Computer Bild - Gaming-Handhelds mit Steam OS Testsieger
Gaming-Handhelds mit Steam OS im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
26/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Was leisten die Steam-Deck-Modelle im aktuellen Handheld-Vergleich?
Im Test von Computer Bild standen acht Gaming-Handhelds auf dem Prüfstand – darunter zwei Geräte mit dem Betriebssystem SteamOS: das Steam Deck OLED und das klassische Steam Deck LCD. Im Unterschied zur Windows-Konkurrenz setzen diese beiden Modelle auf ein speziell angepasstes Linux-System, das den Einstieg ins mobile PC-Gaming besonders einfach macht. Vor allem für Nutzerinnen und Nutzer, die hauptsächlich über die Plattform Steam spielen, sind diese Geräte eine naheliegende Wahl.
Was unterscheidet die Steam-Deck-Varianten voneinander?
Beide Steam Decks ähneln sich äußerlich, doch das OLED-Modell ist technisch klar im Vorteil: Das Display ist heller, kontrastreicher und stromsparender. Auch das Gehäuse wurde leicht überarbeitet, wodurch es trotz größerem Akku weniger wiegt als das LCD-Modell. In puncto Performance legt das OLED-Gerät leicht zu – der Prozessor wurde optimiert, was sich vor allem bei schnellen Ladezeiten und flüssigerem Gameplay bemerkbar macht.
Wie gut lässt sich mit SteamOS spielen?
Die Einrichtung verlief im Test von Computer Bild deutlich schneller und intuitiver als bei den Windows-Geräten. Das liegt nicht zuletzt an der Benutzeroberfläche von SteamOS, die speziell auf Controller-Nutzung ausgelegt ist. Die Bildschirmtastatur lässt sich bequem per Touchscreen oder Steuerung bedienen, was das Navigieren im Menü vereinfacht. Wer bereits ein Steam-Konto besitzt, hat sofort Zugriff auf die eigene Spielesammlung. Das ist komfortabel – vor allem, wenn man auf zusätzliche Software oder alternative Plattformen verzichten kann.
Wo liegen die Grenzen der Steam-Decks?
Die beiden Geräte sind in erster Linie für Spiele aus dem Steam-Ökosystem gedacht. Zwar lassen sich über Umwege auch andere Anwendungen installieren, doch das ist nicht so nahtlos wie bei einem Windows-Handheld. Zudem erreichen sie in puncto Displayauflösung und Bildwiederholrate nicht ganz das Niveau der Konkurrenz. Während manche Windows-Handhelds mit bis zu 144 Hz und höherer Auflösung arbeiten, begnügt sich das Steam Deck OLED mit 90 Hz und das LCD-Modell mit 60 Hz.
Wie schlagen sich die Akkulaufzeiten?
Im Vergleich zu vielen Windows-Geräten waren die Steam Decks im Test überraschend ausdauernd. Das OLED-Modell erreichte mit über zweieinhalb Stunden im Gaming-Stresstest den Bestwert unter allen geprüften Geräten. Das LCD-Gerät lag etwas dahinter, lieferte aber ebenfalls ordentliche Werte. Der sparsamere Energieverbrauch hängt auch mit der Softwareoptimierung von SteamOS zusammen – hier greift alles gut ineinander.
Für wen lohnt sich ein Steam Deck?
Computer Bild kommt zu dem Schluss, dass beide Steam-Deck-Modelle eine gute Wahl für alle sind, die einfach und zuverlässig unterwegs zocken möchten – ohne sich zu sehr mit Technik, Windows-Einstellungen oder Zusatzsoftware beschäftigen zu müssen. Das Steam Deck OLED bietet dabei das rundere Gesamtpaket: besseres Display, längere Laufzeit, weniger Gewicht. Wer ein etwas günstigeres Einsteigermodell sucht, wird aber auch mit dem LCD-Modell zufrieden sein.