Macwelt spezial - 11 Festplatten und SSDs für Backups mit Time Machine Testsieger

11 Festplatten und SSDs für Backups mit Time Machine im Test-Vergleich von Macwelt spezial

Macwelt spezial

03/2025 - Macwelt spezial

Welche Festplatten und SSDs eignen sich am besten für Time Machine?

Fast jeder Mac-Nutzer kennt Time Machine – und sollte es auch aktiv nutzen. Die Backup-Funktion von macOS ist nicht nur einfach zu bedienen, sondern auch äußerst zuverlässig. Doch ohne das passende Speichermedium nützt die beste Backup-Software wenig. Das Magazin Macwelt Special hat verschiedene Festplatten und SSDs getestet, um herauszufinden, welche Modelle sich am besten für regelmäßige und sichere Datensicherungen eignen.

Welche Speicherlösung ist die richtige?

Die Auswahl an externen Speichermedien ist riesig, doch nicht jedes Modell ist für Time Machine ideal. Wer große Datenmengen, etwa Videoprojekte oder hochauflösende Fotos, sichern möchte, profitiert von einer schnellen SSD mit hoher Schreibgeschwindigkeit. Für Alltags-Backups reicht jedoch oft eine günstigere Lösung mit moderaten Übertragungsraten. Auch herkömmliche Festplatten sind nach wie vor eine Option, wenn vor allem viel Speicherplatz zu einem niedrigen Preis gefragt ist.

schnelle SSDs wie die OWC Express 1M2 oder Adata SE920 mit USB-4-Schnittstelle erreichen beeindruckende Übertragungsraten und eignen sich hervorragend für professionelle Anwender. Für den durchschnittlichen Mac-Nutzer sind jedoch günstigere Modelle wie die Crucial X9 Pro oder Samsung T9 vollkommen ausreichend. Sie bieten eine solide Geschwindigkeit und sind zudem kompakt und leicht zu transportieren.

Wer besonders große Datenmengen sichern möchte, kann auch auf eine klassische Festplatte zurückgreifen. Modelle wie die WD My Passport oder die WD Elements Desktop mit 12 TB sind ideal für umfangreiche Backups und langfristige Archivierungen. Allerdings sind sie deutlich langsamer als SSDs und in leisen Umgebungen hörbar.

Wie schlägt sich Time Machine mit externen SSDs?

SSDs haben gegenüber mechanischen Festplatten klare Vorteile: Sie sind leise, schnell und weniger anfällig für mechanische Defekte. Allerdings gibt es Unterschiede in der Geschwindigkeit je nach Modell und Anschlussart. Macwelt Special hat festgestellt, dass viele SSDs ihre maximalen Geschwindigkeiten nur an bestimmten Mac-Modellen erreichen. So sind beispielsweise Samsung-SSDs mit USB 3.2 Gen 2x2 auf dem Papier extrem schnell, erreichen aber an Macs nur etwa die Hälfte der angegebenen Geschwindigkeit. Ähnlich verhält es sich mit den neuesten Thunderbolt-5-SSDs, die derzeit nur mit wenigen Mac-Modellen kompatibel sind.

Ein weiteres Kriterium ist die Wärmeentwicklung. Modelle wie die Adata SE920 verfügen über einen Lüfter, um hohe Temperaturen zu vermeiden, während andere SSDs wie die Lacie Rugged SSD Pro mit passiver Kühlung auskommen. Wer eine besonders kompakte Lösung sucht, kann sich auch das Transcend JetDrive Lite ansehen – eine Speicherkarte, die in den SD-Kartenslot eines MacBook Pro passt und als Time-Machine-Medium genutzt werden kann.

Sind klassische Festplatten noch eine Option?

Während SSDs durch ihre Schnelligkeit überzeugen, bieten klassische Festplatten nach wie vor ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere wenn es um große Speichermengen geht. Wer mehrere Macs sichern oder umfangreiche Datenarchive anlegen möchte, findet in Modellen mit 8, 12 oder sogar 18 TB Speicherplatz eine wirtschaftliche Lösung.

Die WD Elements Desktop ist eine der beliebtesten Optionen in diesem Bereich. Sie bietet viel Speicher für wenig Geld, benötigt jedoch ein eigenes Netzteil und ist lauter als eine SSD. Noch leistungsfähiger sind Festplatten mit USB-C-Anschluss wie die Lacie D2 Professional, die höhere Übertragungsraten ermöglichen und bis zu 20 TB Speicherplatz bieten.

Welche Alternativen gibt es zu externen Festplatten?

Neben klassischen externen Speicherlösungen gibt es auch netzwerkgebundene Speicher (NAS), die als Time-Machine-Backup-Ziel genutzt werden können. Ein Beispiel ist die Synology DS923+, die mehrere Festplatten kombiniert und über das Netzwerk erreichbar ist. Solche Lösungen sind besonders für Haushalte oder Büros mit mehreren Macs interessant, da sie von verschiedenen Geräten gleichzeitig genutzt werden können.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung eines alten Macs als Time-Machine-Server. Über die Systemeinstellungen lässt sich ein Mac so konfigurieren, dass er Backups für andere Macs im Netzwerk speichert – eine elegante Lösung für Nutzer, die ohnehin einen nicht mehr genutzten Rechner herumstehen haben.

Fazit: Welche Lösung ist die beste für Time Machine?

Die Wahl des richtigen Time-Machine-Speichers hängt stark von den individuellen Anforderungen ab. Wer hohe Geschwindigkeit und Mobilität benötigt, ist mit einer SSD von Crucial, Samsung oder OWC gut beraten. Wer hingegen auf maximale Speicherkapazität zum besten Preis setzt, wird mit einer großen HDD von WD oder Lacie glücklicher.

Macwelt Special empfiehlt für die meisten Anwender eine moderne SSD mit USB-3- oder USB-4-Anschluss, da sie leise, zuverlässig und schnell sind. Für professionelle Nutzer mit besonders großen Datenmengen können hochleistungsfähige Thunderbolt- oder NAS-Lösungen sinnvoll sein.

Ganz gleich, für welche Lösung man sich entscheidet – ein regelmäßiges Time-Machine-Backup ist essenziell. Wer sein System nicht sichert, riskiert im Ernstfall den Verlust wichtiger Daten. Deshalb lohnt es sich, in eine zuverlässige Speicherlösung zu investieren, die den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Die besten Deals aufs HandyBlitzangebote & echte Rabatte WhatsApp Telegram