Haus & Garten Test - 3 Multicooker Testsieger

3 Multicooker im Test-Vergleich von Haus & Garten Test

Haus & Garten Test

05/2025 - Haus & Garten Test

Was kann ein Multicooker wirklich ersetzen?

Multicooker bündeln Kochen, Dämpfen, Schmoren und oft Heißluftfrittieren in einem Gerät. Im Alltag spart das Platz und Arbeitsschritte. „Haus & Garten Test“ hat drei Modelle geprüft – mit Blick auf Temperaturgenauigkeit, Automatikprogramme, Handhabung, Reinigung, Verarbeitung, Energieverbrauch und Sicherheit. Ziel: praxisnahe Ergebnisse statt Datenblatt-Vergleiche.

Wie wurde getestet – und warum ist Temperatur so wichtig?

Die Geräte wurden halb mit Wasser befüllt und mit festen Solltemperaturen gefahren. Bewertet wurde die Abweichung zwischen eingestellter und erreichter Temperatur, denn daran hängt gelingsicheres Garen. Zusätzlich flossen Bedienlogik, Deckelumgang, Zubehör, Reinigbarkeit sowie Strommessungen in die Wertung. Auch die Standsicherheit und die Anleitung wurden von „Haus & Garten Test“ bewertet.

Wen spricht ein „Basis“-Multicooker an?

Den präzisesten Auftritt lieferte der Solis Rice & Potato Cooker. Er ist kleiner (1,8 l), setzt auf klare Bedienung und erlaubt als einziger zusätzlich manuelle Programme mit speicherbaren Einstellungen. Reis, Kartoffeln und Gemüse gelingen sehr reproduzierbar – die gemessene Temperatur lag praktisch auf Soll. Ideal für kleine Haushalte und für Nutzerinnen und Nutzer, die gern selbst Zeit und Gradzahl festlegen. „Haus & Garten Test“ vergibt hier die Bestnote im Feld.

Wo punkten die vielseitigen Geräte mit großem Topf?

Power XL (5,7 l) und Russell Hobbs (5,5 l) bringen viele Automatikprogramme und genug Volumen für Familien. Beide arbeiten mit Unterhitze plus Heißluft und kommen mit Grillplatte; beim Power XL gibt es zusätzlich Glasdeckel, Reislöffel und Rezeptheft. Sie zeigen, wie komfortabel Voreinstellungen sein können – Reis und Standardgerichte gelingen zuverlässig. „Haus & Garten Test“ lobt die Funktionsvielfalt, merkt aber Grenzen an.

Wo liegen die Schwächen im Detail?

Beim Power XL erwies sich der Moduswechsel als umständlich: Für Kochen, Braten oder Dämpfen muss der Airfry-Deckel abgeschraubt und gegen einen Glasdeckel getauscht werden. Außerdem überschreitet das Gerät niedrige Sollwerte messbar, ehe es sich stabilisiert. Beim Russell Hobbs ist es umgekehrt: Im Test blieb die Temperatur bei niedrigen Vorgaben zu weit unter Soll. Das drückt die Präzisionswertung, auch wenn die Bedienung übersichtlich ist und der Verbrauch niedrig ausfällt.

Für wen eignet sich welches Gerät?

Präzision vor Vielfalt: Wer vor allem zuverlässig garen will und mit kleinerem Volumen auskommt, fährt mit dem Solis am besten. Viel Funktionen, wenig Feintuning: Wer große Portionen und viele Automatikprogramme schätzt, findet im Power XL das umfangreichste Paket, muss aber die Handhabung mit zwei Deckeln mögen. Preisbewusste Allrounder: Der Russell Hobbs ist kompakter und günstiger, eignet sich für Airfryen, Braten und Backen, schwächelt jedoch bei exakter Temperatureinhaltung. So empfiehlt „Haus & Garten Test“ die Wahl nach Priorität: Genauigkeit vs. Komfort und Fassungsvermögen.

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