DigitalPhoto - 2 DJI Gimbals zur Kamera-Stabilisierung Testsieger

2 DJI Gimbals zur Kamera-Stabilisierung im Test-Vergleich von DigitalPhoto

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08/2024 - DigitalPhoto

Neuerungen im Gimbal-Markt: DJI RS 4 und RS 4 Pro im Test bei DigitalPhoto

Die Welt der Gimbals, also der Bildstabilisatoren, ist für Filmemacher unverzichtbar. Mit der Veröffentlichung der neuen DJI Gimbals bietet der Marktführer nun aktualisierte Modelle, die sowohl Einsteiger als auch professionelle Anwender ansprechen sollen. In diesem Testbericht vom Magazin Digital Photo wird ein detaillierter Blick auf die Funktionen, Unterschiede und das Potenzial dieser neuen Geräte geworfen. Vor allem wurde untersucht, für wen sich welches Modell eignet und welche neuen Features den Unterschied ausmachen.

DJI RS 4 und RS 4 Pro: Die ersten Eindrücke

DJI hat mit den Modellen RS 4 und RS 4 Pro zwei Gimbals auf den Markt gebracht, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Während der RS 4 für leichtere Systemkameras ausgelegt ist, bietet der RS 4 Pro Unterstützung für schwerere Kameras und zusätzliche professionelle Funktionen. Beide Modelle überzeugen durch eine exzellente Verarbeitungsqualität und durchdachte Montage-Elemente. Ein besonders praktisches Feature, das bei beiden Modellen hervorsticht, ist die einfache Erstmontage.

Der Zusammenbau eines Gimbals kann aufgrund der vielen Einzelteile und Optionen eine Herausforderung sein. Doch DJI bietet hier mit einer sehr guten Video-Anleitung und einer benutzerfreundlichen Ronin-App umfassende Unterstützung. Diese Hilfen ermöglichen auch Einsteigern, ihre Geräte schnell und effizient einzurichten.

Materialien und Design: Aluminium vs. Carbon

Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt im verwendeten Material. Der RS 4 besteht aus robustem Aluminium, während der RS 4 Pro mit leichtem und dennoch stabilem Carbon ausgestattet ist. Dies macht den Pro leichter und damit einfacher zu handhaben, was besonders bei langen Drehs von Vorteil ist.

Benutzerfreundlichkeit und Bedienung

Beide Gimbals punkten mit einem integrierten Touch-Display, über das sich die Bedienung und die Basiseinstellungen problemlos vornehmen lassen. Die Benutzerführung ist intuitiv und auch über die zugehörige Smartphone-App lassen sich viele Zusatzfunktionen steuern. Ein Highlight ist der Fokusmotor, der die Steuerung von Zoom oder Schärfe ermöglicht. Hierbei muss lediglich ein Zahnriemen am Objektiv angebracht werden, und schon kann über das Drehrad im Griff die gewünschte Funktion kontrolliert werden. Besonders beeindruckend ist, wie stabil und ausbalanciert beide Modelle in der Praxis arbeiten – selbst bei schnellen Bewegungen bleibt die Kameraführung ruhig und präzise.

Leistungsmerkmale und technische Unterschiede im DigitalPhoto Test

Der größte Unterschied zwischen dem RS 4 und dem RS 4 Pro liegt in der maximalen Nutzlast. Während der RS 4 bis zu 3 kg Kameraequipment unterstützt, kann der RS 4 Pro bis zu 4,5 kg tragen. Dieser Unterschied ist nicht zu unterschätzen, vor allem für professionelle Filmemacher, die mit schwereren Objektiven und Kameras arbeiten. Der RS 4 Pro bietet zudem eine Teflon-Beschichtung der Achsen, was die Verstellbarkeit komfortabler und exakter macht. Dies ist besonders hilfreich, wenn häufig Objektive oder Kameras gewechselt und nachkalibriert werden müssen.

In der Praxis zeigt sich, dass beide Modelle sehr fein abgestimmt arbeiten und eine hervorragende Balance bieten. Dennoch bietet der RS 4 Pro zusätzliche professionelle Features wie einen speziellen Modus für Aufnahmen aus Fahrzeugen und die optional erhältliche LiDAR-Fokussierung, die vor allem für präzise Schärfekontrolle in schwierigen Lichtverhältnissen nützlich ist.

Neue Features: Vertikale Aufnahmen und Stand-by-Modus

Mit der Version 4 hat DJI auch an die Bedürfnisse der Content Creators gedacht, die für Social Media Plattformen produzieren. Ein neu integrierter Montageschuh ermöglicht vertikale Aufnahmen, die sich einfach durch Ein- und Ausklinken umsetzen lassen. Dies ist ein klarer Vorteil für alle, die häufig im Hochformat filmen müssen, wie es für Instagram Stories oder TikTok-Videos erforderlich ist. Ein weiteres nützliches Feature ist der schnelle Stand-by-Modus. Dieser ermöglicht es, den Gimbal in der letzten Position „zu parken“ und schnell wieder einsatzbereit zu machen. Dies spart Akkuleistung und erleichtert das Arbeiten bei längeren Drehs.

Für wen eignet sich welches Gimbal?

Der RS 4 richtet sich primär an Filmemacher, die leichtere Systemkameras verwenden und eine zuverlässige Stabilisierung benötigen. Er bietet alle grundlegenden Funktionen und ist aufgrund seines geringeren Gewichts auch bei längeren Einsätzen angenehm zu bedienen. Der RS 4 Pro hingegen ist die richtige Wahl für professionelle Anwender, die mit schwereren Kameras arbeiten und auf zusätzliche Features wie die LiDAR-Fokussierung und den Fahrzeugmodus nicht verzichten möchten.

Fazit: Balanceakt für die Kamera

DJI hat mit dem RS 4 und RS 4 Pro zwei exzellente Gimbals auf den Markt gebracht, die sowohl Einsteiger als auch Profis ansprechen. Die Geräte überzeugen durch hohe Verarbeitungsqualität, benutzerfreundliche Bedienung und praxisorientierte Features. Während der RS 4 vor allem für leichtere Setups geeignet ist, bietet der RS 4 Pro mit seiner höheren Traglast und den erweiterten Funktionen die perfekte Lösung für anspruchsvolle Filmemacher. Damit revolutioniert DJI erneut den Markt und setzt neue Maßstäbe in der Welt der Stative.

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