Sigma 01013 Radsensor
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Sigma 01013 Test
Die Installation des Sigma-Tachometers gestaltet sich denkbar einfach. Zuerst den mitgelieferten Magneten in die Vertiefung einer Inbusschraube der Bremsscheibe einsetzen, dann den Abnehmer mit einem Kabelbinder an der Gabel fixieren und richtig ausrichten. Anschließend das Kabel ordentlich verlegen und mit einer Schelle am Lenker befestigen. Um den korrekten Reifenumfang zu ermitteln, einfach mit einem Stück Kreide den Reifen und den Boden markieren.
Das Motorrad vorwärts bewegen, bis die erste Markierung wieder unten ist, und an dieser Stelle einen zweiten Strich setzen. Der Abstand zwischen den beiden Markierungen (z. B. 1165 mm) ist der Wert, der im Sigma eingegeben werden muss.
Im Praxistest stellte sich heraus, dass der Originaltacho des Motorrads gravierend übertrieben anzeigt – zwischen 5 und 15 km/h mehr als der Sigma. Ein GPS-Test bestätigte: Der Sigma zeigt die Geschwindigkeit millimetergenau an!.
Ich habe mir diesen Tacho für meinen defekten 50er Roller gekauft, da die Reparatur zu teuer gewesen wäre. Der Einbau war machbar, allerdings war es eine Herausforderung, das Kabel von der Federgabel zum Lenker zu verlegen. Nach etwas Geduld hat es schließlich geklappt. Die Genauigkeit des Tachos ist beeindruckend, sobald man ihn richtig einstellt.
Ein kleiner Nachteil ist die Lesbarkeit bei Dunkelheit, die verbessert werden könnte. Insgesamt bin ich jedoch sehr zufrieden mit diesem Produkt. Ich kann diesen Tacho jedem Rollerfahrer nur ans Herz legen, der auf der Suche nach einer kostengünstigen und zuverlässigen Lösung ist.
Ursprünglich wollte ich den bewährten MC 8 Motorradcomputer kaufen, der jedoch nicht mehr verfügbar war. Stattdessen habe ich das Nachfolgemodell MC 10 ausprobiert. Die Qualität ist ansprechend, doch der Lieferumfang lässt zu wünschen übrig. War beim MC 8 noch eine Vielzahl an Zubehörteilen enthalten, so besteht das Set jetzt nur noch aus einem kleinen Stiftmagneten als Impulsgeber für den Radsensor.
Mehrere Magnete in unterschiedlichen Größen und Halterungsmöglichkeiten fehlen, was besonders bei modernen Alufelgen relevant ist. Positiv hervorzuheben ist der schnelle und hilfsbereite Sigma-Service: Innerhalb eines Tages erhielt ich kostenlos zusätzliche Klebemagnete. Dennoch bleibt die Frage, warum die Ausstattung für eine einfache Montage an Motorradfelgen so reduziert wurde. Trotz dieser Mängel kann ich den MC 10 empfehlen – er erfüllt seinen Zweck und die Support-Erfahrung war hervorragend!.
Ich habe den MC10 als unkomplizierten Ersatz für den Tripmaster meiner Reiseenduro installiert. Nachdem ich die Kabel ordentlich verlegt hatte, startete ich meine 10. 000-km-Tour.
Leider trat bereits am zweiten Tag ein Wackelkontakt auf, und ab Tag drei funktionierte das Gerät nicht mehr. Stattdessen hatte ich nun nur eine zentrale Uhr im Cockpit, die jedoch nur im unteren Drittel sichtbar war. In der Mitte prangte zwar "MC 10", doch die obere Reihe blieb leer.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Für den Alltagsbetrieb mag das Gerät ausreichen, doch bei intensiveren Fahrten zeigt sich, dass die Kabel in Fahrradtachostärke zu fragil sind. Andere digitale Kombiinstrumente nutzen wesentlich robustere Kabel. Während Rallye-Varianten sogar noch stärker ausgeführt sind, war meine Erfahrung mit dem MC10 enttäuschend. Für mich war es ein Fehlkauf – vielleicht trifft es bei anderen besser, aber ich kann das Produkt nicht empfehlen.
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