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Motorradhelme Test

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Motorradhelme Ratgeber

1. Welche Arten von Motorradhelmen gibt es?

Es gibt nicht den einen Motorradhelm, tatsächlich gibt es eine ganze Menge an Motorradhelm-Varianten. Nachfolgend möchten wir Ihnen die wichtigsten Motorradhelm-Arten ein wenig näher vorstellen:

  • Crosshelm
  • Integralhelm
  • Jethelm
  • Demi-Jethelm
  • Klapphelm
  • Modularhelm
  • Endurohelm

Crosshelm

Für Motocross- aber auch Enduro-Fahrer gehört der Helm zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen. Schließlich ist eine Ausrüstung zum Schutz des Kopfes Pflicht, ganz gleich, ob es sich um eine kurze Spritztour zum Bäcker oder ein langes Rennwochenende handelt. Reine Crosshelme haben traditionell zwar kein Visier, da die Augenpartie mit einer Crossbrille geschützt wird, aber Ausnahmen bestätigen die Regel und tatsächlich kommen immer mehr Crosshelme mit Visier auf den Markt. Doch egal, ob mit oder ohne Visier: Crosshelme stechen mit ihrer speziellen Form direkt ins Auge. Das liegt zum einen am markanten Kinnbügel und am ausgeprägten "Shield", welches als Spritz- und Sonnenschutz dient.

Integralhelm

Der auch unter dem Begriff Vollvisierhelm bekannte Integralhelm gehört zu den geschlossenen Helmbauarten. Diese Art von Helmen wird nicht nur von Motorradfahrern, sondern auch teilweise - und dann natürlich in spezieller Ausführung - von Feuerwehrleuten getragen. Einen Integralhelm zeichnet aus, dass er vollständig geschlossen ist. Wenn das Visier verschlossen ist, sieht ein Integralhelm aus wie aus einem Guss. Diese Art von Helmen sind die sicherste Helmform und bieten den besten Schutz des Kopfes bei einem Sturz oder Aufprall.

Jethelm

Der etwas nostalgisch anmutende Jethelm wird vor allem von Chopper- und Rollerfahrern getragen. Diese Art von Helmen bieten nur selten einen Gesichts- oder Kinnschutz. Deswegen sind sie auch nicht so sicher, wie etwa Integral- oder Klapphelme. Dafür bieten sie aber ein luftiges Gefühl beim Motorrad- bzw. Rollerfahren und somit ein gewisses Gefühl der Freiheit. Wer auf einer starken Maschine unterwegs ist, sollte sich aber lieber nach einem anderen Helm umschauen, der mehr Sicherheit bietet.

Demi-Jethelm

Der Demi-Jethelm ist eine besondere Art des Jethelms. Er besitzt ein robustes, kratzfestes Visier und sieht ein wenig sportlicher aus als ein herkömmlicher Jethelm.

Klapphelm

Beim Klapphelm handelt es sich um eine Variante des Integralhelms. Bei einem solchen Helm ist es möglich das Kinnteil nach oben zu klappen. Wenn der Helm geschlossen ist, ähnelt er aus optischer Sicht einem Integralhelm und hochgeklappt sieht er eher aus wie ein Jethelm. Der Vorteil eines solchen Helms ist, dass man in der Trinkpause einfach nur das Kinnteil hochklappen muss, um etwas zu trinken. Weiterhin bieten sie einen ähnlich sicheren Schutz, wie ein Integralhelm und können von Trägern einer Brille verwendet werden. Es gibt aber auch Nachteile: So ist ein Klapphelm in der Regel ein wenig schwerer als ein Integralhelm und aufgrund des Klappmechanismus verliert er in puncto Sicherheit ein paar wenige Punkte im Vergleich zu einem Integralhelm.

Modularhelm

Der auch als Multi- oder Modulhelm bekannte Modularhelm ist noch gar nicht so lange auf dem Helm-Markt. Im Grunde handelt es sich um eine Kombination aus Integral- und Jethelm. Man kann diese Art von Helmen auf individuelle Weise tragen. So ist etwa die Kinnpartie entfernbar. Der Träger dieses Helms kann sich entscheiden, ob er ihn als Integral- oder Jethelm nutzen möchte.

