Computer Bild - 8 Monitore mit hoher Bildrate Testsieger

8 Monitore mit hoher Bildrate im Test-Vergleich von Computer Bild

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10/2025 - Computer Bild

Warum sind Bildrate und Technik beim Monitor so wichtig?

Gerade für Gamer spielt die Bildrate eine entscheidende Rolle: Je mehr Hertz ein Monitor bietet, desto flüssiger werden Bewegungen dargestellt – ein klarer Vorteil bei schnellen Spielen. Während früher schon 144 Hertz als Gaming-Standard galten, sind heute Monitore mit 240, 360 oder sogar 600 Hertz keine Seltenheit mehr. Aber: Nicht jeder braucht diese extreme Leistung. Wer etwa gemütlich Abenteuer- oder Strategiespiele genießt, ist oft schon mit 165 Hertz gut bedient. Für Profi-Gamer, die in Shootern oder eSports-Titeln um jede Millisekunde kämpfen, lohnt sich dagegen der Griff zu den schnellsten Displays.

OLED, LCD oder TN – was steckt dahinter?

Die getesteten Monitore zeigen: OLED-Displays bieten ein überragendes Bild mit perfektem Schwarz und knalligen Farben. Die Pixel leuchten selbst und müssen nicht von einer Hintergrundbeleuchtung unterstützt werden – das sorgt für tolle Kontraste und eine besonders plastische Darstellung. Doch OLED hat seinen Preis: Geräte mit dieser Technik sind deutlich teurer und bergen das Risiko des sogenannten Burn-ins – ein Problem, wenn über Stunden statische Inhalte wie Spielanzeigen auf dem Bildschirm bleiben.

LCD-Monitore sind günstiger und weniger anfällig für Burn-in, allerdings bieten sie meist weniger Kontrast. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Panel-Techniken: TN-Panels sind besonders schnell, aber bei Farben und Blickwinkeln schwächer. VA-Panels liefern bessere Farben und Kontraste, schalten aber langsamer. IPS-Panels sind ein guter Allrounder, vor allem für breite Betrachtungswinkel.

Welche Monitore wurden getestet?

COMPUTER BILD hat acht aktuelle Monitore mit Bildraten zwischen 165 und 600 Hertz unter die Lupe genommen. Die Testergebnisse zeigen: Es gibt nicht „den besten Monitor für alle“. Vielmehr kommt es auf die eigenen Bedürfnisse an. Wer auf höchste Bildrate Wert legt, sollte zu Modellen wie dem Zowie XL2586X+ (600 Hertz) oder dem AOC Agon Pro AG246FK (540 Hertz) greifen – allerdings kosten diese Geräte teils über 1000 Euro. OLED-Fans finden im Philips Evnia 34M2C8600 einen Testsieger, der für 720 Euro ein großartiges Bild liefert. Preisbewusste Gamer werden dagegen beim LC-Power LC-M27-QHD-180 fündig: Für nur 167 Euro bietet er 180 Hertz und solide Bildqualität – ideal für Einsteiger.

Was sagt der Test insgesamt?

Die Redaktion von COMPUTER BILD hebt hervor, dass nicht immer der teuerste Monitor automatisch der beste ist. Für viele Spieler reicht ein 165- oder 180-Hertz-Modell völlig aus, gerade wenn die eigene Grafikkarte ohnehin nicht mehr Bilder pro Sekunde liefern kann. OLED-Displays bieten ein überragendes Bild, lohnen sich aber vor allem für Cineasten und Konsolen-Gamer. Profi-Gamer sollten dagegen auf hohe Bildraten und schnelle Reaktionszeiten achten – hier sind TN-Panels trotz schwächerer Farbdarstellung oft die bessere Wahl.

Fazit: Worauf sollten Käufer achten?

Die Wahl des richtigen Monitors hängt stark von den eigenen Prioritäten ab:

  • Bildrate: Für eSports und Shooter lohnt sich viel Hertz, für Casual-Gaming reichen oft weniger.
  • Technik: OLED für Bildqualität, TN für Geschwindigkeit, VA für Kontrast.
  • Größe: 24 oder 27 Zoll für Präzision, 32 oder 34 Zoll für mehr Immersion.
  • Preis: Top-Bildraten und OLED-Qualität kosten – wer sparen will, greift zu einem soliden LCD-Modell.

Insgesamt zeigt der Test von COMPUTER BILD: Die Vielfalt an Monitoren ist groß, und für jedes Budget und jeden Anspruch gibt es passende Geräte. Wer sich vor dem Kauf überlegt, was ihm wichtig ist, spart nicht nur Geld, sondern kauft auch genau das, was er wirklich braucht.

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