Computer Bild - 6 Mobilfunk-Router Testsieger
6 Mobilfunk-Router im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
16/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
- Mobil ins Netz – was hat COMPUTER BILD getestet?
- Worin unterscheiden sich Akku- und Steckdosen-Router?
- Spielt 5G wirklich eine Rolle?
- Wie wichtig sind die WLAN-Bänder und Standards?
- Was fiel bei Bedienung und Ausstattung auf?
- Wer hat im Test die Nase vorn?
- Welche stationären 5G-Router überzeugen?
- Welche Tarife passen zu welchem Einsatz?
- Ihr Fazit aus dem COMPUTER-BILD-Vergleich?
Mobil ins Netz – was hat COMPUTER BILD getestet?
COMPUTER BILD hat sechs Mobilfunk-Router für unterwegs und Zuhause verglichen – mit und ohne Akku, von günstigen LTE-Minigeräten bis zu 5G-Hotspots mit Wi-Fi 6/6E. Der Vergleich zeigt, wie gut sich Campingplatz, Ferienwohnung oder Garten mit WLAN versorgen lassen, ohne Festnetzanschluss.
Worin unterscheiden sich Akku- und Steckdosen-Router?
Modelle mit Akku sind klein und mobil, eignen sich für Ausflüge und teilen unterwegs das Mobilfunknetz per WLAN. Stationäre Geräte ohne Akku sind für Dauerbetrieb gedacht, liefern meist mehr Reichweite, mehr Anschlüsse und oft Komfortfunktionen wie Telefonie. COMPUTER BILD weist zudem darauf hin, dass einige Akku-Router auch per USB-C-Netzteil stärker funken können.
Spielt 5G wirklich eine Rolle?
Ja, wenn Tempo und Reserven gefragt sind. Im Test von COMPUTER BILD erreichten moderne 5G-Router im 5-GHz-Band Geschwindigkeiten jenseits der 500 Mbit/s, Wi-Fi 6E auf 6 GHz lag um 400 Mbit/s. Einfache LTE-Hotspots reichen zum Surfen und Mailen, geraten aber bei Streams oder mehreren Nutzern schnell an Grenzen.
Wie wichtig sind die WLAN-Bänder und Standards?
Für kurze Distanzen liefern 5 GHz und 6 GHz hohe Datenraten, 2,4 GHz punktet bei Reichweite und älteren Geräten. Im Test funken die Spitzenmodelle mit Wi-Fi 6/6E auf mehreren Bändern; sehr günstige Geräte nutzen teils nur Wi-Fi 4 auf 2,4 GHz. COMPUTER BILD hat die Messungen an mehreren Positionen bei gutem 5G-Empfang durchgeführt.
Was fiel bei Bedienung und Ausstattung auf?
Die Inbetriebnahme ist meist simpel: SIM einlegen, einschalten, loslegen. Positiv: Touch-Displays vereinfachen Status und Einstellungen, Browser-Oberflächen und Apps sorgen für Feinschliff. Praktisch sind LAN-Ports, Buchsen für Außenantennen und – bei den stationären Kandidaten – Telefonfunktionen. Ein Hinweis aus dem Test: Ein Topmodell drosselte bei Hitze zeitweise, und der 6-GHz-Modus muss bei manchen Geräten manuell gewählt werden.
Wer hat im Test die Nase vorn?
Bei den mobilen Hotspots mit Akku holte der Netgear Nighthawk M6 Pro den Testsieg dank sehr schnellem WLAN, breiter Ausstattung und langer Laufzeit, ist aber teuer und bei Wärme empfindlich. Preis-Tipp ist der TP-Link M8550: starkes WLAN auf allen Bändern, einfache Bedienung und guter Funktionsumfang zu deutlich geringerem Preis. Der sehr günstige TP-Link M7000 (Aldi-Hotspot) bleibt als Minimal-Lösung fürs Basis-Surfen.
Welche stationären 5G-Router überzeugen?
Ohne Akku siegte die AVM FritzBox 6860 5G mit einfacher Bedienung, vielen Fritz-Extras, guter Reichweite und Spritzwasserschutz für die überdachte Terrasse. Für viele parallele Geräte empfiehlt sich der Devolo 3600 5G LTE mit zwei LAN-Ports und hoher 2,4-GHz-Leistung – interessant für Business-Setups. Auch hier bestätigt der Test von COMPUTER BILD: Viel Leistung gibt es inzwischen ohne Festnetz.
Welche Tarife passen zu welchem Einsatz?
Für Dauerbetrieb lohnen 5G-Flats mit hohem Datenvolumen. Für Urlaub und gelegentliche Nutzung sind flexible Monats- oder Wochenpakete mit großen Inklusiv-Kontingenten praktisch. COMPUTER BILD nennt Beispiele vom frei kündbaren Homespot bis zur unbegrenzten 5G-Option – entscheidend sind Netzabdeckung vor Ort und die Zahl der Mitnutzer.
Ihr Fazit aus dem COMPUTER-BILD-Vergleich?
Mobilfunk-Router sind eine einfache Lösung für schnelles WLAN außerhalb des Festnetzes. Wer maximale Leistung möchte, wählt 5G plus Wi-Fi 6/6E, wer nur Mails checkt, kommt mit einem günstigen LTE-Hotspot aus. Der Test von COMPUTER BILD zeigt klar: Die beste Wahl hängt vom Einsatzort, der Nutzerzahl und dem Budget ab – passende Optionen gibt es für alle Szenarien.