Computer Bild - 7 USB-C-Netzteile über 100 Watt Testsieger
7 USB-C-Netzteile über 100 Watt im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
14/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
- Welcher High-Power-Lader macht wirklich Druck?
- Anker A2697 – Referenz in der 140-Watt-Klasse
- Verbatim Mini GaN 100 W – kompakt mit Extras
- Anker A2343 „Prime“ 100 W – Minimalist für Puristen
- Hama Charging Station 00201978 – solides 140-W-Kästchen
- Verbatim GaN 140 W – viel Wumms, viel Gewicht
- Hama Mini Charger 00201997 – der kleine Allrounder
- Revolt ZX-5409 120 W – Sparwert für Gelegenheitsnutzer
Welcher High-Power-Lader macht wirklich Druck?
Sobald Notebook, Tablet und Smartphone gleichzeitig Strom brauchen, wirken kleine 65-Watt-Klötzchen schnell überfordert. Computer Bild hat deshalb sieben GaN-Netzteile getestet, die nominell mehr als 100 Watt liefern. Die Redaktion prüfte, wie sauber die Geräte ihre Leistung verteilen, welche Schnellladestandards sie beherrschen und wie handlich sie bleiben.
Anker A2697 – Referenz in der 140-Watt-Klasse
Trotz 142 Watt gemessener Spitzenleistung bleibt der Würfel (7 × 7 × 3,6 cm, 181 g) reisefreundlich und bietet vier Ports. Dank Power Delivery 3.1 pumpt er selbst ein ausgewachsenes MacBook Pro mit voller Geschwindigkeit, während zwei weitere Geräte noch je 20 Watt bekommen. Die kleine LED-Anzeige zeigt live, wie viele Watt gerade fließen – praktisch, wenn man wissen will, ob das zweite Kabel den Notebook-Port bremst. Testnote: 1,2.
Verbatim Mini GaN 100 W – kompakt mit Extras
Der 100-Watt-Zwerg (6,3 × 7,2 × 3,2 cm, 128 g) legt Reiseadapter für UK/US bei und verteilt bis zu 65 Watt an den Hauptport, sobald ein zweites Kabel steckt. Für viele 14-Zoll-Laptops reicht das schon, dazu kommen zwei weitere USB-C-Buchsen und einmal USB-A. Mit PD 3.0 PPS, QC 4+ und AFC deckt er fast alle Smartphone-Standards ab; Samsung SFC fehlt. Die Messwerte entsprachen den Herstellerangaben, Testnote 1,3.
Anker A2343 „Prime“ 100 W – Minimalist für Puristen
Nur 120 Gramm schwer und kaum größer als eine Streichholzschachtel, liefert das Prime-Modell seine 100 Watt auf zwei USB-C-Ports und einen USB-A-Port. Anders als das Verbatim gibt es kein Zubehör und keine Anzeige, dafür behält der kleine Block auch unter Volllast fast die volle Gesamtleistung. Wer nur PD und QC braucht, erhält ein schlichtes, zuverlässiges Kraftpaket (Note 1,4).
Hama Charging Station 00201978 – solides 140-W-Kästchen
Hamas Vier-Port-Lader bietet ähnliche Eckdaten wie der Testsieger, drosselt jedoch deutlicher: Bei zwei angeschlossenen Geräten sinkt der Spitzenport auf 65 Watt, bei drei oder vier auf 30 Watt. Für Handy-Aufgaben reicht das, beim Laptop wird’s eng. Die gemessenen 118 Watt Gesamtleistung und die ordentliche Verarbeitung (169 g) ergaben gemeinsam die Note 1,4.
Verbatim GaN 140 W – viel Wumms, viel Gewicht
Mit 308 Gramm und elf Zentimetern Gehäuselänge ist dieser Lader ein Reisemuffel, punktet dafür mit zwei USB-A-Ports, PD 3.1 PPS und bis zu 135 Watt realer Leistung. Das reicht, um ein 16-Zoll-Notebook und ein Tablet parallel flott zu füttern. Wer selten unterwegs ist und viele ältere USB-A-Kabel nutzt, findet hier viel Leistung fürs Geld (52 €). Testnote 1,7.
Hama Mini Charger 00201997 – der kleine Allrounder
Obwohl offiziell auf 100 Watt ausgelegt, lieferte das Modell im Labor bis zu 135 Watt. Vier Ports, PD 3.1 PPS und ein mitgelieferter Reiseadapter sprechen für Vielseitigkeit, das Kunststoffgehäuse für Leichtigkeit (193 g). Allerdings fällt die Leistung bei voller Belegung deutlich ab, und mit Note 2,2 liegt er klar hinter den Klassenbesten.
Revolt ZX-5409 120 W – Sparwert für Gelegenheitsnutzer
Für nur 28 Euro verspricht Pearl satte 120 Watt, de facto kamen 91 Watt am Messgerät an. Das genügt, um ein Ultrabook oder zwei Smartphones schnell zu laden, doch High-End-Notebooks bleiben ungesättigt. USB-C-PPS ist vorhanden, viele Herstellerprotokolle fehlen. Wer selten seinen Laptop unterwegs lädt und einfach nur einen günstigen Mehrport-Stecker sucht, bekommt mit Note 2,4 einen brauchbaren Kompromiss.