ElektroRad - 7 Trekkingräder von 2749 bis 6499 Euro Testsieger

7 Trekkingräder von 2749 bis 6499 Euro im Test-Vergleich von ElektroRad

ElektroRad

08/2025 - ElektroRad

Wofür eignen sich moderne Trekking-E-Bikes heute?

Die getesteten Trekkingräder aus dem aktuellen ElektroRad-Praxistest zeigen eindrucksvoll: Ein E-Tourenrad ist längst kein Nischenprodukt mehr, sondern ein echtes Multitalent. Ob täglicher Arbeitsweg, ausgedehnte Wochenendtour oder vollbepackte Radreise – moderne Trekkingräder sind für fast jede Situation gewappnet. Die sieben getesteten Modelle reichen von sportlichen Hardtails über komfortorientierte Tiefeinsteiger bis hin zu robusten SUV-Trekkern – alle mit hochwertiger Vollausstattung.

Was sie vereint: Stabile Rahmen, kräftige Motoren, leistungsfähige Akkus und ein hohes Maß an Komfort. Unterschiede zeigen sich vor allem im Detail – bei Sitzposition, Dämpfung, Schaltung und den verwendeten Antriebssystemen. Auch das Preisniveau ist breit gefächert: Die günstigsten Modelle starten bei rund 2700 Euro, die Spitzenmodelle überschreiten die 6000-Euro-Marke.

Welche Rolle spielt der Motor bei der Auswahl?

Die Auswahl des Antriebs entscheidet wesentlich über das Fahrgefühl. Besonders im Fokus stand im Test der neue Bosch Performance Line PX – ein leistungsstarker Trekkingmotor mit bis zu 90 Newtonmetern Drehmoment, der im Vergleich zum bekannten CX-Modell vor allem durch Laufruhe und Dynamik überzeugt. Er ist bei mehreren Testrädern wie dem Victoria Tresalo 6, Bergamont E-Horizon Tour 20 Belt oder dem Diamant Suvea Trip Pro im Einsatz.

Ein Sonderfall ist das Winora Sinus AS, das auf die innovative Pinion MGU setzt – eine gekapselte Motor-Getriebe-Einheit mit automatischer oder manueller Schaltung. Das sorgt für besonders wartungsarmes Fahren, ist aber mit einem stolzen Preis verbunden.

Wer es sportlicher mag, findet im Giant Talon E+ EX einen kraftvollen Yamaha-Mittelmotor in schlankem Rahmen, kombiniert mit Trail-Genen. Besonders leicht unterwegs ist man mit dem Koga E-F3 5.0 Mixed, das mit nur 22,2 kg das leichteste Rad im Test ist – dank Bosch SX-Antrieb und fest integriertem 400-Wh-Akku.

Wie wichtig sind Reichweite, Komfort und Ausstattung?

Je nach Modell unterscheiden sich Akku-Kapazität und Reichweite deutlich. Während Koga und Giant mit kleineren Akkus (400–430 Wh) auf Leichtbau und Alltagseffizienz setzen, verbauen Diamant und Winora Akkus mit 800 Wh – ideal für lange Distanzen oder schwere Zuladung. Mit bis zu 190 kg Gesamtgewicht sind einige Räder bestens für große Touren mit Gepäck vorbereitet.

Komfort bieten alle – aber auf unterschiedliche Weise. Das BESV TRX 1.0 LS kombiniert breite Geländereifen mit einer sensiblen Federgabel. Das Bergamont glänzt mit wartungsarmem Riemenantrieb und aufrechter Sitzhaltung, während das Koga mit starrem Rahmen und direkter Lenkung sportlich ausgerichtet ist. Wer eine besonders aufrechte Position sucht, findet sie z. B. beim Victoria oder dem Winora mit Dropper-Post und Vollausstattung.

Details wie Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer sind bei allen Rädern serienmäßig – doch nicht immer perfekt umgesetzt: So bemängelt der Test etwa die kleinen Spritzschützer beim Koga oder die schwer erreichbare Klingel am Winora.

Welches Rad passt zu welchem Fahrstil?

Die Auswahl richtet sich stark nach dem individuellen Einsatzzweck. Wer hauptsächlich auf Asphalt pendelt, profitiert von leichten Rädern wie dem Koga oder dem Giant. Wer regelmäßig in leichtes Gelände fährt oder viel Gepäck transportieren möchte, findet im Bergamont, Diamant oder BESV robuste Begleiter. Komfortorientierte Vielnutzer und Technikfans dürften beim Winora Sinus AS mit Pinion-Antrieb fündig werden – hier ist Automatikschalten inklusive.

Jedes Rad im Test ist mit unterschiedlichen Rahmenformen verfügbar, vom klassischen Diamant bis zum tiefen Einstieg. Besonders praktisch: Beim Diamant Suvea lässt sich das Oberrohr sogar nachträglich abnehmen – ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

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