Goliath AV-IPS-106 Türsprechanlage
Goliath AV-IPS-106 Test
Die Goliath Intercom Video-Türsprechanlage überzeugt durch einfache Installation und hochwertige Verarbeitung. Nach dem Austausch der alten Klingel verlief der Einbau problemlos und der Bildschirm ließ sich mühelos anschließen. Besonders beeindruckend ist die Bildqualität, die trotz großem Bildwinkel nicht verzerrt wirkt. Die Infrarot-Nachtsichtfunktion liefert selbst in völliger Dunkelheit hervorragende Bilder.
Auch die App funktioniert zuverlässig und ist leicht einzurichten – dank Videoanleitung und Scan-Code. Obwohl der Preis höher ist als bei günstigeren Modellen, erhält man dafür ein qualitativ hervorragendes Produkt. Insgesamt ein stilvoller Blickfang, der sich bestens als Video-Türsprechanlage eignet. Eine klare Kaufempfehlung für alle, die Wert auf Qualität legen.
Die Goliath Videosprechanlage überzeugt durch exzellente Bildqualität, selbst bei Nacht, und ein benutzerfreundliches Touch-Display. Die Klingeltöne sind ausreichend und die Tonqualität gut, wenn auch verbesserungsfähig. Die Installation war unkompliziert, wobei das Außenteil Unterputz eingebaut wurde. Ein Sicherheitsaspekt ist allerdings der Türöffner, der über zwei Kabel überbrückt werden kann, wodurch die Tür leicht geöffnet werden kann, wenn sie nicht abgeschlossen ist.
Der vorhanden Sabotagetaster könnte für mehr Sicherheit in einer belebten Nachbarschaft sorgen, ist jedoch eher leise. Dank zusätzlicher Maßnahmen zur Befestigung ist der Nutzer zuversichtlich, dass die Anlage eine lange Lebensdauer hat. Insgesamt ist die Goliath Videosprechanlage eine lohnenswerte Investition, die durch ihre Funktionen und Benutzerfreundlichkeit besticht.
Ein technisch komplexes Gerät, das uns bei der Installation vor Herausforderungen stellte. Es funktioniert jedoch zuverlässig, wie beschrieben. Die Verwaltung ist veraltet und benutzerunfreundlich, weshalb kein einfaches „Plug & Play“ möglich ist. Intensive Einarbeitung in das Benutzerhandbuch sowie die Unterstützung eines Netzwerktechnikers sind erforderlich.
Die Klingelanlage überzeugt durch einfache Installation für Technik-affine Nutzer, stellt jedoch eine Herausforderung für weniger versierte Anwender dar. Ein Hauptkritikpunkt ist die Mindestklingeldauer von 30 Sekunden, die in der Praxis oft länger dauert, da der Klingelton zu Ende gespielt wird. Dies kann in Einfamilienhäusern, wo schnelle Paketübergaben üblich sind, störend sein.
Ein möglicher Workaround ist die Verwendung einer Funkklingel, bei der der Sender an den Gong-Ausgang der Innenstation angeschlossen wird. Dennoch bleibt die Einschränkung, dass wiederholtes Drücken der Klingeltaste die Anlage blockiert. Verbesserungen könnten die Möglichkeit einer kürzeren Klingeldauer in der Software oder ein Sensormodul zur automatischen Deaktivierung des Klingelns beim Öffnen der Tür sein.
Die Außenstation überzeugt durch die Nutzung von PoE (Power over Ethernet), doch die Inbetriebnahme gestaltet sich schwierig und erfordert technisches Know-how. Die Kamera der Türklingel ist starr, was eine individuelle Montage nötig macht, damit sie optimal auf die Türbesucher ausgerichtet ist. Ein gravierendes Manko sind die Klingeltöne, die entweder irritierende Melodien oder einen unangenehmen zweiten Klang nach dem ersten Klingeln abspielen.
Diese wiederholte Klangsituation sorgt für Verwirrung unter Gästen und Nervosität bei den Hausbewohnern. Zudem fehlt die Möglichkeit, den Klingelton zu ändern, und die angezeigte SD-Karten-Kompatibilität ist irreführend, da kein Kartenslot vorhanden ist. In dieser Preisklasse wäre ein normaler Klingelton wünschenswert. Insgesamt bietet die Türklingel einige positive Aspekte, jedoch überwiegen die negativen Punkte.
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