullover vor allem für die Freizeit, oder das Büro sein oder in jeder Situation tragbar sein?

Erst dann kommen Fragen bezüglich des Schnitts und des Materials, wobei man hier in Bezug auf den Zweck meist schon eine Vorauswahl treffen kann. Somit verkleinert man die Auswahl der in Frage kommenden Modelle immer weiter. Am Schluss kommen dann Details wie die Farbe, eventuelle Muster und Bestickungen und dergleichen.

Geht es um die Passform, spielt auch der Körpertyp eine Rolle. Körperenge Pullover betonen weibliche Rundungen sehr gut. Auf der anderen Seite können weit geschnittene Modelle unvorteilhafte Zonen kaschieren. Hierfür muss man sich selbst und seinen eigenen Stil am besten kennen. Das gilt auch für die Frage, welcher Pullover zum eigenen Style und den eigenen Outfits modisch am besten passt.