RoadBIKE - 10 Softshell-Radjacken Testsieger
10 Softshell-Radjacken im Test-Vergleich von RoadBIKE
In diesem Vergleich wurden getestet:
01-02/2025 - RoadBIKE
Inhaltsverzeichnis
- Sind Softshell-Jacken die richtige Wahl für Radfahrer im Winter?
- Softshell oder Hardshell: Wo liegen die Unterschiede?
- Wie groß sind die Preisunterschiede?
- Welche Jacken halten am besten warm?
- Wie atmungsaktiv sind Softshells wirklich?
- Regenfest oder nur wasserabweisend?
- Welche Ausstattung sollte eine gute Radjacke haben?
- Welche Rolle spielt der Schnitt?
Sind Softshell-Jacken die richtige Wahl für Radfahrer im Winter?
Radfahren bei kühlem, nassem Wetter stellt besondere Anforderungen an die Bekleidung. Doch wie gut eignen sich Softshell-Jacken wirklich für Radsportler? Genau dieser Frage ist das Magazin RoadBike gemeinsam mit seinem Schwestermagazin Mountainbike nachgegangen. Insgesamt zehn Softshell-Modelle, geeignet für Rennrad, Gravelbike und Mountainbike, wurden genauer untersucht. Das Ziel: Herauszufinden, welche Jacken am besten gegen Kälte, Wind und Nässe schützen.
Softshell oder Hardshell: Wo liegen die Unterschiede?
Softshell-Jacken haben sich gerade im Radsport etabliert, da sie Wärmeisolierung, Bewegungsfreiheit und Atmungsaktivität kombinieren. Im Vergleich zu Hardshell-Jacken bieten sie zwar weniger absoluten Wetterschutz, sitzen aber körpernäher, sind atmungsaktiver und sorgen so für ein angenehmes Klima bei sportlicher Belastung. Gesteppten Daunenjacken oder isolierten Varianten mit Primaloft sind sie in puncto Atmungsaktivität und Wetterschutz überlegen.
Wie groß sind die Preisunterschiede?
Der Preisbereich der getesteten Modelle reicht von günstigen 60 Euro für die Rockrider-Jacke von Decathlon bis hin zu 320 Euro für die Gregarius von Q36.5. Laut den Testern von RoadBike und MountainBike bieten die meisten Jacken um die 200 Euro solide Qualität und sinnvolle Ausstattung. Dennoch zeigt sich: Auch günstige Modelle können mithalten, haben aber Schwächen bei Isolation oder Ausstattung.
Welche Jacken halten am besten warm?
Ein wichtiger Faktor im Test war die Isolationsleistung der Softshells. Grundsätzlich erfüllen alle getesteten Modelle ihren Zweck gut, wobei es Unterschiede in der Wärmeleistung gibt. Besonders warm halten laut Test die Modelle von Gonso („Road Jacket“), Castelli („Perfetto RoS 2“) und auch die preiswerte Variante von Rose („Core Thermo Wind Jacket“). Die Jacke von Q36.5 punktete ebenfalls mit hoher Isolationsleistung, allerdings zum höchsten Preis.
Wie atmungsaktiv sind Softshells wirklich?
Neben der Isolation war im Test von RoadBike und MountainBike entscheidend, wie gut die Jacken Schweiß und überschüssige Feuchtigkeit nach außen transportieren. Hier überzeugte erneut die Jacke von Castelli mit einem guten Klima-Management. Modelle mit dickeren Stoffen, etwa die Rose-Jacke, waren weniger atmungsaktiv und somit besser für entspannte Ausfahrten geeignet.
Regenfest oder nur wasserabweisend?
Softshell-Jacken sind keine reinen Regenjacken, dennoch bieten sie einen gewissen Schutz vor leichtem Regen oder Spritzwasser. Im Test bewiesen die Jacken von Castelli („Perfetto RoS 2“) und Sportful („Fiandre“) den besten Nässeschutz. Bei längerem oder starkem Regen sind jedoch alle Softshells im Nachteil gegenüber echten Regenjacken.
Welche Ausstattung sollte eine gute Radjacke haben?
Reflektierende Elemente für bessere Sichtbarkeit, praktische Taschenlösungen und ein körpernaher, aber nicht zu enger Schnitt wurden im Test von RoadBike und MountainBike als entscheidend hervorgehoben. Die Unterschiede bei der Ausstattung waren allerdings groß, besonders günstige Jacken boten oft weniger sinnvolle Details.
Welche Rolle spielt der Schnitt?
Die Tester betonten, dass eine gute Softshell-Jacke weder zu eng noch zu weit sitzen sollte, um ihre Isolationsleistung voll auszuspielen. Klassische Rennradmarken wie Alé und Castelli boten sportlich-körperbetonte Schnitte, während Marken wie Vaude oder Gonso eher weit und komfortabel ausfielen. Probieren in verschiedenen Größen ist hier unumgänglich.