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8 Gaming-Tastaturen im Test-Vergleich von Computer Bild

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09/2025 - Computer Bild

Gaming-Tastaturen im Test: Was können sie – und was nicht?

Gaming-Tastaturen sind längst mehr als nur ein simples Eingabegerät. Wer stundenlang in virtuelle Welten eintaucht, braucht zuverlässige Technik, die nicht nur präzise, sondern auch komfortabel und langlebig ist. Doch wie gut sind die aktuellen Modelle wirklich? Diese Frage hat COMPUTER BILD in einem umfassenden Test untersucht.

Muss es immer High-End sein?

Eines der wichtigsten Ergebnisse aus dem COMPUTER BILD-Test: Auch günstige Gaming-Tastaturen leisten mittlerweile Erstaunliches. Bereits ab rund 40 Euro gibt es solide Modelle, die für Einsteiger und Gelegenheitsspieler völlig ausreichen. Hochwertigere Geräte wie die Cherry Xtrfy MX 3.0S Wireless oder die Razer Huntsman V2 punkten mit besseren Schaltern, mehr Ausstattung und Langlebigkeit – kosten aber auch deutlich mehr.

Die Frage „Muss es immer High-End sein?“ lässt sich also mit einem klaren „Nein“ beantworten. Wer jedoch besonders viel Wert auf eine präzise Eingabe, programmierbare Tasten und langlebige Mechanik legt, sollte überlegen, etwas mehr zu investieren. Gerade für ambitionierte Gamer kann sich das lohnen.

Kabel oder kabellos – was passt besser?

Ein weiteres Testfeld war die Verbindung: Kabelgebunden oder kabellos? Beide Varianten haben ihre Fans. kabelgebundene Tastaturen bieten eine stabile Verbindung ohne Ladezeiten, während kabellose Modelle durch mehr Flexibilität punkten. Im Test von COMPUTER BILD gab es bei der Funktechnik keinerlei Verbindungsabbrüche – sogar E-Sport-Profis setzen zunehmend auf kabellose Alternativen. Bluetooth hingegen blieb im Test hinter den Erwartungen: Für anspruchsvolle Spieler ist diese Übertragungsart zu störanfällig und zu langsam.

Mehr als nur bunte Lichter – was bringt die Software?

Ein echtes Highlight vieler Gaming-Tastaturen ist die Software. Mit Programmen wie Logitech „G Hub“ oder Razer „Synapse 4“ lassen sich Tasten umbelegen, Makros programmieren oder die Beleuchtung individuell anpassen. Ob die WASD-Tasten in einer anderen Farbe leuchten oder einzelne Tasten mit Makros belegt werden – die Möglichkeiten sind groß. Praktisch: Viele Tastaturen speichern die Profile intern, sodass man auch an anderen PCs direkt loslegen kann.

Ob man die bunte RGB-Beleuchtung wirklich braucht, bleibt Geschmackssache. Im Test zeigte sich, dass die meisten Hersteller ihre Software gut umgesetzt haben – ein klarer Pluspunkt für alle, die ihr Setup personalisieren wollen.

Mechanisch oder Membran – was ist besser?

Die meisten Gaming-Tastaturen im Test waren mechanisch – aus gutem Grund. Mechanische Switches bieten präziseres Feedback, eine längere Lebensdauer und lassen sich in verschiedenen Varianten (z. B. Cherry MX Red, Blue, Brown) auf die eigenen Vorlieben abstimmen. Membran-Tastaturen sind günstiger, fühlen sich aber oft schwammiger an und setzen Eingaben weniger exakt um. Für Gelegenheitszocker reicht das, für ambitionierte Gamer lohnt sich der Griff zu einer mechanischen Tastatur.

Fazit: Was der Test von COMPUTER BILD zeigt

Gaming-Tastaturen sind heute viel mehr als nur Zubehör. Sie sind das Werkzeug für präzises Spielen und schnelles Reagieren. COMPUTER BILD hat in seinem aktuellen Test gezeigt, dass auch günstige Modelle solide Leistung bieten können – gerade Einsteiger werden hier fündig. Wer jedoch auf der Suche nach maximaler Präzision, individueller Anpassung und langlebiger Qualität ist, sollte sich die Top-Modelle genauer ansehen.

Besonders überzeugen konnten im Test die Cherry Xtrfy MX 3.0S Wireless und die Razer Huntsman V2. Aber auch andere Tastaturen im Mittelfeld haben sich als zuverlässige Begleiter für den Gaming-Alltag erwiesen. Ob Kabel oder kabellos, mit oder ohne RGB-Beleuchtung – am Ende entscheidet der persönliche Anspruch. Klar ist: Wer das passende Gaming-Setup sucht, ist mit der aktuellen Auswahl gut bedient.

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