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Damen Jeans

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Damen Jeans Ratgeber

1. Damen Jeans

Ursprünglich als Kleidung für Arbeiter erschaffen ist die Blue Jeans ein wichtiger Bestandteil der Mode geworden und aus den meisten Kleiderschränken mittlerweile überhaupt nicht mehr wegzudenken. Jeans werden vor allem als lässig empfunden, können jedoch in vielen Situationen und zu vielen Outfits getragen werden und diese aufwerten.

Die große Auswahl an Jeans und die vielen zur Verfügung stehenden Schnitte sorgen dabei für eine riesige Fülle an Styles. Je nach Schnitt, Farbe und Accessoires kann eine Jeans damit verschiedene Aspekte ihrer Trägerin hervorheben, was viele Kombinationen mit anderen Kleidungsstücken erlaubt. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Die vielen Fachbegriffe im Bereich der Jeans, die vor allem den Schnitt und die Farbe beschreiben, können jedoch bei der Suche nach der perfekten Jeans hinderlich sein. Im Folgenden werden daher die wichtigsten Begriffe in diesem Zusammenhang aufgelistet und erklärt. Außerdem gibt es ein paar grundlegende Pflegetipps, damit die Hose lange Zeit ihren einzigartigen Charme bewahrt.

2. Von Acid-washed bis Tapered Fit - Fachbegriffe im Überblick

Typ
Beschreibung

Acid-washed

Diese Jeans zeichnen sich durch scharfe Kontraste auf, die etwa durch das Waschen mit chlorgetränkten Bimssteinen erreicht werden. In den 80ern war dieser Style sehr beliebt, er erlebt aber heute wieder ein Revival.

Bell Bottom

Die typische Jeans der 70er-Jahre mit großem Schlag und sehr niedriger Bundhöhe.

Boyfriend

Jeans im „Boyfriend“-Look sollen das Gefühl vermitteln, die Trägerin hätte die Jeans von ihrem Freund geliehen, daher ähneln diese Modelle den meisten Männer-Jeans. Sie sitzen meist recht locker und haben einen geraden Schnitt. Der Eindruck, die Jeans könnte für die Trägerin etwas zu groß sein, ist gewollt.

Bleached

Sehr ausgebleichte Jeans.

Blue Denim

Dunkler Jeansstoff aus indigogefärbtem Kettgarn und hellem Schussgarn.

Boot Cut/Flared Jeans

Eine Art Kombination aus Slim Fit und Schlag. Hier gehen die Beine nach unten nicht nur leicht auf, sodass die Jeans auch über Stiefeln getragen werden kann.

Dark Denim

Sehr dunkler Jeansstoff, der mehrere Indigo-Tauchgänge durchläuft.

Destroyed

Stark zerschlissene Jeans mit teils großen Löchern im Stoff.

Distressed/Ripped Denim

Leicht bis mäßig zerschlissen bzw. benutzt wirkende Jeans.

Comfort Fit/Tapered Jeans

Bei diesen Jeans ist der Gesäßteil recht weit ausgeschnitten. Die Beine laufen nach unten hin dagegen eng zu.

Loose Fit

Hier sind sowohl die Teile an der Hüfte als auch die Beine recht weit geschnitten, sodass die Jeans insgesamt sehr locker sitzt.

Low Cut/Low Waist

Jeans mit niedriger Bund- bzw. Leibhöhe.

Patchwork Denim

Durch die Zusammenfügung verschiedener Jeansstoffe wird ein zusammengeflickter Look erzeugt.

Prewashed/Preshrunk

Durch Vorbehandlung der Jeans verändern sich Größe, Farbe und Passform nach dem Kauf kaum noch, was eventuelle böse Überraschungen nach dem ersten Waschen verhindert.

Raw Denim

Bei diesem Stoff handelt es sich um Jeansstoff mit unbehandelter Oberfläche, die einen leichten Graustich aufweist.

Slim Fit/Skinny Fit

Die Jeans liegt sehr eng am Körper an. Zumeist haben diese Modelle einen gewissen Stretch-Anteil.

3. Allgemeine Pflegetipps

Das mit Abstand Belastendste für eine Jeans ist nicht das Tragen, sondern die Wäsche. Durch das Waschen wird die Farbe ausgebleicht und die Struktur des Materials beschädigt, wodurch dieses an Stabilität verliert, was sich wiederum auf die Passform auswirkt. Aus Hygiene-Gründen sollte eine Hose zwar in gewissen Abständen gereinigt werden, doch jede Woche sollte es im Falle einer Jeans nicht unbedingt sein.

Am schonendsten ist die Handwäsche mit einem Feinwaschmittel. Wer sich den Aufwand nicht machen möchte oder nicht die Zeit dafür hat, kann eine Jeans auch in der Maschine waschen. Dann sollte dieser allerdings auf links gedreht und der Reißverschluss verschlossen werden, um die Hose so weit es geht zu schonen. Der Waschgang sollte kalt erfolgen und auf das nachträgliche Schleudern in jedem Fall verzichtet werden. Als Waschmittel eignen sich vor allem flüssige Feinwaschmittel ohne Aufheller.

Eine Alternative zum Waschen ist die Lagerung der Jeans in einem Eisfach, um Keime abzutöten. Ob diese Art der Reinigung jedoch im Umfeld akzeptiert wird, ist eher kritisch zu betrachten.

4. Die richtige Jeans für jede Frau

Bei der Wahl der richtigen Jeans kann man sich getrost austoben, denn jeder Schnitt und jede Farbe lässt sich zu interessanten Styles kombinieren. Alte Mantras wie das „Verbot“ eng sitzender Jeans für robuste Frauen sind dabei längst nicht mehr allgemeingültig. Modelle mit engen Beinen aber hohem Bund und weitem Schnitt an der Hüfte lassen sich auch von eher kräftig gebauten Frauen problemlos tragen.

Wer seine Beine optisch verlängern möchte, ist mit einem Boot Cut am besten beraten. Hiervon können vor allem kleinere Frauen profitieren. Frauen mit wenig Taille können außerdem durch eher weit geschnittene Modelle den Mangel an Kurven gekonnt kaschieren.

Letztlich entscheidet aber vor allem der eigene Geschmack. Aufgrund der riesigen Auswahl dürfte jeder genau die richtige Jeans für sich finden.