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Vibratoren Test

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Vibratoren Ratgeber

1. Was ist ein Vibrator?

Rein technisch gesehen handelt es sich bei einem Vibrator um ein Gerät, welches mithilfe von Strom hochfrequentierte, mechanische Schwingungen erzeugen kann. Solche Geräte gibt es zu verschiedenen Zwecken auch in der Industrie, aber im Allgemeinen ist mit einem Vibrator ein Erotikartikel gemeint.

Da ein lästiges Kabel die Romanik zerstören könnte, funktionieren Vibratoren meist mit einem Akku. Deswegen sollte man, bevor ein Vibrator etwa in der Badewanne Verwendung findet, unbedingt darauf achten, ob er einen Schutz vor dem Eindringen von Wasser besitzt.

Vibratoren gibt es in allen möglichen Farben und Formen. Während dieses Sexspielzeug früher fast nur die Form eines Stabs oder Penisses besaß, gibt es heute Modelle, die nicht zum Eindringen in die Lusthöhle oder den Allerwertesten gedacht sind, sondern zum Auflegen auf das Geschlechtsteil.

Auch die Funktionen betreffend, hat sich bei Vibratoren in den vergangenen Jahren einiges getan. Früher konnte man ihn nur ein- und ausschalten sowie die Intensitätsstufe bestimmen. Heute sind eine ganze Reihe an zusätzlichen Funktionen und Vibrationsmuster dazugekommen. Diese lassen sich mittlerweile oftmals ganz bequem mithilfe einer Smartphone-App einstellen.

2. Gibt es einen Unterschied zwischen einem Dildo und einem Vibrator?

Dildos und Vibratoren können sich mitunter recht ähnlich aussehen. Allerdings arbeiten Vibratoren immer mithilfe eines Motors, bzw. einer elektrischen Mechanik, während Dildos manuell in den Fleischtopf oder die Moccahöhle gesteckt werden müssen.

Dildos gibt es außerdem seit einer wesentlich längerer Zeit als Vibratoren. So gab es bereits in der Antike Penis-ähnliche Sexspielzeuge, welche zu einem großen Teil aus Stein oder Holz bestanden. Vibratoren gibt es erst seit dem Jahr 1869, in dem ein amerikanischer Arzt den noch nicht mit Elektronik, sondern mit Dampf betriebenen "Manipulator" erfand. Allerdings handelte es sich um ein recht sperriges und teures Gerät, sodass es nicht mit den heutigen Vibratoren vergleichbar war.

3. Welche Arten von Vibratoren gibt es?

Wer sich einen Vibrator zulegen möchte, hat bei dem breitgefächerten Angebot die Qual der Wahl. Denn es gibt mittlerweile so viele verschiedene Vibrator-Arten, dass es schwerfallen kann, eine Auswahl zu treffen. Nachfolgend möchten wir Ihnen aufzeigen, welche Typen von Vibratoren den Markt momentan beherrschen und welche Eigenschaften diese besitzen:

