selbst ist der Mann - 7 Akku-Vertikutierer Testsieger

7 Akku-Vertikutierer im Test-Vergleich von selbst ist der Mann

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09/2024 - selbst ist der Mann

Akku-Vertikutierer im Praxistest: Effizienter Einsatz im Garten

Der Vertikutierer ist neben einem guten Rasenmäher ein unverzichtbares Werkzeug für die Rasenpflege, besonders wenn sich Moos breitmacht. Der Test von "Selbst ist der Mann" im September 2024 zeigt, dass Akku-Vertikutierer immer mehr an Popularität gewinnen, da sie kabelgebundene Modelle in vielen Aspekten herausfordern. Mit leistungsstarken Akkus und leichter Bedienbarkeit bieten sie eine praktische Alternative, insbesondere für Hobbygärtner mit mittleren bis großen Rasenflächen. Der Test untersucht sieben verschiedene Modelle hinsichtlich ihrer Leistung, Handhabung und Ergonomie.

Vorteile der Akku-Vertikutierer

Akku-Vertikutierer ermöglichen ein kabelloses Arbeiten, was besonders auf größeren Flächen oder bei unebenen Geländeabschnitten von Vorteil ist. Ohne störende Kabel können Nutzer flexibler agieren, und der Einsatz von austauschbaren Akkus ermöglicht eine noch größere Reichweite. Besonders die Vertikutierer von Husqvarna und Sabo bieten die Möglichkeit, durch den Einsatz eines zweiten Akkus die Laufzeit zu verlängern, indem automatisch auf den zweiten Akku umgeschaltet wird.

Der größte Vorteil liegt in der Flexibilität: Akku-Vertikutierer eignen sich besonders für mittelgroße bis große Rasenflächen, bei denen eine Stromquelle möglicherweise nicht immer in unmittelbarer Nähe ist. Die getesteten Geräte zeigten, dass sie mit einer Akkuladung in der Regel eine ausreichende Reichweite haben, um eine komplette Rasenfläche zu bearbeiten.

Testbedingungen: Gleiche Voraussetzungen für alle

Alle sieben getesteten Geräte wurden unter gleichen Bedingungen auf einem stark vermoosten Rasen getestet. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Vertikutierleistung, also der Fähigkeit der Geräte, Moos effektiv aus dem Rasen zu entfernen. Zudem wurde die Ergonomie, die Handhabung sowie die Sicherheitsaspekte durch den TÜV Rheinland geprüft.

Ein zentrales Kriterium im Test war die Arbeitstiefe der Geräte. Zwar sind alle getesteten Modelle in der Tiefe verstellbar, doch die tatsächliche Arbeitstiefe war oft schwer zu bestimmen, da die Skala und die tatsächliche Tiefe nicht immer übereinstimmten. Nutzer müssen in der Regel durch Probieren die optimale Einstellung finden, was den Einstieg in die Arbeit erschwert.

Handhabung und Ergonomie

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Test war die Ergonomie. Die Geräte sollten einfach zu bedienen und komfortabel zu führen sein. Dabei fiel auf, dass viele Modelle zwar eine Höhenverstellung des Griffs anbieten, jedoch nicht alle Geräte ergonomisch durchdacht waren. Besonders positiv schnitt hier das Modell von Sabo ab, das sich durch seine einfache Handhabung und stabile Verarbeitung auszeichnete.

Ein Problem bei vielen Geräten war die Verstellung der Arbeitstiefe. Zwar bieten alle Modelle die Möglichkeit, die Messerwalze in eine Transportstellung zu bringen, doch bei einigen Geräten, wie denen von Husqvarna und Stihl, geht die zuvor eingestellte Arbeitstiefe verloren, wenn man die Transportstellung nutzt. Dies bedeutet zusätzlichen Aufwand, da die Arbeitstiefe nach jedem Wechsel neu eingestellt werden muss.

Vertikutierergebnisse und Leistung

Das wichtigste Kriterium im Test war natürlich das Vertikutierergebnis. Hier zeigte sich, dass das Modell von Sabo die besten Resultate lieferte, indem es das Moos zuverlässig aus der Grasnarbe entfernte, ohne die Graswurzeln zu stark zu beschädigen. Die anderen getesteten Geräte, wie die Vertikutierer von Al-Ko, Einhell, Husqvarna und Stihl, lieferten ebenfalls gute Ergebnisse, jedoch war das Vertikutieren von stark vermoosten Flächen teilweise problematisch, da die Messerwalze schnell blockierte oder das Gerät durch Unebenheiten ins Stocken geriet.

Ein weiteres Kriterium war der Widerstand beim Schieben. Auch hier schnitten die Geräte unterschiedlich ab. Während einige Geräte leicht über den Rasen glitten und ohne großen Kraftaufwand zu bedienen waren, mussten andere stärker geschoben werden, was den Arbeitskomfort minderte. Besonders beim Modell von Yardforce fiel auf, dass der Motor bei stärkerem Moosbefall schnell blockierte und somit die Arbeit unterbrochen wurde.

Fangkorb und Lüfterwalze

Viele der getesteten Akku-Vertikutierer werden mit einem Fangsack geliefert, der das entfernte Moos auffangen soll. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass die Fangsäcke schnell überlaufen und das Moos unvollständig aufgenommen wird. Da Akku-Vertikutierer keinen Luftstrom wie Rasenmäher erzeugen, sammelt sich das Material oft ungleichmäßig im vorderen Bereich des Fangkorbs. Aus diesem Grund ist der Einsatz eines Fangsacks eher optional.

Besser schnitten die Geräte mit Lüfterwalze ab, die bei regelmäßiger Belüftung weniger Moos auf der Rasenfläche hinterlassen und gleichzeitig den Fangbetrieb optimieren. Lüfterwalzen sind bei den meisten Geräten im Lieferumfang enthalten, bei Al-Ko müssen sie jedoch als Zubehör erworben werden.

Sicherheitsaspekte

Ein wichtiger Teil des Tests war die Prüfung der Sicherheitskriterien durch den TÜV Rheinland. Alle getesteten Modelle erfüllten die grundlegenden Sicherheitsanforderungen. Besonders hervorzuheben sind hier die gut sichtbaren Sicherheits-Piktogramme bei Ryobi sowie die gummierten Bedienelemente bei Sabo, die für eine sichere Handhabung sorgen.

Fazit: Akku-Vertikutierer als leistungsstarke Alternative

Der Test von "Selbst ist der Mann" zeigt, dass Akku-Vertikutierer eine sinnvolle Alternative zu netzbetriebenen Modellen sind. Sie bieten nicht nur Flexibilität und Mobilität, sondern überzeugen auch in Sachen Leistung und Handhabung. Besonders das Modell von Sabo erwies sich als klarer Testsieger mit sehr guten Vertikutierergebnissen und einfacher Bedienung.

Für Anwender, die auf der Suche nach einem preisgünstigeren Modell sind, bietet der Preistipp von Einhell eine gute Alternative, wobei das Modell von Husqvarna ebenfalls durch seine hohe Qualität und zusätzliche Funktionen punktete. Insgesamt liefern alle getesteten Geräte solide Ergebnisse, wobei einige Modelle in speziellen Kategorien wie Ergonomie oder Leistung besser abschnitten als andere.

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