Motorradhelme Test 07/2026 (32 Testberichte)
Motorradhelme Ratgeber
Motorradhelme sind unverzichtbar für die Sicherheit und den Komfort auf der Straße und bieten Schutz in verschiedenen Designs und Ausführungen. Die Auswahl an Helmen reicht vom klassischen Integralhelm bis hin zum luftigen Jet Helm – so findet jeder Biker das passende Modell für seinen Fahrstil. Ein guter Motorradhelm sollte nicht nur sicher sein, sondern auch bequem sitzen und zur individuellen Kopfform passen.
- Beim Motorradhelm kaufen ist es wichtig, auf die richtige Passform und Sicherheitszertifizierungen zu achten.
- Ein Crosshelm ist speziell für Offroad-Fahrten konzipiert und schützt vor Staub und Schmutz.
- Der Klapphelm kombiniert die Sicherheit eines Integralhelms mit der Flexibilität eines offenen Helms.
- Spezielle Motorradhelme für Damen bieten eine komfortable Passform, abgestimmt auf kleinere Kopfformen und ein leichteres Gewicht.
Unverzichtbarer Schutz für Sicherheit und Komfort auf dem Motorrad
Ein Motorradhelm ist das wichtigste Schutzmittel für Motorradfahrer und schützt den Kopf bei Unfällen vor schweren Verletzungen. Er muss nicht nur hohen Sicherheitsstandards entsprechen, sondern auch gut sitzen und angenehm zu tragen sein, um die bestmögliche Sicherheit und Komfort zu bieten. Moderne Helme sind in verschiedenen Ausführungen wie Integral-, Jet- oder Klapphelmen erhältlich, die jeweils unterschiedliche Bedürfnisse und Fahrstile abdecken. Zudem verfügen viele Modelle über Belüftungssysteme, visierbeschichtete Schutzschichten und innovative Designs. Ein hochwertiger Motorradhelm verbindet Sicherheit mit Komfort und ist für jeden Motorradfahrer unverzichtbar.
Welche Arten von Motorradhelmen gibt es?
| Helmtyp | Beschreibung | Geeignet für |
|---|---|---|
| Integralhelm | Vollständig geschlossener Helm mit fester Kinnpartie, bietet höchsten Schutz. | Für höchste Sicherheit, ideal für Stadt- und Überlandfahrten. |
| Klapphelm | Ähnlich dem Integralhelm, aber mit hochklappbarem Kinnteil. | Für Brillenträger und Tourenfahrer, bietet Flexibilität. |
| Jethelm | Offener Helm ohne Kinnschutz, oft mit Visier. | Für gemütliche Fahrten, meist in der Stadt und bei warmem Wetter. |
| Crosshelm | Helm mit verlängertem Kinnschutz und Belüftung, oft mit Sonnenblende. | Für Offroad und Motocross, bietet Schutz bei Geländefahrten. |
| Halbschalenhelm | Bedeckt nur den oberen Kopfbereich, ohne Visier und Kinnschutz. | Für kurze Strecken und Retro-Look, minimaler Schutz. |
Wie ist ein Motorradhelm aufgebaut?
Ein Schutzhelm besteht aus mehreren Schichten, die zusammen für optimalen Schutz und Komfort sorgen. Die Außenschale bildet die äußere Schutzschicht und besteht meist aus Materialien wie Polycarbonat, Fiberglas oder Carbon. Diese Schale verteilt die Aufprallenergie und verhindert das Eindringen von scharfen Gegenständen. Direkt darunter befindet sich die Innenschale aus EPS-Schaum (expandiertes Polystyrol), die Aufprallkräfte absorbiert und den Kopf schützt.
Die Polsterung bietet zusätzlichen Komfort und sorgt für eine angenehme Passform. Sie ist oft herausnehmbar und waschbar, um Hygiene zu gewährleisten. Ein Belüftungssystem mit Lüftungskanälen und -öffnungen ermöglicht eine gute Luftzirkulation und verhindert das Beschlagen des Visiers. Das Visier, meist kratzfest und UV-resistent, schützt das Gesicht vor Wind, Staub und Wetter. Abgerundet wird der Helm durch den Verschluss, der einen sicheren Halt am Kopf gewährleistet. Zusammen bieten diese Elemente den umfassenden Schutz, den ein guter Motorradhelm bieten muss.
Gibt es Unterschiede zwischen Motorradhelmen für Damen und Herren?