  • Analvibrator - Der sowohl für Frauen, als auch für Männer geeignete Analvibrator ist zum Verwöhnen des Hintertürchens zuständig. Männer erzielen mit einem solchen Spielzeug eine optimale Stimulation der Prostata, welche bekanntlich zu den erogenen Zonen eines Kerls gehört.
  • Auflegevibrator - Ähnlich wie ein Druckwellenvibrator, wird auch ein Auflegevibrator lediglich auf die empfindliche Stelle gelegt und nicht eingeführt. Allerdings arbeitet ein Auflegevibrator lediglich mit Vibration und nicht mit Druckwellen für eine erotische Stimulation. Bei Männern kann ein Auflegevibrator für einen angenehmen Reiz sorgen, wenn er auf die Glücksbällchen gelegt wird.
  • Druckwellenvibrator - Im Gegensatz zu den meisten anderen Vibrator-Typen, wird ein Druckwellenvibrator nicht in die empfindliche Stelle eingeführt, sondern lediglich darauf gelegt. Auf den Venushügel gelegt kann er mit seinen zumeist einstellbaren Druckwellen ein ähnliches Gefühl wie Oralsex erzeugen und somit für einen Tsunami der Lust sorgen.
  • G-Punkt Vibrator - Der G-Punkt Vibrator erfreut sich insbesondere bei Frauen einer großen Beliebtheit. Denn dieser Vibrator ist so konstruiert, dass er den G-Punkt einer Frau optimal erreichen kann, um für einen Orgasmus zu sorgen. Größtenteils besitzen diese Modelle unterschiedliche Vibrationsmuster und mehrere auswählbare Intensitätsstufen.
  • Magic Wands - Wer Magic Wands zuvor noch nie gesehen hat: Keine Angst, dieser mächtige Vibrator wird (normalerweise) nicht eingeführt, sondern auf den Honigtopf gelegt, um für süße Gefühle zu sorgen. Er besteht aus einem Stab mit einem extra großen, kugelförmigen Kopf und mutet aus optischer Sicht ein wenig wie ein medizinischer Massagestab an.
  • Rabbit-Vibrator - Rabbit-Vibratoren besitzen eine Konstruktion, welche bei Frauen die gleichzeitige Stimulation von Vagina und Klitoris erlaubt. Er verfügt über einen länglichen, meist gebogenen Stab zum Einführen, sowie den Namen-gebenden »Hasenohren«, die auf die Klitoris gelegt werden. Sowohl das einzuführenden Element, als auch die Öhrchen vibrieren in unterschiedlichen Stärken und nach einstellbaren Mustern.
  • Stoßvibratoren - Stoßvibratoren kommen vom Gefühl her dem echten Sex näher, als das bei vielen anderen Vibrator-Arten der Fall ist. Denn ein Stoßvibrator sorgt nicht nur durch Schwingungen, sondern auch durch ein Stoßen dafür, dass einem Überschäumen der Lust nichts im Wege steht.
  • Vibro-Eier - Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Vibro-Eiern um Vibratoren in Ei-Form. Die Vaginal eingeführten Eier lassen sich mehrheitlich bequem via App Steuern, einigen Modellen ist auch eine Fernbedienung beigelegt. Dieses Sexspielzeug lässt sich auch sehr gut in ein Vorspiel mit dem Partner einbinden, in dem das Gegenüber sich um das Vibrationsmuster und/oder die Intensität der Vibration kümmert.

4. Wie wird ein Vibrator am besten gereinigt?

Da Vibratoren an intimen Stellen verwendet werden, ist eine sachgemäße Reinigung besonders wichtig, um für das erforderliche Maß an Hygiene zu sorgen. Schließlich können unhygienische Gegenstände zu Problemen im Intimbereich führen.

Wie ein Vibrator gereinigt wird, lässt sich nicht allgemeingültig darlegen. Denn es kommt maßgebend darauf an, aus welchem Material er besteht und ob er wasserdicht ist. Ist letzteres nicht der Fall, muss beim Reinigen mit äußerster Sorgfalt vorgegangen werden, damit kein Wasser oder Reinigungsmittel ins Innere zur Technik gelangen kann.

In der Regel wird ein klassischer Vibrator zunächst grob mit Wasser abgespült und dann mit einem Tuch behandelt, um Körperflüssigkeiten vollständig zu entfernen. Danach sollte eine antibakterielle Reinigungslösung verwendet werden, damit Bakterien abgetötet werden und keine Chance haben, sich zu vermehren.

Nach der Reinigung ist es wichtig, den Vibrator an einer geeigneten Stelle zu lagern. Diese sollte in erster Linie sauber sein, aber auch die Oberfläche des Vibrators nicht beschädigen. Im Sommer ergibt es Sinn auf eine kühle und lichtdichte Lagerung zu achten, da sich Hitze und starke Sonnestrahlen sich oftmals nicht mit der empfindlichen Oberfläche mancher Vibratoren vertragen.