Computer Bild - 8 externe DVD-Laufwerke Testsieger
8 externe DVD-Laufwerke im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
08/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Warum sind externe DVD-Laufwerke auch 2025 noch relevant?
In der heutigen Zeit, in der Cloud-Speicher, USB-Sticks und Streamingdienste dominieren, wirken externe DVD-Laufwerke fast wie Relikte aus der Vergangenheit. Doch obwohl sie aus aktuellen Notebooks und PCs weitgehend verschwunden sind, bleiben sie in bestimmten Situationen unentbehrlich. Wer noch alte Urlaubsfotos auf CD-Rs, klassische Musik- oder Filmsammlungen auf DVD besitzt oder gelegentlich Software von einer Disc installieren muss, braucht eine Alternative zum eingebauten Laufwerk.
Hier kommen externe DVD-Brenner ins Spiel. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, Discs zu lesen, sondern auch Daten auf leere Medien zu brennen – eine Funktion, die trotz ihrer rückläufigen Nutzung kaum aus den Geräten verschwunden ist. Die Redaktion von COMPUTER BILD hat sich dieses Thema im aktuellen Test einmal genau vorgenommen und acht Geräte überprüft, darunter fünf neue Modelle und drei etablierte Produkte aus dem Vorjahr.
Was wurde getestet – und warum?
Ziel des Tests war es, herauszufinden, welche Geräte heute noch überzeugen können. Wichtig war dabei nicht nur die Fähigkeit, CDs und DVDs schnell und zuverlässig zu lesen und zu brennen, sondern auch Faktoren wie Mobilität, Anschlussvielfalt, Lautstärke und Verarbeitungsqualität. Denn auch wenn der Einsatz eines DVD-Brenners heute seltener geworden ist, erwartet man dennoch ein gewisses Maß an Benutzerfreundlichkeit und Alltagstauglichkeit.
Auffällig ist, dass fast alle aktuellen externen Laufwerke neben dem Lesen auch das Schreiben von Discs ermöglichen. Der Grund ist simpel: Geräte ohne Brennfunktion kosten in der Regel kaum weniger, sind dafür aber deutlich unflexibler. Daher lohnt sich der Griff direkt zu einem Brenner, auch wenn man nicht regelmäßig Daten auf CD oder DVD archivieren möchte.
Wie wichtig ist das Tempo bei heutigen DVD-Brennern?
Eines der zentralen Kriterien im Test von COMPUTER BILD war die Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben von CDs und DVDs. Zwar liegen die maximalen Schreibgeschwindigkeiten technisch schon lange fest, doch in der Praxis gibt es durchaus Unterschiede. Die schnellsten Geräte im Test – darunter Modelle von Asus, Verbatim, Lenovo und Transcend – schafften es, eine Daten-DVD mit 4,3 Gigabyte in rund elf Minuten zu beschreiben. Das ist zwar kein Quantensprung, aber durchaus solide.
Deutlich langsamer agierte etwa das Modell Hamlet XDVDSLIMK, das beim Lesen und Schreiben von CDs spürbar hinter der Konkurrenz zurückblieb. Dennoch gilt: Für gelegentliche Nutzung reichen selbst diese Werte aus – bei regelmäßigem Gebrauch sollte man aber zu einem der flotteren Modelle greifen.
Welche Rolle spielt die Mobilität?
Ein wichtiger Aspekt für viele Käufer ist die Frage, wie gut sich das Laufwerk unterwegs nutzen lässt. Schließlich sind es vor allem leichte und schlanke Notebooks, die ohne internes Laufwerk ausgeliefert werden – und da sollte auch das Zubehör möglichst kompakt und leicht sein. Hier zeigt sich im Test eine große Bandbreite: Das leichteste Modell, der Verbatim External Slimline 43886, bringt nur 198 Gramm auf die Waage, während der schwerste Kandidat, der Hamlet XDVDSLIMK, mit 308 Gramm deutlich mehr wiegt.
Auch die Kabellänge ist nicht zu unterschätzen: Besonders kurze Anschlusskabel, wie beim Asus V1M, können den Einsatz im Alltag erschweren, etwa wenn der USB-Port schwer zugänglich ist. Idealerweise sollte das Kabel lang genug sein, um auch bei Desktop-PCs bequem angeschlossen werden zu können.
Wie laut sind DVD-Brenner heute noch?
Ein weiterer wichtiger Punkt, den COMPUTER BILD in seinem Test unter die Lupe nahm, ist die Lautstärke beim Betrieb. Denn wer schon einmal einen ratternden Brenner in einem ruhigen Arbeitsumfeld erlebt hat, weiß, wie störend das sein kann. Zwar gab es im Test keine extrem lauten Ausreißer, dennoch zeigten sich Unterschiede: Der Testsieger Asus ZenDrive SDRW-08U9M-U sowie der Transcend TS8XDVDS-K arbeiteten erfreulich leise – sie waren praktisch nur in sehr ruhigen Umgebungen zu hören. Andere Modelle, wie der Blu-ray-fähige Verbatim 43889 oder das Gerät von Gembird, machten sich beim Brennen hingegen etwas deutlicher bemerkbar.
Was sind die besten Empfehlungen?
- Testsieger wurde der Asus ZenDrive SDRW-08U9M-U, der nicht nur mit hoher Geschwindigkeit, leisem Betrieb und schickem Design punktete, sondern auch mit praktischen Details wie einem langen Anschlusskabel. Besonders überzeugend: Er las und schrieb sämtliche Datenträgertypen im Test schnell und zuverlässig.
- Der Preis-Leistungs-Sieger Gembird DVD-USB-03-BW hingegen bietet für rund 35 Euro eine erstaunlich solide Leistung, wenn man bereit ist, bei Lautstärke und Lesetempo kleinere Abstriche zu machen. Wer hingegen auch Blu-rays lesen und schreiben möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen – der Verbatim Slimline 43889 kostet 115 Euro, überzeugt aber durch seine Vielseitigkeit.