klettern - 9 Tourenrucksäcke Testsieger

9 Tourenrucksäcke im Test-Vergleich von klettern

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05/2025 - klettern

Wofür eignet sich ein Tourenrucksack überhaupt?

Tourenrucksäcke sind die vielseitige Lösung für Zustiege, Hoch- und Hüttentouren, Skitouren und Wanderungen. Mit 35 bis 50 Litern schlucken sie Kletterausrüstung, Verpflegung und Wechselklamotten; ein Seil kann übers Hauptfach gelegt und mit einem Riemen fixiert werden. Im Test der klettern-Redaktion standen 12 Modelle zwischen 130 und 410 Euro mit körpernahem Tragesystem. Bei Deuter, Mammut und Ortovox gibt es Damenversionen mit kürzerem Rücken und schmaleren, stärker vorgeformten Trägern – oft passend auch für zierliche Männer und Jugendliche.

Wie wurde getestet – und warum zählt das?

Weil Hersteller das Volumen unterschiedlich angeben, hat die klettern-Redaktion alle Rucksäcke selbst “ausgelitert”. Entscheidend waren Tragekomfort, Lastkontrolle, Bedienung, Klettertauglichkeit und Qualität. Kompressionsriemen spielen eine große Rolle: Wird ein halbvoller Pack sauber zusammengeschnürt, sitzt die Last ruhiger und kostet weniger Kraft. Rollverschluss oder Doppelschnürzug oben erleichtern zusätzlich das Komprimieren.

Welche Typen von Tourenrucksäcken gibt es?

Das Feld gliedert sich in drei Gruppen. Allrounder decken vom Zustieg bis zur Hüttentour alles ab und verbinden Komfort mit Klettertauglichkeit. Ein spezieller Zustiegspack richtet sich an Kletternde, die häufig lange Anmarschwege haben, punktet aber ebenfalls als Allrounder. Ultraleichte Alpinpacks sparen konsequent Gewicht, bleiben dabei erstaunlich robust und sind ideal, wenn jedes Gramm zählt.

Was leisten die Allrounder?

Hier stechen Modelle mit sehr guter Lastkontrolle und praxistauglicher Ausstattung heraus. Ein luftiger Rücken kann die Ventilation verbessern, ohne den Sitz zu schwächen, höhenverstellbare Schulterträger helfen beim Feintuning. Große Frontöffnungen und interne Materialschlaufen schaffen Ordnung für Expressen, Keile und Cams. Manche Packs lassen sich für Gipfelstürme spürbar abspecken, indem Hüftgurtpolster, Rahmen oder Helmhalterung abgenommen werden.

Worin liegt der Reiz eines Zustiegspacks?

Ein dedizierter Zustiegsrucksack bringt ein sehr komfortables Tragesystem, eine große Rückenöffnung für schnellen Zugriff und robuste Materialien mit. Verstellbare Rahmen können die Kopffreiheit verbessern, was beim Klettern und Tragen von Helm spürbar ist. Dass so ein Modell zugleich auf Mehrtagestouren funktioniert, zeigte der Test der klettern-Redaktion deutlich.

Für wen sind ultraleichte Alpinpacks sinnvoll?

Wer auf Hochtouren konsequent Gewicht spart, greift zu den Leichtgewichten. Sie nutzen sehr feste, dünne Materialien und minimalistische Tragestrukturen. Rollverschlüsse komprimieren das Volumen effektiv, die Rückenflächen sind glatt und trocknen schnell. Trotz des Purismus bieten sie verlässliche Befestigungen für Pickel, Seil und Ski; Belohnung ist ein spürbar agileres, ermüdungsärmeres Gehen.

Wie finde ich den passenden Schnitt und Sitz?

Körperkontakt-Rücken tragen sich dann am besten, wenn die Rückenlänge passt und der Hüftgurt die Last wirklich auf das Becken bringt. Damenversionen sind nicht nur für Frauen interessant, sondern für alle mit kürzerem Oberkörper. Wer häufig klettert, profitiert von schlanken Hüftgurten, die die Bewegungsfreiheit nicht einschränken, und von oberen Kompressionsmöglichkeiten für das Seil.

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