Computer Bild - 6 aktuelle OLED-Fernseher Testsieger
6 aktuelle OLED-Fernseher im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
07/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
- Sind OLED-Fernseher wirklich so gut? Der große COMPUTER BILD-Test gibt die Antwort
- Was macht OLED besser als LCD und QLED?
- Wie schneiden die getesteten OLED-TVs im Alltag ab?
- Gibt es Unterschiede im Ton?
- Sind OLED-TVs auch für Gaming geeignet?
- Wie sieht es mit Ausstattung und Bedienung aus?
- Welcher OLED-TV ist Testsieger?
- Fazit: OLED bleibt die erste Wahl für Heimkino und Gaming
Sind OLED-Fernseher wirklich so gut? Der große COMPUTER BILD-Test gibt die Antwort
OLED gilt als Königsklasse unter den Fernseher-Technologien – perfektes Schwarz, enorme Farbtreue und beeindruckende Kontraste zeichnen die Geräte aus. Doch wie groß sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen? COMPUTER BILD hat im aktuellen Test sechs aktuelle OLED-Fernseher der 2025er-Generation unter die Lupe genommen und zeigt, wo sich Investitionen wirklich lohnen.
Was macht OLED besser als LCD und QLED?
Im Gegensatz zu klassischen LCDs arbeiten OLED-Panels mit selbstleuchtenden Pixeln. Das bedeutet: Jeder Bildpunkt kann einzeln komplett ausgeschaltet werden, was ein echtes Schwarz ermöglicht – ein Vorteil, den kein LCD mit Hintergrundbeleuchtung (egal ob LED oder QLED) erreichen kann. Der höhere Kontrast sorgt für ein plastischeres, fast dreidimensionales Bild.
Wie schneiden die getesteten OLED-TVs im Alltag ab?
Die Bildqualität war bei allen Modellen hervorragend. Der LG OLED C4 etwa überzeugte mit sehr natürlichen Farben, einer sehr hohen Helligkeit von 1058 cd/m² und flüssiger Bewegungsdarstellung. Auch der Samsung S90D mit 996 cd/m² zeigte ein knackiges Bild mit brillanten Farben. Der Panasonic Z90A setzte mit 1110 cd/m² sogar einen neuen Helligkeitsmaßstab, insbesondere bei HDR-Inhalten. Trotz der Unterschiede in der maximalen Leuchtkraft sind alle OLEDs im Test deutlich heller als klassische LCDs, etwa der Vergleichs-LCD Samsung DU7179 mit nur 647 cd/m².
Die Unterschiede im Bild zeigen sich vor allem bei HDR-Filmen und Games. Normale TV-Programme profitieren weniger davon, da hier Helligkeit und Kontraste nicht ausgereizt werden. Im normalen Fernsehen bleiben die Unterschiede daher überschaubar.
Gibt es Unterschiede im Ton?
Ja – und sie sind teils deutlich. Modelle wie der Panasonic Z90A und der Sony Bravia 8 bieten durch aufwendige Lautsprechersysteme (z. B. Bildschirm als Schallwandler oder zusätzliche Basslautsprecher) ein eindrucksvoll voluminöses Klangbild. Andere Modelle wie der LG B4 oder der Philips OLED809 liefern soliden Klang, müssen aber für echte Heimkinoerlebnisse durch externe Soundlösungen ergänzt werden.
Sind OLED-TVs auch für Gaming geeignet?
Absolut. Alle getesteten Geräte bieten spezielle Gaming-Modi und eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 120 Hz, der LG C4 sogar 144 Hz. Gamer profitieren nicht nur von den schnellen Reaktionszeiten der OLED-Technik, sondern auch von Features wie Auto-HDR-Anpassung (z. B. bei Sony mit PS5), Ambilight-Effekten (Philips) oder der übersichtlichen Game-Bar (Samsung). Hier kommt es vor allem auf persönliche Vorlieben beim Menüdesign und bei der Ausstattung an.
Wie sieht es mit Ausstattung und Bedienung aus?
Die Ausstattung fällt insgesamt üppig aus. Alle getesteten Fernseher bieten mindestens vier HDMI-Anschlüsse, USB-Ports, Bluetooth, WLAN und eARC für den Soundausgang. Unterschiede gibt es bei der Benutzerführung: Während LG auf Bewegungssteuerung setzt und Sony mit beleuchteten Tasten punktet, kommen Panasonic und Philips mit individuell anpassbaren Menüs und Streaming-Diensten auf den Markt. Die Bedienung braucht etwas Eingewöhnung, funktioniert danach aber intuitiv.
Auch die Smart-TV-Plattformen unterscheiden sich: LG nutzt WebOS, Samsung Tizen, Panasonic Fire TV OS und Sony sowie Philips setzen auf Android TV. Der Streaming-Komfort ist auf allen Plattformen hoch, wichtige Dienste wie Netflix, Disney+ oder DAZN sind überall verfügbar.
Welcher OLED-TV ist Testsieger?
Am Ende liegt der LG OLED C4 mit der Testnote 1,3 (sehr gut) ganz vorn. Er bietet die beste Kombination aus Bildqualität, Ausstattung und Bedienkomfort – ein echter Allrounder mit Gaming-Qualitäten. Knapp dahinter landen der Samsung S90D, der ebenfalls eine 1,3 erreicht, und der Panasonic Z90A, der mit seiner besten Tonqualität im Test überzeugt. Der Philips OLED809 erhält ebenfalls die Note 1,4, glänzt aber besonders durch das stimmungsvolle Ambilight. Der LG OLED B4 ist mit 1239 Euro der günstigste im Testfeld und verdient sich mit solider Leistung das Prädikat Preis-Leistungs-Sieger. Auch der Sony Bravia 8 liefert eine starke Vorstellung, besonders im Klang.
Fazit: OLED bleibt die erste Wahl für Heimkino und Gaming
Die getesteten OLED-Fernseher beweisen erneut, warum diese Technologie an der Spitze steht. Wer perfekte Schwarzwerte, lebendige Farben, hohe Helligkeit und exzellente Gaming-Features sucht, kommt an OLED nicht vorbei. COMPUTER BILD fasst zusammen: „Die Bildqualität von OLED-Fernsehern begeistert immer wieder aufs Neue.“
In der Summe liegen alle Modelle eng beieinander – Unterschiede gibt es vor allem bei der Tonqualität, den Smart-TV-Systemen und der maximalen Helligkeit. Der LG OLED C4 ist ein verdienter Testsieger, doch auch die übrigen Geräte haben je nach Anspruch und Budget ihre ganz eigenen Stärken.