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Häcksler

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Häcksler Ratgeber

1. Zweige und Äste einfach zerkleinern

Um bei der Gartenarbeit die abgeschnittenen Zweige von Sträuchern oder anderen kleineren Pflanzen zerkleinern zu können, greifen viele Gartenliebhaber zum Häcksler, der in Sekundenschnelle aus den teilweise mitteldicken Ästen kleines Gut für den Komposthaufen macht. Für den normalen Gebrauch sollten Häcksler oder auch Gartenhäcksler genannt, die eine Leistung von ca. 2000 bis 2500 Watt ausreichend. Damit lassen sich Äste bis zu einer Stärke von 30 – 35 mm zerkleinern, wobei man nicht unbedingt zu Kleinstgeräten greifen sollte, da diese mit weicherem Material nicht zurechtkommen und ständig verstopfen.

2. Worauf beim Kauf eines Häckslers achten?

  • Je höher die Leistung, desto dickere Äste können gehäckselt werden, desto höher jedoch auch die Lautstärke.
  • Für eine einfache Reinigung ist ein gut erreichbares Schneidwerk wichtig.
  • Ein umkehrbares Schneidwerk hilft bei Verstopfungen.
  • Geräte mit Selbsteinzug erleichtern die Arbeit.
  • Fangsack oder Fackkorb erleichtern die Entsorgung des Schnittguts.
  • Ein möglichst hoher Einfülltrichter erhöht die Sicherheit.
  • Sicherheitseinrichtung wie ein kurzer Messernachlauf oder ein Motorstopp sind besonders sinnvoll.
  • Ein Häcksler sollte im Betrieb möglichst sicher stehen.

3. Benzin oder Elektro - Welcher Häcksler ist der Richtige?

Generell hängt diese Entscheidung davon ab, welche Mengen an Geäst sie mit dem Häcksler bearbeiten wollen und wie dick Äste, Büsche und Hecken sind. Handelt es sich um vor allem dünne Äste und Zweige, dann ist ein Elektrohäcksler in der Regel ausreichend. Wichtig hierbei ist immer auch die Umgebung in der das Gerät zum Einsatz kommen soll, für den Betrieb eines Elektrohäckslers ist eine Steckdose oder zumindest eine ausreichend lange Stromverbindung notwendig. Der Vorteil von elektrischen Häckslern ist wiederum eine geringere Lautstärke und ein niedriger Anschaffungspreis.

Kommen immer wieder dicke Äste und Zweige zum Vorschein und müssen gehäckselt werden, dann kann ein Benzin-Häcksler die bessere Wahl sein. Zwar ist dieser in der Anschaffung teurer und macht auch etwas mehr Lärm, dafür ist die Leistung höher und damit dickeres Astwerk möglich. Zudem lassen sich Benzinhäcksler unabhängig von einer Stromquelle betreiben, sodass sie auch auf dem Feld oder im Wald genutzt werden können. Vor allem für Besitzer eines großen Gartens oder Obstbauern stellen Benziner demnach die bessere Wahl dar.

4. Worin unterscheiden sich Messer- und Walzenhäcksler?

  • Messerhäcksler: Hier arbeitet der Häcksler mit Hilfe von Klingen die auf einer Scheibe angebracht sind. Durch die Rotation der Scheibe werden die Äste zerschnitten und es entsteht ein feines Häckselgut. Für Messerhäcksler ist ein starker Motor notwendig. Eine Alternative des Messerhäckslers ist das Modell mit Hammerschlagwerk, hier sorgen beweglich gelagerte Messer für die Zerkleinerung von großen Mengen und größerem Schnittgut. Durch die feine Zerschneidung eignet sich das Schnittgut von Messerhäckslern gut zur Herstellung von Mulch.
  • Walzenhäcksler: Schnittgut wird bei einem solchen Häcksler meist selbstständig in das Gerät gezogen und wird hier durch eine Druckplatte gepresst. Durch die integrierte Schneidwalze werden die Äste anschließend zerquetscht und zerteilt. Walzenhäcksler eignen sich besonders gut für Laub, Strauchschnitt und dünne Äste, da es die Pflanzen an den Fasern aufbricht kann das Schnittgut schneller verrotten.