Kitchen, House & More - Tchibo Espressokocher und Espresso Testsieger
Tchibo Espressokocher und Espresso im Test-Vergleich von Kitchen, House & More
In diesem Vergleich wurden getestet:
02/2025 - Kitchen, House & More
Inhaltsverzeichnis
Was macht die Bialetti Moka Express von Tchibo zu einem Design-Highlight?
1933 revolutionierte Alfonso Bialetti mit der Erfindung seines kleinen, aus Aluminium gefertigten Espressokochers die Kaffeekultur – und bis heute zählt die Moka Express zu den meistverkauften Modellen weltweit. Jetzt bringt Tchibo eine exklusive Edition dieses Klassikers auf den Markt, die nicht nur technisch überzeugt, sondern auch durch ihren cremig-eleganten Farbton ins Auge fällt. Die Moka Express in „Cremeton“ verleiht der Küche stilvolle Akzente, ohne dabei auf bewährte Funktionalität zu verzichten.
Der Espressokocher ist komplett aus Aluminium gefertigt und fasst etwa 190 ml – genug für vier kleine Tassen kräftigen Mokkas. Das Design bleibt dem Original treu: kompakt, klassisch und ergonomisch. Besonders praktisch ist der Griff, der auch bei der Zubereitung kühl bleibt und so ein sicheres Ausgießen ermöglicht. Die Redaktion von Kitchen House & More zeigt sich in ihrer Bewertung besonders angetan vom gelungenen Zusammenspiel aus klassischer Form, moderner Farbgebung und solider Materialqualität.
Wie funktioniert die Zubereitung im Espressokocher?
Die Funktionsweise der Bialetti Moka Express ist denkbar einfach und bleibt seit ihrer Erfindung nahezu unverändert. Der Kocher besteht aus drei Teilen: dem unteren Wasserbehälter, dem Siebeinsatz für das Kaffeepulver und dem oberen Auffangbehälter. Für die Zubereitung wird der Wasserbehälter bis knapp unter das Überdruckventil befüllt, der Siebeinsatz mit feingemahlenem Kaffee gefüllt und anschließend das gesamte Gerät zusammengesetzt.
Auf dem Herd beginnt dann ein faszinierendes Schauspiel, sobald das Wasser durch den Druck nach oben gepresst wird und der fertige Kaffee durch das Steigrohr in die obere Kammer fließt. Genau hier ist Aufmerksamkeit gefragt: Sobald ein zischendes Geräusch ertönt, sollte der Espressokocher vom Herd genommen werden, um ein Überextrahieren zu vermeiden. Andernfalls kann der Kaffee bitter werden und an Aroma verlieren. Der Test zeigt: Mit etwas Übung lassen sich Temperatur, Mahlgrad und Timing perfekt aufeinander abstimmen – ein Ritual, das den Charme des Mokkakochens ausmacht.
Welche Rolle spielt die passende Bohne?
Neben dem Espressokocher selbst hat Tchibo auch bei der Wahl der passenden Kaffeebohne ein gutes Händchen bewiesen. Im Test kam die Momento Italiano Co-Roast #2 zum Einsatz, eine besondere Mischung aus Arabica-Bohnen aus Brasilien und Robusta-Bohnen aus Uganda. Die Röstung erfolgt durch die Hamburger Spezialitätenrösterei Black Delight, was allein schon für höchste Qualität spricht.
Das Geschmacksprofil dieser Bohne überzeugte die Tester: nussige Aromen, dunkle Schokolade und Karamellnoten prägen den Charakter des Kaffees, der sowohl in der Moka Express als auch in Siebträgermaschinen oder Vollautomaten seine Stärken ausspielt. Die Intensität ist hoch, die Säure gering, was ein vollmundiges Ergebnis mit angenehmem Körper garantiert. Auch hier vergab das Magazin Kitchen House & More die Bestnote 1,0, und hob die harmonische Abstimmung von Röstung, Geschmack und Zubereitungsmethode besonders hervor.
Was gibt es bei Reinigung und Pflege zu beachten?
Die Bialetti Moka Express ist nicht spülmaschinengeeignet – doch das ist kein Nachteil. Nach kurzem Abkühlen lässt sich der Espressokocher problemlos von Hand reinigen. Die Einzelteile werden einfach auseinandergeschraubt und unter fließendem Wasser abgespült. Wichtig ist, keine Spülmittel zu verwenden, um die typische Patina im Inneren zu bewahren, die sich mit der Zeit bildet und den Geschmack sogar verfeinert.
Für Haushalte mit Induktionskochfeld bietet Tchibo eine clevere Ergänzung an: eine Induktionsplatte aus Edelstahl mit 13 cm Durchmesser, die separat erhältlich ist. Sie kostet 19,99 Euro und erweitert den Einsatzbereich der Moka Express erheblich. Auch Milchkännchen und andere kleine Töpfe lassen sich damit problemlos erhitzen – eine durchdachte Ergänzung, die im Alltag einen echten Unterschied machen kann.
Warum bleibt die Moka Express auch heute noch so beliebt?
Der Reiz der Moka Express liegt nicht nur in der Einfachheit ihrer Funktionsweise, sondern auch in ihrer Alltagstauglichkeit und Langlebigkeit. Sie ist kompakt, schnell einsatzbereit und benötigt keine Elektronik – ein echter Klassiker, der über Jahrzehnte hinweg fast unverändert produziert wurde und immer noch weltweit geschätzt wird.
Die Tchibo-Sonderedition hebt diesen Klassiker mit einem frischen Farbakzent auf ein neues Level. Das cremige Design bringt Abwechslung in die Küche, ohne auf den authentischen Mokkageschmack zu verzichten. Die Kombination aus gelungenem Äußeren, einfacher Handhabung und hochwertigem Zubehör, wie den Co-Roast #2 Bohnen, ergibt ein rundes Gesamtpaket, das nicht nur Espressoliebhaber begeistert.