Sie unterscheiden sich weniger in ihrer technischen Ausstattung als in der Passform und dem Design. Helme für Damen sind häufig in kleineren Größen erhältlich und oft so geformt, dass sie besser auf schmaleren Kopfformen sitzen. Einige Modelle bieten eine besondere Polsterung, die für einen passgenauen und komfortablen Sitz sorgt, und berücksichtigen dabei auch längeres Haar oder einen Pferdeschwanz.
Designs für Damen zeigen oft andere Farbvarianten und Muster, die sich an modischen Vorlieben orientieren. Technische Aspekte wie Material, Sicherheitszertifikate und Verschlussarten hingegen sind bei Damen- und Herrenhelmen gleich und entsprechen denselben hohen Sicherheitsstandards.
Welche Verschlussarten gibt es bei Motorradhelmen?
Motorradhelme verfügen über verschiedene Verschlussarten, die jeweils Vor- und Nachteile bieten. Der Doppel-D-Verschluss gilt als sicherster und wird häufig im Rennsport eingesetzt. Er besteht aus zwei D-förmigen Metallringen, durch die der Gurt gezogen wird und so einen festen Halt gewährleistet. Der Ratschenverschluss ist benutzerfreundlich und lässt sich leicht mit einer Hand öffnen und schließen, ideal für den Alltag. Der Steck- oder Klickverschluss ist ebenfalls einfach in der Handhabung und bietet eine solide Sicherheitsleistung, ist jedoch meist etwas weniger sicher als der Doppel-D-Verschluss. Die Wahl der Verschlussart hängt oft vom individuellen Komfortwunsch und dem Einsatzbereich ab.
Materialien von Motorradhelmen und ihre Eigenschaften
| Material | Beschreibung | Eigenschaften |
|---|---|---|
| Thermoplast | Kunststoff, der durch Spritzgussverfahren geformt wird (z. B. ABS, Polycarbonat). | Günstig, gute Stoßdämpfung, jedoch weniger langlebig als andere Materialien. |
| Fiberglas | Leichtes, robustes Material aus Glasfasern, oft mit einer Kunststoffschicht. | Hohe Stabilität, langlebig und bessere Stoßfestigkeit als Thermoplast. |
| Carbonfaser | Sehr leichtes, aber extrem stabiles Material, das hohe Kräfte absorbiert. | Besonders leicht, hoher Schutz, ideal für Sportfahrer, jedoch teuer. |
| Kevlar | Faserverstärktes Material, das oft in Kombination mit anderen Stoffen verwendet wird. | Sehr widerstandsfähig, leicht und hitzebeständig, hoher Tragekomfort. |
| Composite-Materialien | Mischung aus verschiedenen Materialien wie Fiberglas, Kevlar und Carbon. | Kombiniert die Vorteile mehrerer Materialien, z. B. hohe Stoßfestigkeit und geringes Gewicht. |
Wann wird es Zeit einen Helm auszutauschen?
Natürlich lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen, wann genau ein Helm auszutauschen ist. Helme, die häufiger verwendet werden als jene, die nicht zu oft zum Einsatz kommen, müssen eher ausgetauscht werden. Selbiges gilt, wenn Helme in der Vergangenheit Stürzen ausgesetzt waren und das gilt auch, wenn sie nur zu Boden gefallen sind. Bei einem Riss versteht es sich von selbst, dass der Helm zu ersetzen ist.
Falls etwas anderes am Helm kaputtgeht, muss man ihn aber oft nicht gleich komplett austauschen. Im Motorradhelm-Fachhandel gibt es eine Vielzahl an Ersatzteilen von fast allen Herstellern. Der renommierte Automobilclub empfiehlt, dass ein Motorradhelm bei einer regelmäßigen Nutzung nach einem Zeitraum von etwa fünf Jahren ausgetauscht werden sollte. Viel länger kann man Helme ohnehin nicht tragen, da sie sich mit der Zeit etwas ausdehnen und dann nicht mehr so gut passen, wie zu Beginn.
Welche Motorradhelme sind die besten oder Testsieger?
- LS2 OF603 Infinity II
- Scorpion ADF-9000 Air
- Schuberth E2
- LS2 FF808 Stream II
- Shoei J-Cruise 3
- Arai RX-7V Evo Haga WSBK Integralhelm schwarz-weiss-rot-grün (8009600004)
- Nolan N40-5 06
- O'Neal Volt V.24
- LS2 FF901 Valiant X Oblivion matt schwarz/titan
- LS2 FF908 Strobe II
Motorradhelme Testberichte
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