ADAC motorwelt - 18 Sommerreifen der Größe 225/40 R 18 Testsieger
18 Sommerreifen der Größe 225/40 R 18 im Test-Vergleich von ADAC motorwelt
In diesem Vergleich wurden getestet:
02/2025 - ADAC motorwelt
Inhaltsverzeichnis
- Welche Sommerreifen schneiden 2025 im ADAC-Test am besten ab?
- Was wurde genau getestet?
- Wie fällt das Gesamtergebnis aus?
- Wer liegt im Test vorn?
- Welche Reifen sind noch empfehlenswert?
- Welche Reifen fallen negativ auf?
- Was sagt der ADAC zur Umweltbilanz?
- Auf welche Fahrzeuge passt die getestete Dimension 225/40 R18?
- Worauf sollten Käufer achten?
Welche Sommerreifen schneiden 2025 im ADAC-Test am besten ab?
Der ADAC hat wieder getestet – diesmal 18 Sommerreifen der sportlichen Dimension 225/40 R18, wie sie an vielen Kompakt- und Mittelklassewagen montiert sind. Die gute Nachricht: Die Mehrheit der Reifen überzeugt. Doch es gibt auch Ausreißer – und ein Modell, das komplett durchfällt.
Was wurde genau getestet?
Für den aktuellen Reifentest kamen ausschließlich Produkte in Frage, die sowohl auf trockener als auch auf nasser Straße eine solide Leistung versprechen. Getestet wurde auf einem VW Golf, der diese Reifengröße serienmäßig fahren darf. Der Fokus lag auf Fahrsicherheit (70 % der Gesamtnote) und Umweltbilanz (30 %).
Geprüft wurde u.a. das Bremsverhalten, das Handling bei Nässe und Trockenheit, das Risiko von Aquaplaning, der Abrieb und die zu erwartende Laufleistung. Außerdem wurde bewertet, wie effizient die Reifen im Betrieb sind – etwa beim Spritverbrauch und Geräuschverhalten.
Wie fällt das Gesamtergebnis aus?
Insgesamt schneidet die Mehrheit der Modelle gut ab: 11 Reifen erhalten vom ADAC das Testurteil „gut“. Vier weitere kommen auf ein „befriedigend“. Drei Modelle dagegen sind aus Sicht des ADAC nicht zu empfehlen – eines davon fällt komplett durch.
Wer liegt im Test vorn?
Testsieger ist der Continental SportContact 7, gefolgt vom Bridgestone Potenza Sport. Beide Modelle überzeugen vor allem durch sehr gutes Verhalten bei Trockenheit und Nässe. Auch Michelin und Goodyear zeigen starke Leistungen.
Dabei zeigt sich: Teurere Reifen liegen meist vorn – aber nicht ausschließlich. Auch Marken wie Vredestein, Yokohama oder Dunlop schneiden solide ab.
Welche Reifen sind noch empfehlenswert?
Im mittleren Feld landen vier Reifen mit der Note „befriedigend“. Sie bieten zwar insgesamt eine vertretbare Leistung, leisten sich aber Schwächen – etwa beim Nassgrip oder beim Abrieb. Für Alltagsfahrer mit moderatem Anspruch können sie dennoch eine Option sein – besonders dann, wenn Preis und Laufleistung stimmen.
Welche Reifen fallen negativ auf?
Drei Reifen empfiehlt der ADAC ausdrücklich nicht. Besonders schlecht schneidet der Doublecoin DC1002 ab. Zwar bietet er mit über 74.000 km theoretisch die längste Laufleistung im Test – doch seine Fahreigenschaften bei Nässe sind mangelhaft. Der Bremsweg bei Regen ist um bis zu 17 Meter länger als bei den besten Reifen – ein klares Sicherheitsrisiko.
Auch der Norauto Prevensys 4 und der Syron Premium Performance 2 zeigen Schwächen – vor allem auf trockener Straße. Hier sind Lenkreaktion und Fahrverhalten unpräzise. Für sportliche Fahrzeuge ist das keine gute Wahl.
Was sagt der ADAC zur Umweltbilanz?
Ein wichtiger Teil der Bewertung ist die Nachhaltigkeit. Auch hier zeigen sich Unterschiede: Während einige Reifen mit geringem Abrieb und niedrigem Rollwiderstand punkten, fallen andere durch hohen Gummiabrieb und kürzere Laufleistung auf. Gerade günstige Modelle müssen sich hier häufig geschlagen geben.
Positiv aufgefallen ist der Michelin Pilot Sport 5, der sowohl in der Sicherheit als auch bei Umweltthemen gut abschneidet – eine Seltenheit im Testfeld.
Auf welche Fahrzeuge passt die getestete Dimension 225/40 R18?
Reifen der Größe 225/40 R18 sind für viele Kompaktmodelle wie VW Golf, Audi A3, BMW 1er, Hyundai i30 oder Ford Focus freigegeben. Auch sportlichere Varianten wie der Mini Cooper S oder die Mercedes A-Klasse nutzen diese Dimension. Wer unsicher ist, ob die Größe für das eigene Fahrzeug zulässig ist, sollte in den Fahrzeugschein oder das CoC-Dokument schauen.
Worauf sollten Käufer achten?
Neben dem Preis lohnt es sich, auf Fahreigenschaften bei Nässe, die Laufleistung und die Montagefreundlichkeit zu achten. Besonders wer viel bei schlechtem Wetter unterwegs ist, sollte auf gute Noten in der Kategorie Nassgrip achten. Auch der Bremsweg kann stark variieren – ein Sicherheitsfaktor, der nicht unterschätzt werden sollte.