Endurohelm

Bei Endurohelmen handelt es sich um Integralhelme, die Merkmale von Motocross-Helmen besitzen. Allerdings sind sie nicht unbedingt auf den sportlichen Einsatz, sondern eher für längere Motorradtouren konzipiert. Der Schirm eines Endurohelms ist normalerweise nicht allzu groß und daher nicht sonderlich windanfällig. Außerdem verfügt fast jeder Enduro-Helm über eine Belüftung, die sich regulieren lässt. Auch hier hat man die Wahl: Entweder man verwendet den Helm mit dem Visier oder man entfernt ihn und zieht stattdessen eine Crossbrille an.

2. Welche Verschlussarten gibt es bei Motorradhelmen?

Nicht nur Motorradhelme unterscheiden sich untereinander, sondern auch die bei ihnen verwendeten Verschlussarten. Nachfolgend möchten wir ihnen drei der am häufigsten verwendeten Verschlussarten für Motorradhelme aufzeigen:

  • Doppel-D-Verschluss
  • Drucktaster
  • Ratschenverschluss

Doppel-D-Verschluss

Der Doppel-D-Verschluss gilt als der sicherste Helmverschluss, ist aber relativ schwierig zu schließen. Da der Riemen durch beide sogenannte D-Ösen gefädelt werden muss, ist es so gut wie unmöglich diesen zu schließen, während man Handschuhe trägt. Dieser Verschluss ist vor allem im Rennsport zu finden. Die meisten Hersteller von Rennsporthelmen setzen diese Verschlussart bevorzugt bei ihren Helmen ein.

Drucktaster

Der Drucktaster arbeitet nach dem gleichen Prinzip eines Anschnallgurts im Auto. Eine am Riemen befestigte Metallzunge muss in das gegenüberliegende, am anderen Riemen befestigte Gehäuse eingeführt werden und rastet ein. Um die Metallzunge wieder herauszubekommen, muss eine Taste gedrückt werden. Drucktaster haben den Ruf etwas fummelig zu sein, wenn es darum geht ihn zu schließen, bieten aber einen recht sicheren Halt.

Ratschenverschluss

Genau so wie der Drucktaster, besteht auch der Ratschenverschluss aus zwei Teilen: Zum einen aus einem Gehäuse und zum andern aus einem etwas längerem Zahnriemen. Wenn man den Zahnriemen in das Gehäuse steckt, ist ein Klicken zu hören und man weiß, der Kinnriemen ist geschlossen. Durch die Ratsche ist ein passgenauer Verschluss möglich. Der Vorteil eines solchen Verschlusses ist, dass er im Notfall sehr leicht zu öffnen ist. Der Nachteil: Es kann in Ausnahmefällen passieren, dass sich die rote Lasche, welche dem Öffnen des Verschlusses dient verhakt und der Kinnriemen sich dann öffnet.

3. Wann wird es Zeit einen Helm auszutauschen?

Natürlich lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen, wann genau ein Helm auszutauschen ist. Helme, die häufiger verwendet werden als jene, die nicht zu oft zum Einsatz kommen, müssen eher ausgetauscht werden. Selbiges gilt, wenn Helme in der Vergangenheit Stürzen ausgesetzt waren und das gilt auch, wenn sie nur zu Boden gefallen sind. Bei einem Riss versteht es sich von selbst, dass der Helm zu ersetzen ist. Falls etwas anderes am Helm kaputtgeht, muss man ihn aber oft nicht gleich komplett austauschen. Im Motorradhelm-Fachhandel gibt es eine Vielzahl an Ersatzteilen von fast allen Herstellern. Der renommierte Automobilclub empfiehlt, dass ein Motorradhelm bei einer regelmäßigen Nutzung nach einem Zeitraum von etwa fünf Jahren ausgetauscht werden sollte. Viel länger kann man Helme ohnehin nicht tragen, da sie sich mit der Zeit etwas ausdehnen und dann nicht mehr so gut passen, wie zu Beginn.

4. Die richtige Größe beim Motorradhelm finden? So geht's!

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