Haus & Garten Test - 14 Akku- und Benzinrasenmäher Testsieger
14 Akku- und Benzinrasenmäher im Test-Vergleich von Haus & Garten Test
In diesem Vergleich wurden getestet:
03/2026 - Haus & Garten Test
Inhaltsverzeichnis
Akku oder Benzin – welcher Rasenmäher passt besser?
Der Markt für Rasenmäher entwickelt sich rasant weiter. Neben klassischen Benzinmähern spielen Akku-Modelle inzwischen eine immer größere Rolle. Im Test mussten sich insgesamt 14 Geräte beweisen – darunter neun Akku- und fünf Benzinrasenmäher. Bewertet wurden unter anderem Schnittbild, Grasfang, Handhabung, Laufzeit und Verarbeitung.
Die Ergebnisse zeigen deutlich: Moderne Akku-Rasenmäher haben in vielen Bereichen stark aufgeholt. Besonders bei kleinen bis mittelgroßen Flächen überzeugen sie durch leisen Betrieb, einfache Handhabung und geringe Wartung. Benzinmäher bleiben dagegen die erste Wahl für große Grundstücke und anspruchsvolle Flächen mit dichtem oder hohem Gras.
Als bester Akku-Rasenmäher setzte sich der Stihl RMA 443 V durch. Das Modell überzeugte mit sauberem Schnittbild, guter Ausstattung und ausgewogener Leistung. Bei den Benzinmähern gewann der Stihl RM 453 V und zeigte besonders bei größeren Flächen seine Stärken.
Wie gut sind moderne Akku-Rasenmäher wirklich?
Die Akku-Modelle überzeugten im Test mit hoher Alltagstauglichkeit und überraschend starken Leistungen. Besonders auf kleinen bis mittelgroßen Flächen liefern moderne Geräte saubere Schnittergebnisse und angenehmen Bedienkomfort. Gleichzeitig arbeiten sie deutlich leiser und emissionsfrei.
Der Stihl RMA 443 V punktete mit guter Verarbeitung, variabler Geschwindigkeit und einfacher Bedienung. Auch der Einhell GP-CM 36/47 S Li BL überzeugte mit sehr langer Laufzeit und guter Flächenleistung. Der Ego LM1710E zeigte ebenfalls starke Ergebnisse und eignet sich dank hoher Leistung auch für größere Rasenflächen.
Interessant war im Test vor allem die Entwicklung bei Laufzeiten und Akkuleistung. Während frühe Akku-Mäher oft schnell an ihre Grenzen kamen, erreichen aktuelle Modelle inzwischen deutlich längere Einsatzzeiten. Besonders Geräte mit großen Akkusystemen bieten ausreichend Reserven für größere Grundstücke. Allerdings zeigen sich Unterschiede beim Gewicht und bei der Wendigkeit. Leistungsstarke Akku-Mäher mit großen Akkus werden spürbar schwerer. Dafür profitieren Nutzer von geringerem Wartungsaufwand und einfacherem Startverhalten gegenüber Benzinmähern.
Warum Benzinmäher weiterhin ihre Berechtigung haben
Trotz der starken Akku-Konkurrenz bleiben Benzinrasenmäher vor allem auf großen Flächen eine wichtige Option. Ihre hohe Dauerleistung und große Schnittbreite machen sie besonders bei langen Einsätzen effizient. Auch bei feuchtem oder sehr dichtem Gras spielen sie weiterhin ihre Vorteile aus.
Der Stihl RM 453 V überzeugte im Test mit kraftvollem Motor, sauberem Schnittbild und komfortabler Bedienung. Ebenfalls stark präsentierte sich der Solo by AL-KO 4734 VSED-A, der zusätzlich mit umfangreicher Ausstattung punktete. Der Stiga Combi 748 SE zeigte gute Leistungen auf größeren Flächen und überzeugte durch hohe Schnittbreite.
Allerdings bringen Benzinmäher auch Nachteile mit sich. Sie sind schwerer, lauter und benötigen deutlich mehr Wartung. Ölwechsel, Kraftstoff und regelmäßige Pflege erhöhen den Aufwand gegenüber Akku-Geräten spürbar.
Der Vergleich macht deutlich: Für kleine bis mittelgroße Gärten sind moderne Akku-Rasenmäher heute oft die bessere Wahl. Wer jedoch große Flächen regelmäßig mähen muss oder maximale Dauerleistung benötigt, findet bei Benzinrasenmähern weiterhin die leistungsstärkeren Geräte.