Benro A48FD Aluminium-Einbeinstativ
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Benro A48F Test
Das Benro-Stativ des aktuellen Modells kommt mit dem VT2-Standfuß (125 mm Fußlänge). Auf ebenem Untergrund lässt sich die Kamera kurz abstellen; es ersetzt kein Dreibein, verbessert aber gezielt die Stativstabilität um die Drehachse. Der Standfuß ist abnehmbar und kann gegen den beiliegenden Gummifuß getauscht werden.
Das Gesamtgewicht von rund 1000 g inklusive Fuß sorgt für gute Mobilität. Im direkten Vergleich zum Sirui P-204S (ca. 500 g schwerer) wirkt das Benro ruhiger und weniger nervös in der Horizontalen – ein Plus bei Teleobjektiven, Ferngläsern und Spektiven.
Der Benro S8 Videoneiger überzeugt durch hohe Belastbarkeit und robuste Bauweise. Im Vergleich zum Manfrotto 504 trägt er mehr Gewicht, was beim Filmen deutliche Vorteile bringt. Ich nutze ihn an meinem zweiten Stativ; zusätzliche Ausrüstung wie Monitor und Videolicht lassen sich problemlos montieren. Auch bei größeren DSLR bleibt noch Reserve – ideal für stabile Videoaufnahmen und flexibles Rig-Aufbau.
5 Sterne für Benro und HarrisonCameras: blitzschneller Versand, tadellose Verpackung und ausgezeichnete Preis-Leistung. Der Benro-Stativkopf wirkt modern und robust — leichte Anfangs-Schwere beim Pan verschwindet schnell. Perfekt als zweite Einheit für Sliderfahrten und Timelapse-Aufnahmen; Größe und Handling passen.
Praktische Details: Nivellierlämpchen für Nachtarbeit, zusätzliche Knopfbatterie und Inbusschlüssel liegen bei. Im Direktvergleich mit einem 502er Manfrotto überzeugte der Benro durch Preis und Funktionalität. Fazit: hervorragendes Produkt für Fotografen und Videografen, solide Verarbeitung, schneller Support durch Verkäufer HarrisonCameras — klare Kaufempfehlung.
Bei diesem sehr günstigen Stativ darf man keine Wunder erwarten – und genau so ist es bei mir ausgefallen: kein großer Enthusiasmus, aber nützliche Eigenschaften. Positiv: extrem preiswert (unter 150 € im Juli 2017), sauber verarbeitet, Nivellierkugel, leichtgängige Verriegelung und ruckelarme Schwenks dank geringer Reibung. Negativ: Werden die Schrauben fester gezogen, sind ruckelfreie Schwenks nicht mehr möglich; der Auslegearm ist viel zu kurz; Spikes sind nicht in den Gummi-Standfüßen integriert; mit 3,6 kg (inkl.
Tasche) für Wanderungen zu schwer und unhandlich. Da ich ein günstiges Stativ mit Nivellierkugel suchte, gibt es für den Preis kaum Alternativen. Für gelegentliche Einsätze reicht es – meine Sony a6500 mit dem Sigma 150–600 lässt sich damit zufriedenstellend nutzen.
Der Neiger liefert bei Fotoeinsätzen selbst mit langen Brennweiten exzellente Schärfe — oft besser als deutlich teurere Kugelköpfe. Auch für Videografie gelingen mit meiner Canon 1D und dem EF 300mm f/2. 8 saubere Schwenks, allerdings fehlt eine stufenlose Panodämpfung, sodass Fingerspitzengefühl oder ein Gummiband nötig sind. Die Pano‑Schraube war werkseitig zu fest angezogen und hinterließ eine kleine Markierung, wodurch sich der Kopf beim Festziehen etwas verdreht.
Die beleuchtete Libelle ist praktisch, die eingebaute Batterie war leider leer, ein Ersatz lag aber bei. Preis/Leistung stimmt für mich — sehr brauchbar, auch wenn Profi‑Heads wie Sachtler deutlich teurer und hochwertiger sind. Da ich ARCA‑Systeme nutze und der Kopf Manfrotto‑kompatibel ist, habe ich eine ARCA‑Klemme auf die Wechselplatte montiert; das schafft genug Freiraum für die 1D. Die Neigungsdämpfung könnte in der festen Stellung etwas strammer sein.
Benro S7 Videokopf im Praxistest: Als Ersatz für meinen enttäuschenden Manfrotto 502AH bestellt, wirkt der Benro im direkten Vergleich fast lächerlich. Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung, vermittelt aber keinen professionellen Eindruck. Positiv fällt die horizontale Dämpfung auf, obwohl der Regler recht schwergängig zu bedienen ist.
Die vertikale Dämpfung hingegen ist für einen Stativkopf mit einer angegebenen Belastbarkeit von 7 kg deutlich zu schwach: Selbst bei maximaler Einstellung ist die Bewegung zu leichtgängig. Die Counterbalance ist praktisch nicht nutzbar — erst auf der höchsten Stufe zeigt sich eine federnde Wirkung, die nicht dazu führt, die Position zu halten. Getestet mit Canon 5D Mark III + 24-105mm, also weit unter 7 kg. Fazit: Enttäuschender Stativkopf, überteuertes Spielzeug statt zuverlässigem Profi-Tool.
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