ElektroRad - 22 Klickpedale für Mountainbiking, City/Trekking und Gravel Testsieger

22 Klickpedale für Mountainbiking, City/Trekking und Gravel im Test-Vergleich von ElektroRad

ElektroRad

09/2025 - ElektroRad

Was leisten moderne Klickpedale wirklich?

Klickpedale sind längst nicht mehr nur etwas für Rennfahrer. Sie sorgen für besseren Halt, effizienteren Tritt und mehr Kontrolle – gerade im Gelände oder auf längeren Touren. Doch welches System passt zu welchem Einsatz? Das Magazin Radfahren hat 22 Modelle für Mountainbike, Gravel sowie City- und Trekkingräder getestet – darunter klassische Klickpedale und Kombi-Varianten mit Flat-Seite.

Worin liegt der Vorteil gegenüber normalen Pedalen?

Wer schon einmal bei Nässe oder auf ruppigen Trails vom Pedal gerutscht ist, weiß: Ein fester Stand gibt Sicherheit. Klickpedale halten den Fuß zuverlässig in Position und erlauben dabei mehr Kontrolle – auch bei technischen Passagen oder steilen Abfahrten. Zusätzlich lässt sich beim Hochziehen des Pedals Kraft übertragen, was die Tritteffizienz verbessert – vor allem bergauf.

Kombi oder klassisch – was passt besser?

Kombipedale bieten auf einer Seite eine Klickbindung, auf der anderen eine Plattform. Ideal für Alltagsfahrer oder Pendler, die auch mal in Sneakern aufs Rad steigen. Klassische Klickpedale hingegen punkten mit beidseitiger Bindung und sind vor allem für sportlich orientierte Fahrer interessant – egal ob im Gelände oder auf dem Gravelbike.

Welche Bindungssysteme gibt es – und worauf kommt es an?

Der Platzhirsch bleibt Shimano mit seinem SPD-System – viele getestete Modelle nutzen es oder sind kompatibel. Unterschiede gibt es trotzdem: So bietet etwa Hope eine bewegliche Vorder- und Hinterklammer für besonders geschmeidiges Einklicken. Crankbrothers oder Time setzen auf alternative Mechanismen, die oft mit mehr Bewegungsfreiheit oder Schmutzunempfindlichkeit punkten. Der Auslösewinkel lässt sich bei einigen Systemen individuell durch Cleats oder Schrauben anpassen.

Welche Rolle spielt der Pedalkörper?

Vor allem im Trail- und Endurobereich kommen größere Plattformen mit Traktionspins zum Einsatz. Diese schützen nicht nur die Bindung, sondern geben auch in kniffligen Situationen zusätzlichen Halt – selbst wenn der Fuß einmal nicht eingeklickt ist. Für Gravel oder Cross-Country setzt man eher auf leichtere, kompaktere Bauformen. Wer viel Wert auf Komfort legt, achtet auf einen flachen Aufbau und eine breite Standfläche.

Was zeigt der Praxistest?

Alle 22 getesteten Klickpedale haben ihre Aufgabe gut gemeistert, einige sogar mit Bestnote. Dabei überzeugten sowohl teure Modelle mit aufwendiger Mechanik als auch günstigere Alternativen mit solider Funktion. Besonders vielseitig zeigen sich Kombipedale, während Trail-Fahrer von großflächigen Plattformen profitieren. Die Unterschiede liegen vor allem im Feintuning: Wie leicht geht der Einstieg, wie definiert löst sich der Fuß, wie gut ist der Grip im Gelände?

Für wen lohnt sich der Umstieg?

Ob Einsteiger oder Trail-Profi: Wer einmal mit Klickpedalen unterwegs war, will die direkte Verbindung zum Rad meist nicht mehr missen. Entscheidend ist die richtige Wahl für den eigenen Einsatzbereich – und ein wenig Übung beim Ein- und Ausklicken. Für sportliche Fahrer sind Klickpedale fast unverzichtbar, im Alltag machen Kombi-Modelle den Einstieg leicht.