Rennrad Radsportmagazin - Bikepacking - 11 Oberrohrtaschen Testsieger
Bikepacking - 11 Oberrohrtaschen im Test-Vergleich von Rennrad Radsportmagazin
In diesem Vergleich wurden getestet:
05/2023 - Rennrad Radsportmagazin
Inhaltsverzeichnis
Auf Entdeckungstour mit Oberrohrtaschen: Der Rennrad-Magazin-Test
Packen Sie Ihre Taschen, schnallen Sie sie an Ihr Rad und begeben Sie sich auf die Reise – so lautet das Motto beim Bikepacking. Aber welche Tasche ist die richtige für Ihr Abenteuer? Das Rennrad Magazin hat 49 Rad-Gepäcktaschen auf Herz und Nieren getestet, um diese Frage zu beantworten. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die 11 getesteten Oberrohrtaschen, eine zentrale Komponente für das Bikepacking. Wir beleuchten die Vorzüge dieser Taschen und teilen mit Ihnen die Erkenntnisse aus dem umfangreichen Test. Lesen Sie weiter und entdecken Sie, welche Tasche am besten zu Ihrem Radabenteuer passt.
Bikepacking und die Rolle von Oberrohrtaschen
Bikepacking, das Radfahren mit leichtem Gepäck, hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Dieses Konzept ermöglicht es Radfahrern, mit ihren Renn- oder Gravelbikes, abseits von ausgetretenen Pfaden auf Abenteuerreise zu gehen. Hierbei spielt die Wahl des richtigen Gepäcks eine entscheidende Rolle. Ein großer Bestandteil dieser Packstrategie sind die Oberrohrtaschen, die wegen ihrer Position am Fahrrad eine effiziente und bequeme Stauraumlösung bieten. Oberrohrtaschen sind besonders nützlich für die Aufbewahrung von Gegenständen, die während der Fahrt leicht zugänglich sein müssen, wie Snacks, Smartphone, Karten oder Kameras. Die kleineren Varianten werden meist oben auf dem Rahmenrohr angebracht, während größere Modelle hauptsächlich darunter liegen. Viele Hersteller bieten Schablonen an, um zu überprüfen, ob die Tasche in das Rahmendreieck des eigenen Rades passt. Im Tascheninneren findet man meist eine Zweiteilung oder ein einziges großes Staufach.
Testmethode: Wie das Rennrad Magazin getestet hat
Das Rennrad Magazin hat 49 Rad-Gepäcktaschen getestet, wobei ein Fokus auf Oberrohrtaschen gelegt wurde. Bei der Auswahl der Testmodelle standen insbesondere solche Taschen im Vordergrund, die ohne zusätzliche Montagehilfen, wie am Rahmen befindliche Schrauben oder Ösen, montiert werden konnten. Das Magazin legte zudem Wert auf den Einsatz am Rennrad oder Gravelbike und untersuchte auch andere Anbringungsbereiche, wie den Lenker, das Rahmendreieck und den Sattel bzw. die Sattelstütze. Im Rahmen des Tests wurden zahlreiche Faktoren berücksichtigt. Dazu gehörten die Wasserresistenz der Taschen, die Größe und Raumaufteilung, die Befestigungsmechanismen und das Gewicht der Taschen. Zudem wurde auf das Vorhandensein von Reflektoren und die Möglichkeit, Lichter zu befestigen, geachtet.
Die Oberrohrtaschen im Test
Im Test zeigte sich, dass es hinsichtlich der Oberrohrtaschen zahlreiche Variationen gibt. Bei der Wasserdichtigkeit stachen Modelle von Topeak und Ortlieb hervor. Der Toploader von Topeak zeichnete sich durch ein zusätzliches Regencover aus, während einige Modelle von Ortlieb komplett wasserdicht waren. Bei der Raumaufteilung zeigte sich, dass die meisten Modelle über ein großes Staufach oder eine Zweiteilung verfügten. In wenigen Fällen gab es interne Raumaufteilungen oder zusätzliche Staufächer. Dies kann ein wichtiger Punkt für Radfahrer sein, die spezielle Anforderungen an die Organisation ihres Gepäcks haben. Ein zentraler Faktor bei der Befestigung von Oberrohrtaschen ist die Verwendung von Klett- und Zurrgurten. Bei der Auswahl sollten Käufer auf die Variabilität der Befestigung sowie auf die Breite der Gurte achten, da breitere Gurte häufig mehr Stabilität bieten. Bei den getesteten Taschen variierte das Gewicht nur geringfügig, da viele der Materialien und Schnitte ähnlich oder gar identisch waren. Dennoch zeigte sich eine Unterscheidung im Hinblick auf den Einsatzzweck der Taschen. So waren die Taschen von Apidura oder Evoc eher auf den sportlichen Gravel-Einsatz ausgerichtet, wobei Apidura mit Leichtgewicht punktete. Andere, wie die Taschen aus der Kollaboration von Specialized mit Fjällraven, setzten auf Volumen und Robustheit.
Schlussfolgerung: Eine Tasche für jeden Zweck
Der Test des Rennrad Magazins hat gezeigt, dass es eine große Auswahl an Oberrohrtaschen gibt und für nahezu jeden Einsatzbereich eine passende Tasche zu finden ist. Die verschiedenen Modelle unterschieden sich dabei hauptsächlich in Bezug auf Wasserdichtigkeit, Raumaufteilung, Befestigungsmechanismen und Gewicht. Letztendlich sollte die Wahl der Tasche an die individuellen Anforderungen und Vorlieben des Radfahrers angepasst sein, um das Beste aus dem Bikepacking-Erlebnis herauszuholen.