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2 Mobile Gaming PCs mit Linux im Test-Vergleich von Computer Bild

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23/2024 - Computer Bild

Steam Deck OLED und LCD: Die Linux-Gaming-Handhelds im Test

Valve bietet mit dem Steam Deck OLED und dem Steam Deck LCD zwei Gaming-Handhelds, die auf SteamOS basieren – einem speziell angepassten Linux-Betriebssystem. Beide Geräte versprechen ein nahtloses Spielerlebnis für Steam-Nutzer. Doch wie schlagen sich die Handhelds im Vergleich zur Windows-Konkurrenz?

Was zeichnet das Steam Deck aus?

Die Steam Decks sind optimal für Spieler, die ihre Steam-Bibliothek mobil nutzen wollen. Das Gerät startet im sogenannten „Gaming-Modus“, über den sich Spiele und Einstellungen leicht verwalten lassen. Die Einrichtung ist intuitiv, und dank der Integration von Steam stehen Spiele sofort nach Anmeldung zur Verfügung. Anders als bei Windows-Geräten kann jedoch Software außerhalb von Steam nur über Umwege installiert werden. Dies erfordert technische Kenntnisse und etwas Geduld.

Die Unterschiede: OLED vs. LCD

Steam Deck OLED – Die Premium-Version

Das OLED-Modell überzeugt mit einem deutlich besseren Bildschirm:

  • Helligkeit: Sehr hell (1200 cd/m²), ideal für Außeneinsatz.
  • Farben: Kräftige und kontrastreiche Darstellung.
  • Akkulaufzeit: Etwas besser als beim LCD-Modell, bis zu 2,5 Stunden.

Mit einem Preis von 679 Euro bietet es ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Steam Deck LCD – Die Basisversion

Das LCD-Modell ist günstiger (ab 419 Euro), hat jedoch Einschränkungen:

  • Display: Geringere Helligkeit (619 cd/m²) und weniger lebendige Farben.
  • Leistung: Vergleichbar mit dem OLED-Modell, jedoch bei gleichem Prozessor und Grafikchip nicht ganz so energieeffizient.
  • Akkulaufzeit: Bis zu zwei Stunden.

Leistung und Bedienung

Beide Varianten nutzen den AMD Zen 2 Prozessor mit RDNA-2-Grafikeinheit. Für die meisten aktuellen Titel wie Hogwarts Legacy oder Vampire Survivor reicht die Leistung aus. High-End-Spiele laufen mit reduzierten Grafikeinstellungen flüssig, doch die Hardware stößt bei maximalen Details an ihre Grenzen.

Die Steuerung überzeugt: Joysticks, Tasten und zwei Touchpads sind präzise und ergonomisch angeordnet. Das OLED-Modell fühlt sich insgesamt etwas hochwertiger an.

Für wen eignen sich die Steam Decks?

  • Steam Deck OLED: Für Nutzer, die Wert auf ein besseres Display legen und ein Gerät suchen, das auch bei hellem Licht spielbar ist.
  • Steam Deck LCD: Für preisbewusste Spieler, die ohne High-End-Bildschirm auskommen.

Fazit: Gute Alternativen zu Windows-Handhelds

Die Steam Decks sind ideal für Spieler, die überwiegend in der Steam-Welt unterwegs sind und ein unkompliziertes mobiles Gerät suchen. Mit einer einfachen Bedienung und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere beim OLED-Modell, punkten sie gegenüber den teureren Windows-Handhelds – wenn auch mit weniger Rechenleistung und Software-Flexibilität.